In unmittelbarer Nähe zum Potsdamer Platz nimmt ein neues Büroprojekt Gestalt an: Mit den „Karlsgärten“ entsteht ein Gebäude, das Nachhaltigkeit, moderne Arbeitswelten und zentrale Lage miteinander verbinden will. Anfang 2027 soll das Projekt fertiggestellt werden.

Bestehende Bausubstanz am Karlsbad 11, zu erkennen ist ein Rohbau mit großen Fensteraussparungen

Das Grundstück am Karlsbad 11 erhält mit den „Karlsgärten“ neues Leben. Die bestehende Bausubstanz des früheren Ingenieurzentrums wird jedoch nicht abgerissen, sondern in das neue Konzept integriert und durch eine Aufstockung in Holzhybrid-Bauweise sowie architektonische Anpassungen weiterentwickelt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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In unmittelbarer Nähe zum Potsdamer Platz realisiert die CA Immo mit den „Karlsgärten“ ein neues Bürogebäude. Geplant ist ein siebengeschossiger Neubau mit Tiefgarage, der eine Gesamtmietfläche von rund 11.300 Quadratmetern bietet. Pro Etage sind zwischen einer und zwei Mieteinheiten vorgesehen, wodurch sich sowohl Einzelmieter als auch größere Unternehmen flexibel ansiedeln können. Das Projekt soll bis zum ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein.

Bürogebäude „Karlsgärten“ am Karlsbad 11: Nachhaltigkeit als zentrales Leitmotiv

Bei der Realisierung spielt laut Projektverantwortlichen der Nachhaltigkeitsgedanke eine besonders zentrale Rolle. Das Gebäude soll eine Aufstockung in Holzhybrid-Bauweise erhalten, mindestens 30 Prozent der Dachfläche werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Der Endenergiebedarf wird auf 70 kWh pro Quadratmeter und Jahr reduziert.

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Geplant ist zudem eine Zertifizierung nach DGNB Platin sowie WiredScore Gold. Darüber hinaus soll das Gebäude taxonomie- und ESG-konform sein, unterstützt durch Daten- und Energiemonitoring. Für Nutzerinnen und Nutzer stehen künftig etwa 115 Fahrradstellplätze zur Verfügung, die Hälfte davon mit Lademöglichkeiten für E-Bikes. Auch 60 Tiefgaragenplätze mit vorinstallierten E-Ladesäulen sollen Teil des Konzepts sein.

Aufenthaltsqualität und moderne Arbeitswelten: So werden die „Karlsgärten“ gestaltet

Neben technischen Standards wird seitens der CA Immo auch die Aufenthaltsqualität betont. Vorgesehen sind eine gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse mit rund 275 Quadratmetern, private Balkone auf allen Etagen sowie ein begrünter Innenhof mit einer geschützten alten Eiche. Duschen, Schließfächer und ein separater Fahrradaufzug sollen die Nutzung für Radpendler erleichtern.

Die Büroflächen sind laut Projektwebsite variabel gestaltbar und lassen sich auf bis zu 9.950 Quadratmeter zusammenhängender Fläche realisieren. Raumhöhen von rund drei Metern sowie offene Grundrisse sollen eine flexible Nutzung von Zellenbüros bis hin zu Open-Space-Lösungen ermöglichen.

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Zwischen Potsdamer Platz und Park am Gleisdreieck: Bürostandort mit Tradition

Das Grundstück am Karlsbad 11 war in der Vergangenheit bereits als Ingenieurzentrum genutzt worden. Mit den „Karlsgärten“ will CA Immo laut eigenen Angaben die vorhandene Bausubstanz weiterentwickeln und in ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld überführen. Dabei soll die technische Klarheit des Bestandsgebäudes erhalten bleiben, ergänzt um neue architektonische Akzente.

Die Lage zwischen Landwehrkanal und Potsdamer Platz will zentrale Erreichbarkeit mit einer grünen Umgebung verbinden. Neben der Nähe zu kulturellen Einrichtungen am Kulturforum sind auch Parks und gastronomische Angebote fußläufig erreichbar.

Foto zeigt den Rückbau im alten Bürogebäude Am Karlsbad 11

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Quellen: Karlsgarten.de, CA Immo

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One Comment

  1. M.Hillen 26. August 2025 at 15:22 - Reply

    Die „Karlsgärten“ befinden sich weder am Potsdamer Platz (750 m entfernt), noch zwischen Potsdamer Platz und dem Landwehrkanal… bestenfalls im unattraktiven Hinterhof des Potsdamer Platzes, an einer stark befahrenen Straße mit ordentlich Abstandsgrün.. südlich des Landwehrkanals. Gärten im eigentlichen Sinne des Wortes gibt es in Berlin nur wenige… Schöne und gepflegte Gärten nur da, wo es Eintritt kostet (Britzer Garten, Gärten der Welt).. Soviel Wahrheit muss sein. Oder ist das hier nur noch eine billige Werbebroschüre von Immobilien Unternehmen?

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