Für den geplanten HOGA Campus in Tempelhof gibt es konkrete Entwürfe. Neue Visualisierungen zeigen einen grünen Bildungsstandort mit mehreren Gebäuden und offenen Freiräumen. Doch die dargestellte Architektur ist noch nicht in allen Details endgültig festgelegt.

Die Vogelperspektive zeigt den geplanten HOGA Campus in Berlin-Tempelhof mit mehreren Gebäuden, begrünten Dächern, Wegen und zentralen Freiräumen.

Mehrere einzelne Gebäude gruppieren sich im Entwurf entlang der zentralen Freiräume des HOGA Campus. Die Vogelperspektive zeigt zudem zahlreiche begrünte Dächer und die Einbindung in die Umgebung. / © Visualisierung: CollignonArchitektur

© Titelbild: CollignonArchitektur

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Wo früher ein Baumarkt stand, entstehen derzeit die Marienhöfe in Tempelhof. Im südlichen Bereich soll der HOGA Campus das Quartier ergänzen. Die HOGA Campus Berlin eG will dort Ausbildung, Studium, Wohnen und praktische Arbeit für das Gastgewerbe zusammenbringen. Das Land Berlin unterstützt das Vorhaben und plant, das Grundstück zu erwerben und anschließend im Erbbaurecht bereitzustellen.

  • Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
  • Standort: Attilastraße / Röblingstraße
  • Projektstatus: in Planung
  • Baubeginn: ab 2027 vorgesehen
  • Fertigstellung: bis 2032 vorgesehen

Die Pläne für den HOGA Campus sehen einen eigenen Stadtraum mit begrünten Gebäuden, Plätzen und Wegen vor. Neue Visualisierungen von CollignonArchitektur vermitteln nun einen genaueren Eindruck davon, wie das rund 34.000 Quadratmeter große Areal einmal aussehen könnte.

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Die Visualisierung zeigt Haus 17 des geplanten HOGA Campus in Tempelhof mit heller Fassade, großen Fensterflächen und begrünten Außenanlagen.

Helle Fassaden, große Fenster und ein offenes Erdgeschoss prägen den Entwurf für Haus 17. Zwischen den Gebäuden des HOGA Campus sind Grünflächen, Bäume und Wege vorgesehen. / © Visualisierung: CollignonArchitektur

HOGA Campus Tempelhof: Mehrere Häuser bilden einen eigenen Campus

Die Entwürfe zeigen keine geschlossene Großstruktur. Stattdessen verteilen sich mehrere Baukörper entlang eines zentralen Freiraums. Zwischen den Häusern sind Grünflächen, Bäume, Wege und Plätze vorgesehen. Einige Gebäude besitzen begrünte Dächer, bei anderen prägt Fassadenbegrünung das Erscheinungsbild. Besonders auffällig ist das geplante Innovationszentrum: Die Visualisierungen zeigen einen mehrgeschossigen Bau mit stark begrünter Fassade und einem weitgehend verglasten Erdgeschoss.

Auch die Nutzungen verteilen sich über den Campus. Vorgesehen sind unter anderem ein Übungshotel mit rund 160 Zimmern, Wohnraum für Auszubildende, ein Verbände- und Innovationszentrum sowie Fach- und Hochschulangebote. Hinzu kommen das OSZ Gastgewerbe, Seminarbereiche und ein HOGA-Lab. Pop-up-Restaurants sollen außerdem Räume bieten, in denen Gründer neue gastronomische Konzepte zeitlich begrenzt testen können.

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Die Visualisierung zeigt das begrünte Innovationszentrum des HOGA Campus in Tempelhof mit offenem Erdgeschoss und angrenzenden Grün- und Aufenthaltsflächen.

Das Innovationszentrum gehört zu den markantesten Entwürfen für den HOGA Campus. Seine Fassade soll großflächig begrünt werden und den zentralen Freiraum des Campus räumlich fassen. / © Visualisierung: CollignonArchitektur

Begrünte Fassaden und Freiräume prägen die Entwürfe für HOGA Campus

Die Architektur soll die verschiedenen Nutzungen optisch miteinander verbinden. Die Visualisierungen zeigen überwiegend klare, rechteckige Baukörper mit großen Fensterflächen und hellen Fassaden. Erdgeschosse öffnen sich teilweise mit raumhohen Glasflächen zum Campus. Begrünte Fassaden und Dächer setzen dazu einen deutlichen Kontrast. Die Freiräume zwischen den Gebäuden erscheinen weitgehend autofrei und sollen den Charakter eines zusammenhängenden Campus schaffen.

Die Dimension des Projekts ist entsprechend groß: Die aktuellen Unterlagen nennen rund 65.200 Quadratmeter Bruttogrundfläche und 22.760 Quadratmeter bebaute Grundstücksfläche. Langfristig rechnen die Projektverantwortlichen mit mehr als 3.000 Auszubildenden und Studierenden sowie 500 bis 600 Beschäftigten. Zusammen mit Gästen und Besuchern könnte die tägliche Belegung nach der Projektpräsentation bei rund 4.100 Menschen liegen.

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HOGA Campus: Finanzierung muss belastbar sein

Wann der Campus tatsächlich vollständig so aussehen wird, steht dennoch nicht fest. Der aktuelle Zeitplan für den HOGA Campus reicht bis 2032. Zunächst muss aber die Finanzierung muss belastbar ausgestaltet werden: Finanzstaatssekretär Wolfgang Schyrocki verwies bei der Vorstellung auf die notwendige Tragfähigkeit des Geschäftsmodells und die haushaltsrechtliche Absicherung des Landesbeitrags.

HOGA Campus Berlin-Tempelhof
Auf den Marienhöfen in Tempelhof ist ein neuer Bildungs- und Innovationscampus für Hotellerie, Gastronomie und Tourismus geplant.

 

Quellen: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, HOGA Campus Berlin eG, CollignonArchitektur

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One Comment

  1. Petra Steinborn 13. September 2026 at 15:36 - Reply

    Wie komme ich zu der genauen Planung? Ich selbst wohne genau neben diesem Projekt?

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