Der Weihnachtsmarkt am Humboldt Forum etabliert sich als feste Adresse im Berliner Advent. Dieses Jahr ergänzen neue Lichtinszenierungen das bestehende Konzept aus Architektur, Marktständen und Kulinarik.

Der Wintermarkt am Schlossplatz befindet sich in der historischen Mitte Berlins und wird durch die Architektur des rekonstruierten Stadtschlosses geprägt. In der direkten Umgebung liegen die Museumsinsel und das Nikolaiviertel, die fußläufig schnell zu erreichen sind. Das Humboldt Forum ergänzt das Umfeld mit seinen Ausstellungen und einer öffentlich zugänglichen Dachterrasse. / © Foto: depositphotos.com / elxeneize
© Foto Titelbild: Wikimedia Commons, Leonhard Lenz
© Foto: depositphotos.com / elxeneize
Der Weihnachtsmarkt am Humboldt Forum findet auch in diesem Jahr im Umfeld des rekonstruierten Berliner Stadtschlosses statt. Die Veranstaltung der Wollenschlaeger Event GmbH wird zum dritten Mal an diesem Ort ausgerichtet und etabliert sich zunehmend als fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Wochen in Berlin-Mitte.
Zur Atmosphäre tragen erneut Lichtprojektionen bei, die farbenfrohe, animierte Bilder an die Fassaden des Humboldt Forums strahlen. Die Videomapping-Installationen stammen wie im Vorjahr von einem Berliner Illuminationsteam. Für 2025 kündigen die Veranstalter zusätzlich eine neue Lichtkomponente an, die das bestehende Beleuchtungskonzept ergänzt.
Wintermarkt am Humboldt Forum: Neue Lasershow erweitert das visuelle Programm
Die Premiere einer Lasershow bildet in diesem Jahr eine wesentliche Neuerung. Unter dem Titel „Emotionen in Licht und Klang“ wird die Installation dienstags und donnerstags gezeigt. Nach Angaben der beteiligten Technikfirma Hauptstadt Laser sei das Ziel, Musik sichtbar zu machen, indem Laserprojektionen präzise mit einer abgestimmten Tonkulisse kombiniert werden. Geplant sind zwei Vorführungen pro Abend, um 18 Uhr im Schlüterhof und um 20 Uhr an der Außenfassade der Spreeterrassen.
Mit der neuen Show reagiert der Veranstalter auf das anhaltende Interesse an visuellen Inszenierungen, das bereits 2024 zu beobachten war. Neben den Laserelementen bleiben die Videomapping-Projektionen weiterhin Bestandteil des Gesamtprogramms. Verantwortlich ist erneut die Illuminations-Technik-Firma Böhlke, die bereits an Formaten wie dem „Festival of Lights“ oder dem „Christmas Garden“ beteiligt war. Die Verbindung aus animierten Fassadenbildern und Lasertechnik soll das Areal aus unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar machen.
Berlin-Mitte: Winterliches Umfeld an den Spreeterrassen
Auch in diesem Jahr werden die Spreeterrassen einbezogen, die direkt gegenüber dem Berliner Dom liegen. Dort entsteht eine winterlich gestalteter Außenbereich, der Ausblicke auf Fernsehturm, Nikolaiviertel und Spreeufer ermöglicht. Feuerstellen und Lichtinstallationen prägen den Freiraum und erzeugen in den Abendstunden eine stimmige Atmosphäre.
Ein beheiztes Gastronomiezelt ergänzt den Bereich und bietet einen geschützten Ort zum Aufwärmen. Nach Angaben der Veranstalter soll das Zelt bewusst als Rückzugsraum dienen, jedoch weiterhin in das Marktgeschehen eingebunden bleiben.
Zwischen Berliner Dom und Museumsinsel: Weihnachtsmarkt mit historischer Kulisse
Die Lage zwischen Berliner Dom, Museumsinsel und Stadtschloss prägt den Charakter des Weihnachtsmarktes weiterhin deutlich. Der Schlüterhof bildet einen zentralen Raum, in dem historische Architektur, Marktstände und moderne Lichttechnik zusammenkommen.
Auch die historischen Fahrgeschäfte sind in diesem Jahr wieder Bestandteil des Angebots. Die Verbindung aus traditionellen Elementen und neuer Lichttechnik prägt damit das Gesamtbild des Wintermarkts am Humboldt Forum.
Quellen: Humboldtforum, Berliner Morgenpost, VisitBerlin, Wintermarkt Schlossplatz, Museumsportal Berlin, Moz
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.
Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag
One Comment
Hinterlasse einen Kommentar Antwort abbrechen
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.




Ich finde die inflationäre Zunahme von Weihnachtsmärkten, die sich untereinander Konkurrenz machen und darüber hinaus zum Teil überhaupt keinen weihnachtlichen Bezug mehr haben, weil dort mit allem Möglichen und Unmöglichen gehandelt wird, nur nervig. Macht lieber wenige Weihnachtsmärkte und achtet dort auf Qualität!