Die neue Berufsfeuerwache in Berlin-Hohenschönhausen steht kurz vor ihrer Übergabe, wie der Berliner Senat bestätigte. Nach mehreren Verzögerungen sollen Inbetriebnahme und Einsatzstart im zweiten Quartal 2026 erfolgen. Zukünftig sollen im Neubau aber noch weitere Funktionsbereiche untergebracht werden.

© Titelbild: Depositphotos.com

 

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Die neue Berufsfeuerwache an der Pablo-Picasso-Straße in Berlin-Hohenschönhausen steht offenbar kurz vor ihrer formalen Übergabe. Nach längeren Verzögerungen sind die Bauarbeiten nun weitestgehend abgeschlossen.

Die offizielle Übergabe an die Senatsverwaltung für Inneres und Sport als Bedarfsträgerin sowie an die Berliner Feuerwehr als Nutzerin ist nach Senatsangaben für den 27. Februar 2026 vorgesehen. Die Inbetriebnahme soll dann im zweiten Quartal 2026 erfolgen. Damit nähert sich ein Projekt seinem Abschluss, das für die Notfallversorgung im Nordosten Berlins eine zentrale Rolle spielen soll.

Neue Feuerwache Hohenschönhausen: Abschluss der Bauarbeiten und parallele Abnahmen sichern Zeitplan

Nach Angaben der Senatsverwaltung sind die Arbeiten im Hochbau, an der technischen Gebäudeausrüstung sowie an den Außenanlagen größtenteils fertiggestellt. Der überwiegende Teil der erforderlichen Abnahmen wurde bereits durchgeführt, die verbleibenden Prüfungen sollen bis zum Ende der achten Kalenderwoche abgeschlossen sein.

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In der Vergangenheit war es zu Verzögerungen gekommen, weil einzelne beauftragte Firmen ihre Leistungen nicht ordnungsgemäß erbracht hatten. Mängel in Schlüsselgewerken führten dazu, dass nachfolgende Arbeiten erst verspätet beginnen konnten.

Die Fertigstellung der neuen Feuerwache hatte sich mehrfach verzögert

Um weitere Terminverschiebungen zu vermeiden, wurden die Abnahmen schließlich parallel zum laufenden Baubetrieb organisiert. Nach Abschluss aller Gewerke erfolgt nun die formale Bestätigung der ordnungsgemäßen Fertigstellung im Rahmen des Zustimmungsverfahrens.

Den aktuellen Stand der Bauarbeiten hatten Danny Freymark und Martin Pätzold von der Hohenschönhausener CDU an den Berliner Senat gestellt, dieser hatte schriftlich geantwortet und den Zeitplan öffentlich gemacht.

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Neubau an der Pablo-Picasso-Straße: Funktionale Infrastruktur für den Berliner Nordosten

Der Neubau wurde von den Büros BZ Architekten und AIM Architekten geplant. Entstanden ist ein funktional gegliederter Baukörper, der auf die betrieblichen Anforderungen einer modernen Berufsfeuerwache zugeschnitten ist. Neben Fahrzeughallen und Werkstattbereichen umfasst das Gebäude Aufenthalts-, Schulungs- und Verwaltungsräume.

Mit dem Standort an der Pablo-Picasso-Straße wird die Einsatzinfrastruktur im wachsenden Stadtteil Hohenschönhausen gestärkt. Ziel ist es, die Hilfsfristen zu verbessern und die Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte langfristig zu optimieren.

Die neue Feuerwache in Berlin-Lichtenberg soll auch für Lehrgänge genutzt werden können

Für die neue Wache ist eine Sollstärke von 13 Funktionen im Tages- und Nachtdienst vorgesehen. Das Personal wird überwiegend über ein internes Interessenbekundungsverfahren aus bestehenden Einsatzbereichen gewonnen, heißt es.

Zudem sollen Einsatzkräfte eingesetzt werden, die ihre Ausbildung an der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie abgeschlossen haben. Fünf Funktionen werden verlagert, acht zusätzliche Funktionen kommen am künftigen Standort in Hohenschönhausen neu hinzu.

Neben dem regulären Einsatzbetrieb wird die Feuerwache künftig auch als Lehrrettungs- und Lehrfeuerwache genutzt. Diese Funktion war übrigens von Beginn an eingeplant und erfordert keine zusätzlichen baulichen oder personellen Maßnahmen.

 

Quellen: CDU Berlin-Hohenschönhausen, aim Architektur Management Busse & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Bastmann + Zavracky GmbH Architekten und Generalplaner, Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Berliner Feuerwehr 

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