In Frankfurt wachsen derzeit die Neubauten des Justizzentrums sichtbar in die Höhe und markieren einen wichtigen Schritt für die Modernisierung des Justizstandorts an der Konstablerwache. Bis 2027 sollen die Neubauten fertiggestellt werden. 

Baustelle des Neubaus, Frankfurter Justizzentrum

Der Neubau an der Konrad Adenauer Straße entwickelt sich weiter und wird später Büroflächen für Oberlandesgericht und Generalstaatsanwaltschaft beherbergen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Visualisierung: archlab, Plan2 Architekten

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Der Justizstandort an der Konstablerwache gehört zu den größten in Deutschland und soll in den kommenden Jahren umfassend modernisiert werden. Das Land Hessen verfolgt dabei das Ziel, die Infrastruktur zu erneuern sowie die Arbeitsbedingungen für rund 1200 Beschäftigte zu verbessern. Gemeinsam mit Hochtief realisiert der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen den ersten Bauabschnitt, der die Gebäude C und Z umfasst. Durch dieses sogenannte PPP-Modell übernimmt Hochtief neben Planung, Abriss und Neubau auch den langfristigen Betrieb der Gebäude, während das Land Eigentümer der Flächen bleibt.

Mit Blick auf die Funktionen der Neubauten entsteht im Gebäude C ein Strafrechtsgebäude mit Büroflächen und zwei besonders gesicherten Sitzungssälen. Das Gebäude Z soll künftig das Oberlandesgericht, die Generalstaatsanwaltschaft sowie das Justizprüfungsamt beherbergen. Zusätzliche Besprechungs- und Veranstaltungsräume ergänzen das Raumprogramm. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 vorgesehen, sodass ab diesem Zeitpunkt weitere Modernisierungsschritte an den Bestandsgebäuden folgen können.

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Baufortschritt auf der Baustelle des Justizzentrums an der Konstablerwache: Wachsende Rohbauten in Frankfurt

Auf beiden Baustellen zeigt sich vor Ort deutlich, wie die Rohbauten bereits mehrere Geschosse erreicht haben und stetig weiter wachsen. Die Gerüste umschließen die Baukörper vollständig und lassen erkennen, wie die künftigen Gebäudestrukturen Schritt für Schritt Form annehmen.

Rund um die Heiligkreuzgasse entsteht ein klar erkennbarer Baukörper, der bereits an die geplante architektonische Formensprache aus der Visualisierung erinnert. Ebenso wächst der Neubau an der Konrad-Adenauer-Straße in die Höhe. Visualisierungen zeigen ein helles, modernes Ensemble, das sich künftig harmonisch zwischen den historischen und modernen Gebäuden des Areals einfügen soll. Dadurch rückt das Bild des künftigen Justizzentrums immer näher.

Projektfokus und langfristige Ausrichtung des Justizstandorts: Nachhaltige Planung in Frankfurt

Neben der baulichen Modernisierung legt das Projekt Wert auf ökologische Aspekte, die den Energieverbrauch senken und die Betriebskosten nachhaltig beeinflussen sollen. Auf den Dachflächen sehen die Planungen großflächige Photovoltaikanlagen vor, während moderne Heiz- und Kühldecken für ein effizientes Raumklima sorgen sollen. Die Versorgung über Fernwärme ergänzt das Energiekonzept.

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Gleichzeitig betonen Landesregierung und Projektbeteiligte, dass die Justiz neben personeller Stärkung auch moderne Infrastruktur benötige, damit sie langfristig leistungsfähig bleibt. Das neue Justizzentrum soll daher nicht nur räumlich wachsen, sondern auch funktional und organisatorisch überzeugen. Mit jedem weiteren Geschoss, das auf den Baustellen entsteht, rückt diese Vision ein Stück näher.

Justizzentrum in Frankfurt im Rohbau, eingerüstet

Auf der Baustelle an der Heiligkreuzgasse wachsen die ersten Rohbaugeschosse des neuen Justizgebäudes, das künftig Strafrechtsbereiche und gesicherte Sitzungssäle aufnehmen soll. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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Quellen: archlab, Plan2 Architekten, Hessenschau, Hessisches Ministerium der Finanzen, Instagram – LBIH.Karriere

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