Die „Mokka Milch Eisbar“ öffnet wieder: Das DDR-Kultlokal an der Karl-Marx-Allee startet nach Leerstand und Sanierung neu als Restaurant, Café, Bar, Eventort und Coworking-Space.

„Mokka Milch Eisbar“

© Titelbild: Miranda Vermögensverwaltung GmbH, Dresden

 

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Die „Mokka Milch Eisbar“ in Berlin-Mitte öffnet wieder ihre Türen. Der denkmalgeschützte Pavillon an der Karl-Marx-Allee 35 startet nach mehreren Jahren Leerstand und denkmalgerechter Sanierung mit einem neuen Konzept. Das frühere DDR-Kultlokal soll Restaurant, Café, Bar, Eventfläche und Coworking verbinden.

  • Bezirk: Berlin-Mitte
  • Adresse: Karl-Marx-Allee 35, 10178 Berlin
  • Konzept: Restaurant, Café, Bar, Events, Coworking
  • Eröffnung: 27. Mai 2026

Nach der Sanierung übernehmen Natacha und Alexander Neumann den Ort unter dem Namen „MOKKA*MILCH“. Das Konzept umfasst Gastronomie, Cafébetrieb, Bar, Veranstaltungen und Coworking. Die Betreiber wollen damit an die frühere Funktion des Hauses als sozialer Treffpunkt anknüpfen.

Historische Schwarz-Weiß-Aufnahme der „Mokka Milch Eisbar“ an der Karl-Marx-Allee mit Autos, Passanten und dem Hotel Berolina im Hintergrund.

Die „Mokka Milch Eisbar“ war in der DDR ein bekanntes Kultlokal an der Karl-Marx-Allee. / © Foto: Wikimedia Commons, Bundesarchiv, Bild 183-C0325-0007-003, Kohls, Ulrich, CC-BY-SA 3.0

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DDR-Vergangenheit der „Mokka Milch Eisbar“ an der Karl-Marx-Allee

Die „Mokka Milch Eisbar“ entstand Anfang der 1960er-Jahre als Teil eines Pavillon-Ensembles an der Karl-Marx-Allee. In der DDR entwickelte sich der Ort zu einem beliebten Treffpunkt. Bekannt wurde die Eisbar auch durch den Schlager „In der Mokka-Milch-Eisbar“ von Thomas Natschinski aus dem Jahr 1969. Besonders in den 1980er-Jahren galt das Lokal mit Diskothekenbetrieb als Anlaufpunkt für Jugendliche.

Nach dem Mauerfall endete der ursprüngliche Betrieb. Ab 1993 nutzten das Restaurant „Alberts“ und der Nachtclub „A-Lounge“ das Gebäude. 2019 schloss auch diese Nutzung. Danach stand der Pavillon mehrere Jahre leer, bevor die Sanierung und die Suche nach einer neuen Nutzung begannen.

Die Front der „Mokka Milch Eisbar“ in Berlin-Mitte zeigt große Fenster, den Eingang und den Schriftzug auf dem Dach.

Nach Leerstand und Sanierung öffnet die „Mokka Milch Eisbar“ an der Karl-Marx-Allee wieder. / © Foto: Miranda Vermögensverwaltung GmbH, Dresden

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Neues Konzept für „Mokka Milch Eisbar“ mit Café und Coworking

Das Gebäude prägen bis heute große Glasflächen, eine offene Galerie und die gelb gekachelte Fassade. Es wurde nach Vorgaben des Denkmalschutzes saniert. Dabei ging es unter anderem um Fassade, Galeriegeländer, Lüftungstechnik, historische Schriftzüge und Markisen. Die Karl-Marx-Allee steht unter Denkmalschutz und gilt mit rund 1,8 Kilometern als längstes Baudenkmal Deutschlands.

„MOKKA*MILCH“ versteht sich laut eigener Darstellung als Restaurant, Café, Bar, Eventort und Coworking-Space. Auf der Speisekarte sollen saisonale Gerichte, hochwertige Zutaten und ein gastronomisches Angebot vom Morgenkaffee bis zum Abendbetrieb stehen. Die offizielle Website nennt zudem Öffnungszeiten für Café, Restaurant und Bar sowie die Adresse Karl-Marx-Allee 35.

Zur neuen Nutzung gehören auch Veranstaltungen wie Kurse, Malabende und Formate für die Nachbarschaft. Im oberen Bereich sind Coworking-Flächen und Meetingräume entstanden. Zudem soll es Kooperationen mit dem benachbarten Kino International geben, das nach Sanierung ebenfalls wieder geöffnet hat. Damit entsteht an der Karl-Marx-Allee ein erneuter kultureller und gastronomischer Schwerpunkt.

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Quellen: MOKKA*MILCH, Die Zeit, Berliner Zeitung

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