Ein bronzener Pfeil durchbricht die Fassade des Humboldt Forums in Berlin-Mitte – und stellt mehr Fragen, als er beantwortet. Mit dem „Südpfeil“ setzt Künstler Jürgen Mayer H. ein bewusst irritierendes Zeichen zwischen Kunst, Geschichte und Gegenwart.

Ein Pfeil, der nach Süden zeigt – und Denkgewohnheiten ins Wanken bringt. Das neue Kunstwerk am Humboldt Forum will irritieren, hinterfragen und den Blick auf globale Zusammenhänge lenken. / © Jürgen Mayer H., Südpfeil, 2026 / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Foto: David von Becker

© Titelbild: Jürgen Mayer H., Südpfeil, 2026 / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Foto: David von Becker

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Spektakuläre Kunstaktion auf der Berliner Museumsinsel: Mit dem „Südpfeil“ setzt der preisgekrönte Berliner Architekt und Künstler Jürgen Mayer H. einen fast vier Meter langen Bronzepfeil in die Nordfassade des Humboldt Forums.

Kunst am Humboldt Forum: „Südpfeil“ als markanter Eingriff in die historische Fassade

In seinen Grußworten an die zahlreich erschienenen Gäste betonte Prof. Hartmut Dorgerloh als Generalintendant des Humboldt Forums, dass er froh sei, dass der „Pfeil nicht im Haus, sondern am Haus installiert wurde“.

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Seinen besonderen Dank drückte er gegenüber dem Architekten des Humboldt Forums, Franco Stella, insofern aus, als dass „er das erst möglich gemacht und gesagt hat, das soll dann auch an einer prominenten Stelle passieren“.

Auftrag des Bundestages: Kunstprojekt als Teil eines internationalen Wettbewerbsverfahrens

Realisiert wurde dieses Kunstprojekt im Auftrag des Deutschen Bundestages und entsprechend des Ergebnisses eines international ausgelobten Architektenwettbewerbs.

Diese von Franco Stella ausgewählte besondere Stelle bezeichnete Hartmut Dorgerloh bei seiner Einführung als „neu gestaltete Gebäudekante oder auch als Übergang der rekonstruierten Schlossfassade zu der neuen Fassade am Humboldt Forum“.

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Franco Stella hätte sich „flächenmäßig auch etwas Größeres vorstellen können“ an dieser Ecke für das achte und somit letzte Kunstwerk am Bauprojekt.

Kunst am Bau im Humboldt Forum: Budgetfragen und Auswahlprozess im Fokus

Hartmut Dorgerloh bekannte dann auch, dass er in diesem Zusammenhang „wieder etwas gelernt habe, nämlich, dass Kunst am Bau wirklich ein fixes Budget braucht und dass hinsichtlich der vorherigen sieben Kunst-am-Bau-Objekte im Humboldt Forum noch etwas übrig geblieben sei an finanziellen Mitteln“.

Sowohl dem zuständigen Fachreferat im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung als auch der Jury zollte er seinen Dank für die fachkundige Unterstützung.

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130 anonyme Einsendungen: Wettbewerbsverfahren und Auswahl des Siegerentwurfs

Den Prozess bis hin zur Auswahl des Siegerentwurfs bezeichnete Prof. Dorgerloh als spannend, denn man habe den Wettbewerb „offen ausgeschrieben mit 130 Einsendungen“. Diese wurden nach Ende des Wettbewerbs dann auch im Humboldt Forum ausgestellt, was ebenfalls Teil des Verfahrens war.

Der einstimmig preisgekrönte und danach realisierte erste Preis von Jürgen Mayer H. sei überraschend gewesen, als dass viele ihn erwartet hätten – auch Prof. Dorgerloh selbst.

„Überraschend anders, weil Jürgen Mayer H. eben einen Akzent setzt, ohne aufzutrumpfen, ein Fragezeichen setzt, ohne dass es ein Fragezeichen in der Form ist, und gleichzeitig eine, wie wir finden, intellektuelle Antwort auf die Frage ist, wie man hier an der Fassade auf den Inhalt und das Programm des Humboldt Forums aufmerksam machen und gleichzeitig neugierig sein kann“, so Dorgerloh weiter.

Künstlerische Intervention am Humboldt Forum: Der „Südpfeil“ als bewusst gesetztes Zeichen der Irritation

Mayers „Südpfeil“ als Siegerentwurf empfindet Hartmut Dorgerloh als Aufforderung, in das Humboldt Forum einzutreten und nicht an der Fassade draußen stehen zu bleiben. Die Besucher sollten sich fragen, was sich hinter den rekonstruierten Fassaden des Berliner Schlosses abspielt.

Es ist gleichzeitig eine Aufforderung, sich mit der konzeptionellen Ausrichtung des Forums zu beschäftigen, was insbesondere die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit dieses Ortes betrifft.

„Eigentlich müsste man ja erwarten, dass es an einem Bau – wie auf alten Plänen – einen Nordpfeil gibt, aber es gibt keinen Nord-, sondern einen Südpfeil“, so Hartmut Dorgerloh.

Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart: Kunst am Bau als Einladung zum Diskurs

Der Generalintendant bezeichnet das Projekt als „besondere und interessante Sache“; auch sei er froh über das klare Votum der Jury für den Entwurf sowie darüber, dass man es verstanden habe, das Vorhaben im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen zu realisieren.

Was eigentlich die Idee war, warum es zu diesem „Südpfeil“ gekommen ist und weshalb es letztendlich die richtige Entscheidung war, an diesem Haus einen Schluss- oder Aufforderungspfeil zu setzen, erklärte anschließend der Berliner Künstler und Architekt Jürgen Mayer H.

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Bronzefarbenes Kunstwerk „Südpfeil“: Konzept, Wirkung und gestalterische Intention

Mayer führte aus, dass der Pfeil auf den ersten Blick wie ein Fremdkörper wirkt, ein abstraktes Zeichen, das in einer steinernen Fassade steckt.

Diese Irritation ist gewollt, „sie durchbricht das Vertraute, fordert unsere Aufmerksamkeit heraus, lädt ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und Fragen zu stellen“, so Mayer zu Beginn seiner Ausführungen.

„Doch genau diese Irritation, der Pfeil, steht für Bewegung und Richtung, aber ebenso für Eingriff und Auseinandersetzung; er markiert einen Moment, der nicht übersehen werden kann“, so Mayer weiter.

Bei seinen Recherchen zum Wettbewerb fiel ihm die Geschichte des „Pfeilstorchs“ in die Hände, eine Geschichte aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts. Es handelt sich dabei um einen Storch, der mit einem Pfeil im Hals nach Europa zurückgeflogen ist und 1822 gefangen wurde.

Historischer „Pfeilstorch“: Wissenschaftlicher Wendepunkt in der Erforschung von Vogelmigration

Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt, denn erstmals konnte die Migration von Vögeln wissenschaftlich nachvollzogen werden. Zuvor gab es darüber lediglich Vermutungen und teils nur bildhafte Vorstellungen davon, wohin die Vögel im Winter verschwinden.

Übrigens existiert dieser „Pfeilstorch“ bis heute in der Zoologischen Sammlung an der Universität Rostock. Insgesamt sind allein in Deutschland etwa 25 solcher „Pfeilvögel“ dokumentiert.

Verbindung zwischen Kontinenten: Migration als Austausch von Wissen und Objekten

Aber der Architekt geht in seiner Begründung zum Objekt weiter und verweist darauf, dass „diese Geschichte mehr erzählt als nur von einem wissenschaftlichen Durchbruch; sie erzählt auch von Verbindungen zwischen Kontinenten. Die überlebenden Störche brachten Pfeile in den Norden, während Markierungsringe an den Fängen der Vögel in anderen Regionen zum Beispiel als Schmuck weiterverwendet wurden“, so Jürgen Mayer weiter.

Insofern ist Migration also nicht nur Bewegung, sondern ein Austausch von Objekten und von Wissen und ist somit auch von kultureller Bedeutung.

© Jürgen Mayer H., Südpfeil, 2026 / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Foto: David von Becker

„Pfeilstorch“ als künstlerischer Impuls: Der „Südpfeil“ als Übersetzung in den öffentlichen Raum

Für Mayer war der „Pfeilstorch“ der Impulsgeber, und der „Südpfeil“ ist die künstlerische Antwort darauf, quasi eine Übersetzung dieses Gedankens in den öffentlichen Raum.

Mit dem bewusst nach Süden ausgerichteten Pfeil in der Nordfassade soll die Perspektive verschoben werden. Althergebrachte und gewohnte Sichtweisen geraten ins Wanken, und Blickrichtungen, Machtfragen sowie Fragen nach Deutungshoheit werden neu gestellt.

Eine „Akupunktur“ für die markante Fassade des Humboldt Forums

Jürgen Mayer sieht den „Südpfeil“ als „eine präzise gesetzte Intervention, vielleicht eher vergleichbar mit Akupunktur, ein gezielter Eingriff, der größere Zusammenhänge berührt und mögliche Blockaden lösen kann“.

„Er kann als Zeichen der Annäherung verstanden werden, als Einladung zum Dialog, gerade an einem Ort wie diesem, der mit so vielen Fragen zum Umgang mit Geschichte und kulturellem Erbe verbunden ist“, so der Architekt weiter.

Interpretation des „Südpfeils“: Zwischen Offenheit, Perspektivwechsel und gesellschaftlichem Dialog

Allerdings sollte man die Deutung des „Südpfeils“, etwa im Sinne des Findens schneller Antworten auf die Fragen der Zeit, nicht überstrapazieren.

Vielmehr geht die Interpretation des „Pfeils“ wohl in die Richtung, unterschiedliche Perspektiven und Ansichten auszuhalten und gemeinsam neue Wege zu denken. Er soll einen Ort der Reflexion schaffen.

Künstlerisches Schlusswort: Einladung zum Dialog und zur Auseinandersetzung mit globalen Fragen

In seinem Schlusswort verleiht Jürgen Mayer seiner Hoffnung Ausdruck, dass der „Südpfeil“ dazu anregen soll, genauer hinzusehen und zuzuhören, um miteinander im Gespräch zu bleiben.

Damit bringt er die aktuellen Herausforderungen globaler Ungleichheit und die Notwendigkeit einer gerechteren Verteilung der vorhandenen Potenziale auf den Punkt.

Jürgen Mayer H. (links) und Hartmut Dorgerloh bei der offiziellen Präsentation des neuen Kunstwerks am Humboldt Forum. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen:

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13 Kommentare

  1. M.Hillen 16. April 2026 at 12:55 - Reply

    Selten soviel SchwachsinnsBlaBla um so eine Schwachsinns“Kunst“ gelesen. Und dieser Schwachsinn ist auch noch gesetzlich vorgeschrieben („Kunst am Bau“ nennt sich dieser meistens schwachsinnige Mist).. und wird somit – bei öffentlichen Bauten- vom Steuerzahler zwangsfinanziert. Dieser Kunst am Bau Mist gehört abgeschafft!
    Genauso wie diese hirnweiche GagaRepublik!

    • Björn Leffler 16. April 2026 at 17:05 - Reply

      Bei aller berechtigter Kritik bitten wir darum, im Ton sachlich zu bleiben. Gegenseitiger Respekt und ein angemessener Ton bieten immer den Raum für eine inhaltliche Diskussion, die nicht verletzend oder persönlich ist, sondern themenbezogen. Denn unsere Artikel werden immer noch von Menschen geschrieben, nicht von KI-Bots, und das soll auch so bleiben. Das bitten wir zu berücksichtigen, auch wenn einzelne Aspekte der Berliner Stadtentwicklung Sie verärgern. Vielen Dank, Ihre ENTWICKLUNGSSTADT-Redaktion.

      • M.Hillen 16. April 2026 at 21:40 - Reply

        Ich hatte mich durchaus bemüht, sachlich zu argumentieren…
        Aber okay, neuer Versuch:
        Wie wäre es, die lebensgroße hintere Hälfte eines Elefanten (aus Plastik) an die moderne Ostfassade des Humboldtforums zu montieren? Als Symbol für die jährliche Migration der Elefanten von einer saisonalen Wasserquelle zur nächsten.. Hat zwar auch nichts mit dem Hohenzollernschloss und mit dem Teil unserer Geschichte und Identität zu tun, welcher durch die Hohenzollernresidenz symbolisiert wird.. ABER darum geht es ja wohl bei dieser Kunst am Bau Geschichte, oder? Um Relativierung, Banalisierung und letztlich Negierung dieses Teils unseres nationalen Erbes – mit dem Mittel der öffentlichen Gagaisierung eines (rekonstruierten) historischen Gebäudes von nationaler Bedeutung.

        Insofern könnte man die Kunst am Bau Geschichte ganz kreativ auch um eine akkustische Variante erweitern:
        Jedes Mal, wenn ein Besucher den Schlüterhof betritt, ertönt ein Furzlaut (würde auch gut zur hinteren Hälfte des Elefanten passen). Natürlich -ganz seriös- als Symbol für die alle Menschen einende Migration von Luft… Kunst am Bau: Alles kann, nichts muss. Darauf einen Furz!

        War mein Kommentar nun ausreichend sachlich, verständlich und respektabel gegen jedermann?
        Gut. Es ist auch nicht meine Absicht (gewesen), irgendjemanden zu verletzen. Mir geht es um die Sache. Um Erhellung.

        • M.Hillen 17. April 2026 at 06:38 - Reply

          Korrektur: …akustische Variante…

      • Böhme 17. April 2026 at 11:18 - Reply

        Also, erst einmal danke, dass diese Seite betrieben wird. Und richtig ist, dass Kritik substantiell sein und niemanden persönlich verletzen soll.

        Aber: Der Artikel enthält nun wirklich eine Menge Wortblasen. Ich bin in meine Leben bei endlos vielen Vernissagen, bei Ausstellungseröffnungen in Museen usw. usf. gewesen … und es wiederholen sich immer wieder dieselben inhaltsleeren Wortblasen. Und Hillens Kritik bezog sich vor allem ja auf die pflichtige Kunst am Bau, die im Ansatz zur Förderung von Künstlern ja richtig ist (kann man auch noch drüber diskutieren – wer fördert eigentlich mich bzw. meine Berufsgruppe?), aber bei der leider eine Menge Mist herauskommen.

        Mit dem Pfeil assoziiere ich übrigens nichts, rein gar nichts, schon gar nicht irgendeine Migration, weder die von Vöglen noch die von Menschen (ein Pfeil verletzt ja eigentlich, wenn er nicht gar tötet) … und so wird es 99 % der Rezipienten gehen. Es wird ja auch die „wertvolle“ Migration im menschlichen Bereich als Verbindung von Kontinenten und Kulturen verwiesen. Unabhängig davon, dass ich das für historischen Nonsense halte, bin ich es leid, dass mir ständig Migration als wertvoller gesellschaftlicher Beitrag aufgedrängt wird. Ich halte das für eine Respektlosigkeit gegenüber der einheimischen Bevölkerung … und mir wäre es wichtig, wenn deren Leistungen mehr Wertschätzung auch im künstlerischen Bereich fänden! Stattdessen werden diese Leistungen, die diese Gesellschaft tragen, aus dem Kunstbereich lächerlich und madig gemacht und stattdessen Mikrokosmen bedient.

        Und in einer zunehmend linkswoken Gesellschaft kann ich als Künstler immer reüssieren, wenn ich irgendwelche „Ungleichheiten“, sei es zwischen Süd und Nord, sei es innerhalb einer Gesellschaft, anprangern will. Bei Eröffnungen, Einführungen solcher Kunst sitzt dann immer eher das „ungleichere“ Publikum, dass „aufgeklärt“ tatsächlich das eigene „wir haben mehr als die anderen“ beklatschen … reichlich verlogen.

        PS.: Es heißt übrigens „dementsprechend“ und nicht „desentsprechend“ (deutsche Sprache schwere Sprache!)!

  2. a.t. 16. April 2026 at 13:02 - Reply

    Der Pfeil ist eine launische Nebensächlichkeit ohne dauernde Relevanz. Der Durchschnittsbesucher wird darin wahrscheinlich bloß ein Gimmick sehen…
    Solche Themen sind da eher von Bedeutung und harren endlich ihrer richtigen Behandlung im und am Schloss:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8b/BlnSch_Brunnen.jpg

  3. CW 16. April 2026 at 13:33 - Reply

    omg was hier wieder für ein Müll geschrieben wird in den Kommentaren – ich finde den Pfeil einfach klasse!

    • M.Hillen 16. April 2026 at 22:02 - Reply

      Schön.. Freut mich, dass Sie den Pfeil klasse finden. Dürften wir auch erfahren, warum?

  4. M.Hillen 17. April 2026 at 14:55 - Reply

    Danke, sehr schöner Kommentar.
    Einem wachen Geist fällt natürlich auf, dass man heutzutage sehr erfolgreich jede Kunst als wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs verkaufen kann, wenn mit dieser Kunst eben nicht -wie verlogen behauptet- ein offener Diskurs angestoßen werden soll, sondern -im Gegenteil- durch den Gebrauch von Begriffen wie Migration und Ungleichheit usw,usw immer wieder nur.. die eigene, weiße/westliche Ethnie, Kultur Geschichte und Identität subtil herabgewürdigt und mit Bringschuld aufgeladen werden soll.

    Wer entsprechende Essays in der Süddeutschen, der Zeit und ähnlichen Blättern liest, der kennt den Ton und erkennt die Absicht bereits nach wenigen Sekunden.

    So jedenfalls ist es mir beim Lesen des obigen Textes ergangen : Pfeil… Migration.. aha, alles klar. Wieder dieser altbekannte, subtile Angriff auf unsere eigene Identität, Kultur und Geschichte, die sich heutzutage unwidersprochen als kritische Diskursanregung im kulturellen Raum verkaufen darf – OBWOHL es doch nur ein ebenso subtiler wie platter Angriff des weitgehend linken Kulturbetriebs gegen das Eigene ist. So primitiv funktioniert der Kulturbetrieb in Deutschland heutzutage!
    Offen -weltoffen oder gar diskursoffen – ist da gar nichts! Eklig und verlogen -schlicht linkspropagandistisch- und zum großen Teil vom Steuerzahler alimentiert und zwangsfinanziert – das ist ein großer Teil des Kulturbetriebs heutzutage hierzulande.

    Selbst wenn es sich dabei nur um eine harmlos daher kommende Kunst am Bau Geschichte handelt:
    IMMER ist da diese linke, antiwestliche Propaganda, dieses saudumme Niedermachen des Eigenen, mit im Spiel.

    Hier beim Hohenzollernschloss findet dieses Herabwürdigen natürlich gleich in doppelter Weise statt: durch Form (Gagaisierung) und durch des behaupteten Inhalts (Migrationsthema als subtile Herabwürdigung/Bringschuldthese, s.o.).

    Und dass DIESE sogenannte Kultur -dieses Herabwürdigen des Eigenen- mit Staatsknete finanziert wird, das sollte man meiner Ansicht nach mal ernsthaft hinterfragen und dann logischerweise auch beenden!

    • M.Hillen 17. April 2026 at 15:00 - Reply

      „Danke, sehr schöner Kommentar… usw“ ist natürlich meine Antwort auf Böhme (17.April 2026 11:18). Sorry

    • M.Hillen 17. April 2026 at 18:13 - Reply

      Korrektur: .., der sich heutzutage unwidersprochen…

    • M.Hillen 17. April 2026 at 23:26 - Reply

      Korrektur: … OBWOHL sie doch…

    • M.Hillen 19. April 2026 at 09:20 - Reply

      Korrektur: .. durch den behaupteten Inhalt… ( nach „durch“ lt KI zwingend Akkusativ; nur in altdeutschem Sprachgebrauch Abweichung mgl.. na gut)

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