Am Rosenfelder Ring in Berlin-Lichtenberg entsteht ein neues Wohnquartier in Holzhybridbauweise mit 173 Wohnungen. Die HOWOGE setzt dabei auf fossilfreie Energieversorgung, soziale Durchmischung und barrierefreies Wohnen.
© Visualisierung Titelbild: HOWOGE
Am Rosenfelder Ring im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde realisiert die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ein modernes und klimagerechtes Wohnquartier in Holzhybridbauweise.
Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen zwei achtgeschossige Wohngebäude mit insgesamt 173 Wohnungen für mehr als 400 Menschen. Mindestens die Hälfte der Wohnungen wird mietpreis- und belegungsgebunden vermietet.
- Ort: Rosenfelder Ring in Berlin-Friedrichsfelde
- Bezirk: Lichtenberg
- Projekt: Zwei Wohngebäude in Holzhybridbauweise
- Bauträger: HOWOGE
- Umfang: 173 Wohnungen, davon 81 gefördert
- Fertigstellung: Geplanter Einzug Anfang 2027
Lichtenberg: Fossilfreie Energieversorgung und nachhaltige Bauweise am Rosenfelder Ring
Das Quartier erfüllt den Energiestandard EEH 40 und setzt auf klimafreundliche Technologien für eine fossilfreie Energieversorgung, wie die HOWOGE versichert. Architektonisch prägend sind die beiden von Bäumen – geplant sind Kiefern – durchwachsenen Eingangsbereiche.
HOWOGE-Geschäftsführerin Inga Stein-Barthelmes betonte in ihrer Ansprache im Rahmen des Richtfestes erneut den klimafreundlichen Standard der Neubauten mit Regenwasserbewirtschaftung, Photovoltaikanlagen auf dem Dach, kombiniert mit Wärmepumpen sowie begrünten Dächern.
Eine „wunderbare Nachhaltigkeit“, so die Geschäftsführerin, die zusätzlich durch 300 Fahrradstellplätze und barrierefreie Zugänge zu den Wohnungen ergänzt werde. Von den insgesamt 173 neu entstehenden Wohnungen werden 81 gefördert.
Friedrichsfelde: Schnelle Bauzeit trotz hoher Anforderungen an den Wohnungsbau
Auch die Bauzeit könne sich sehen lassen, selbst ohne „Bauturbo“. Denn der Bauantrag lag bereits 2023 vor, einziehen werden die neuen Bewohnerinnen und Bewohner voraussichtlich zu Weihnachten 2026.
Insgesamt bringt die HOWOGE in diesem Jahr 2.151 Wohnungen an den Start, weitere 3.403 Wohnungen befinden sich aktuell im Bau. Ein Zeichen dafür, dass die HOWOGE wächst und als städtebauliches Unternehmen ihren Beitrag leistet. So möchte es jedenfalls das landeseigene Wohnungsbauunternehmen verstanden wissen.
Senat und Bezirk loben sozialen Wohnungsbau in Lichtenberg
Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt lobte die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, die einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung des gesetzlichen Auftrags beim Bau von Sozialwohnungen leisten und gleichzeitig gesellschaftliche Klimaschutzziele einhalten müssten. Dadurch bewegten sich die Unternehmen in einem großen Spannungs- und Aufgabenfeld.
Sie gratulierte der HOWOGE zu diesem Projekt, das Wohnungen für ganz unterschiedliche Lebensformen anbiete, von der Maisonette- über die Fünf-Zimmer- bis hin zur Einraumwohnung. Mehr als die Hälfte der Wohnungen – exakt 116 – sind barrierefrei, womit auch dem steigenden Durchschnittsalter vieler Mieterinnen und Mieter Rechnung getragen werde. Jede Wohnung verfügt über einen Außenraum mit Loggia, Balkon oder Terrasse, wodurch der Neubau zusätzlich an Qualität gewinne.
Lichtenberg setzt weiter auf Wohnungsbau und soziale Durchmischung
Der Bezirksbürgermeister von Lichtenberg, Martin Schäfer, betonte in seinen Grußworten, dass „Lichtenberg liefert“, insbesondere mit Blick auf den wachsenden Wohnungsbau, und verwies auf die gute soziale Durchmischung, die man im Bezirk anstrebe.
Die Forderung nach mehr Wohnungsbau sei keine theoretische Diskussion und müsse konsequent weitergeführt werden. Gleichzeitig verwies er auf andere Bezirke, die beim Wohnungsbau bislang weniger stark wachsen als Lichtenberg.
Es sei eine existenzielle Frage für viele Menschen, endlich in eine eigene Wohnung ziehen zu können, die sie sich leisten können und in der sie sich langfristig wohlfühlen.
Hauptauftragnehmer B&O sieht positives Signal für weitere Projekte
Die Geschäftsführerin der B&O Bau und Gebäudetechnik, Friedericke Münn, Hauptauftragnehmerin der HOWOGE, merkte an, dass sie bei diesem Vorhaben vergleichsweise wenig Kritik wahrgenommen habe. Das sei ein sehr gutes Zeichen für die HOWOGE.
Gemeinsam mit der HOWOGE wolle man die bestehenden Strukturen nutzen, um weitere Projekte voranzutreiben. In diesem Zusammenhang galt ihr Dank den Planern, Ideengebern, Architekten und allen weiteren am Projekt Beteiligten. Der Neubau entsteht nach Plänen des Büros Winking Froh Architekten.
Quellen: HOWOGE, Bezirksamt Lichtenberg, B&O Bau und Gebäudetechnik, Winking Froh Architekten
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.


