In Mitte wird das denkmalgeschützte Industriehaus am Rosenthaler Tor umfassend saniert. Die BIM erneuert Dach, Fassade und Technik und schafft bis zu 620 Verwaltungsarbeitsplätze.

Die Fassade des denkmalgeschützten Industriehauses am Rosenthaler Tor in Berlin-Mitte zeigt mehrere Fensterachsen an der Brunnenstraße vor der geplanten Sanierung.

Das denkmalgeschützte Industriehaus am Rosenthaler Tor in Berlin-Mitte wird ab 2026 umfassend saniert und künftig als moderner Verwaltungsstandort genutzt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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In Berlin-Mitte steht eines der markanten Verwaltungsgebäude an der Brunnenstraße vor einem tiefgreifenden Umbau. Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH bereitet die umfassende Sanierung des denkmalgeschützten Industriehauses am Rosenthaler Tor vor. Das Haus soll danach moderne Flächen für die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt bieten.

  • Bezirk: Mitte
  • Adresse: Brunnenstraße 188–190, 10119 Berlin
  • Baujahr: 1911
  • Status: denkmalgeschütztes Gebäude
  • Geplanter Baustart: August 2026
  • Geplante Fertigstellung: 2030

Das 1911 errichtete Industriehaus am Rosenthaler Tor weist nach Angaben der BIM deutliche altersbedingte Schäden auf. Bei Starkregen dringt Wasser in Innenräume ein. Auch die Fassade zeigt Sanierungsbedarf. Zudem entsprechen viele technische Anlagen nicht mehr heutigen Anforderungen. Deshalb erneuert die BIM das Dach, saniert die Fassade energetisch, tauscht die Gebäudetechnik aus und entfernt schadstoffbelastete Bauteile.

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Zu sehen ist das Industriehaus am Rosenthaler Tor im Juni 2026.

Die BIM plant die umfassende Sanierung des Industriehauses Rosenthaler Tor, um es denkmalgerecht zu modernisieren und für zeitgemäße Verwaltungsarbeitsplätze umzubauen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Sanierung am Rosenthaler Tor schafft mehr Verwaltungsflächen

Die Arbeiten dienen nicht nur dem Erhalt des Denkmals. Sie sollen auch den Energieverbrauch und den CO₂-Ausstoß deutlich senken. Gleichzeitig plant die BIM neue Grundrisse. Dadurch entstehen flexible Arbeitsbereiche, die besser zu heutigen Verwaltungsabläufen passen. Nach Abschluss der Sanierung sollen im Industriehaus am Rosenthaler Tor bis zu 620 Arbeitsplätze entstehen. Das wären rund 30 Prozent mehr als bisher.

Während der Bauzeit wird das Gebäude vollständig freigezogen. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zieht vorübergehend an den Fehrbelliner Platz 4. Der Baustart ist für August 2026 vorgesehen. Die Sanierung soll bis 2030 dauern.

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Denkmal in Mitte wird für neue Arbeitswelten umgebaut

Die BIM verbindet bei dem Projekt den Erhalt der historischen Bausubstanz mit einer neuen inneren Organisation des Gebäudes. Geschäftsführerin Birgit Möhring erklärte, dass am Industriehaus am Rosenthaler Tor Denkmalschutz, optimierte Grundrisse und moderne Arbeitswelten zusammengeführt werden sollen.

Für Mitte ist die Sanierung eines der größten Verwaltungsprojekte an zentraler Stelle. Das Industriehaus am Rosenthaler Tor bleibt als öffentlicher Standort erhalten, wird technisch erneuert und künftig dichter genutzt. Damit setzt Berlin auf Bestand statt Neubau und stärkt zugleich einen Verwaltungsstandort in direkter Nähe zum Rosenthaler Platz.

Industriehaus am Rosenthaler Tor

Quellen: BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH; Berliner Morgenpost, Denkmaldatenbank Berlin

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