In der Oberseestraße 1 / Oranke 40 in Berlin-Lichtenberg entstehen derzeit neue Wohnungen. Die HOWOGE kombiniert hier die Sanierung eines Bestandsgebäudes mit einem ergänzenden Neubau. Aktuell befinden sich die Gebäude im Rohbau, die Fassaden sind eingerüstet und die Fenster noch nicht eingesetzt.
Eingerüsteter Neubau an der Oranke 40.

Geplant ist die umfassende Sanierung des bestehenden Wohnhauses an der Oberseestraße 1 / Oranke 40, sowie ein ergänzender Neubau. Insgesamt entstehen 14 Wohnungen, davon vier im modernisierten Altbau und zehn im neuen Gebäude. Derzeit zeigt die Fassade noch den unbehandelten Bauzustand, Fenster sind bislang nicht eingesetzt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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Die landeseigene HOWOGE verfolgt mit dem Bauvorhaben an der Oberseestraße 1 / Oranke 40 einen doppelten Ansatz: Einerseits wird das vorhandene Bestandsgebäude grundlegend modernisiert, andererseits entsteht daneben ein ergänzender Neubau. Insgesamt sollen auf dem Grundstück 14 Wohnungen realisiert werden, wovon vier im sanierten Altbau und zehn in dem neu entstehenden Wohnhaus liegen. Auf diese Weise verbindet die HOWOGE den Erhalt vorhandener Bausubstanz mit der Schaffung zusätzlichen Wohnraums und trägt so zur Aufwertung des Quartiers bei.

Begonnen haben die Bauarbeiten im März 2025. Mittlerweile sind sowohl das Bestandsgebäude als auch der Neubau im Rohbau fertiggestellt. Die Fassaden sind vollständig eingerüstet, während die Fenster bislang noch nicht eingesetzt wurden. Damit befindet sich das Projekt in einer fortgeschrittenen Hochbauphase. Bis zur geplanten Fertigstellung im März 2026 stehen nun insbesondere der Innenausbau sowie die Gestaltung der Außenanlagen im Mittelpunkt, ehe die Wohnungen anschließend bezogen werden können.

Sanierung und Neubau verbinden Effizienzstandards mit barrierefreiem Wohnen an der Oberseestraße 1 / Oranke 40

Das Bestandsgebäude wird vollständig modernisiert und künftig den Effizienzhausstandard 85 erfüllen. Parallel dazu wächst der Neubau in die Höhe, der nach Fertigstellung dem höheren Energiestandard 55 entsprechen wird. Mit dieser Kombination soll die Versorgung mit modernen und zugleich nachhaltigen Wohnungen im Quartier gestärkt werden.

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Die neuen Wohnungen im Erdgeschoss des Neubaus entstehen barrierefrei. Insgesamt bietet die Anlage ein Spektrum von Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen und soll damit unterschiedliche Bedarfe im Lichtenberger Wohnungsmarkt abdecken. Als Generalplaner ist die GNEISE Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH aus Berlin-Köpenick beauftragt, während die Dreßler Bau GmbH als Generalübernehmer für die Umsetzung verantwortlich zeichnet. Die Ausführungsplanung übernimmt das Büro DIA179 GmbH aus Berlin-Mitte.

Nachhaltige Energieversorgung und neu gestaltete Außenanlagen sollen Wohnqualität in Lichtenberg steigern

Für die Energieversorgung setzt die HOWOGE auf eine Kombination aus moderner Wärmepumpentechnik und dezentraler Warmwasserbereitung. Zusätzlich wird auf dem Dach des Neubaus eine Photovoltaikanlage installiert, die erneuerbare Energie erzeugt. Dadurch sollen nicht nur die Betriebskosten für die künftigen Mieterinnen und Mieter gesenkt werden, sondern zugleich ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz erfolgen. Das Projekt verfolgt damit einen klaren ökologischen Ansatz, der technologische Innovation mit praktischen Vorteilen für die Bewohnenden verbindet.

Auch die Außenanlagen werden nach nachhaltigen Kriterien gestaltet. Der Hofbereich erhält eine neue Spielfläche für Kinder sowie 22 Fahrradstellplätze, die größtenteils überdacht angelegt werden. Damit soll das Bauvorhaben nicht nur dringend benötigten Wohnraum schaffen, sondern auch die Aufenthaltsqualität im Quartier verbessern. Nach aktuellem Zeitplan sollen die Bauarbeiten bis März 2026 abgeschlossen sein. Anschließend stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern insgesamt 14 neue Wohnungen zur Verfügung. Mit der Verbindung von Sanierung und Neubau will die HOWOGE den Gebäudebestand erhalten, zugleich aber auch den wachsenden Bedarf an zeitgemäßen Wohnungen im Bezirk Lichtenberg decken.

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Sanierung der Außenfassade des HOWOGE Projekts.

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Der Bestandsbau ist eingerüstet und befindet sich in der Sanierung.

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: HOWOGE

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