Am Berliner Alexanderplatz entsteht das ambitionierte Hochhausprojekte „The Berlinian“ der CommerzReal AG. Am Dienstag wurde sprichwörtlich der letzte Beton gegossen, damit ist der Rohbau des Projekts abgeschlossen. Im Januar 2026 soll mit dem nächsten Meilenstein des nun 146 Meter hohen Gebäudes begonnen werden.

Bauabschluss in luftiger Höhe: Am Dienstag wurde der letzte Beton beim Hochhausprojekt „The Berlinian“ gegossen. / © Foto: CommerzReal AG

© Fotos: CommerzReal AG

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Am Alexanderplatz in Berlin-Mitte sollen in den kommenden Jahren mehrere Hochhäuser fertiggestellt werden, am weitesten ist das Hochhausprojekt „The Berlinian“, welches von der CommerzReal AG realisiert wird, nach Plänen des Büros Kleihues+Kleihues.

Am Dienstag hat das ambitionierte Gewerbeprojekt einen wichtigen Meilenstein erreicht, denn an diesem Tag wurde buchstäblich der letzte Beton gegossen, wie ein Sprecher des Unternehmens bestätigte. Damit ist der Rohbau des Hochhauses de facto abgeschlossen.

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Hochhausprojekt „The Berlinian“ am Alexanderplatz: Rohbau ist abgeschlossen

Für die am Bau tätigen Projektbeteiligten wird es allerdings nur eine kurze Verschnaufpause geben, denn schon kurz nach dem Jahreswechsel soll es auf der Baustelle an der Karl-Liebknecht-Straße weitergehen.

Die neue, von Glas und Sandstein geprägte Fassade ist bereits an einer Vielzahl der untenliegenden Etagen angebracht. Ab dem 5. Januar soll dementsprechend der Innenausbau der 146 Meter hohen Gebäudes beginnen, wie CommerzReal angekündigt hat.

Berlin-Mitte: Innenausbau im „The Berlinian“ startet Anfang Januar 2026

Das Projekt soll künftig verschiedene Büroflächenkonzepte bieten, die von offenen Arbeitsbereichen bis zu geschlossenen Einheiten reichen und unterschiedliche Nutzungsanforderungen abbilden werden.

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Ergänzend entstehen öffentliche Angebote wie ein Restaurant mit Bar, eine Dachterrasse auf dem Sockelgebäude und eine Konferenzetage mit Skylounge sowie eine Lobby von zehn Metern Höhe mit Aufenthaltsbereichen, wie die Bauherren betonen.

Künftig wird es einen direkten Übergang vom Turm in das bestehende Sockelgebäude geben

Mitarbeitende des neuen Turms erreichen das Sockelgebäude mit seinen öffentlichen Funktionen auf kurzen Wegen, was die interne Erschließung erleichtern und einen Austausch zwischen Arbeits- und Stadtnutzung fördern soll, wie es das verantwortliche Architekturbüro nennt.

Der Neubau erweitert den bestehenden Gebäudekomplex am Alexanderplatz zu einem Hochhausensemble von insgesamt 33 Etagen, das flexibel nutzbare Arbeitsräume mit gemeinschaftlich zugänglichen Bereichen verbinden soll.

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Bei Bau und Betrieb kommen überwiegend europäische Materialien, emissionsreduzierte Transportwege und energieeffiziente Systeme zum Einsatz, um Ressourcenverbrauch und CO₂-Ausstoß zu verringern, wie es heißt. Die Vollendung des ersten von mehreren geplanten neuen Hochhäusern am Alexanderplatz rückt nun also in greifbare Nähe.

Geöffnete Fassade: So stellt sich Bauherr CommerzReal den Umbau des Galeria-Gebäudes am Berliner Alexanderplatz vor. / © Visualisierung: CommerzReal AG

Quellen: CommerzReal AG, Kleihues+Kleihues, Dokumentation „Baustelle Alexanderplatz“ (BerliMedia GmbH), RBB, Berliner Morgenpost, Der Tagesspiegel

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10 Kommentare

  1. Sven Koester 18. Dezember 2025 at 11:52 - Reply

    Schade, dass das letzte Kaufhaus in Ostberlin durch den Hochhausbau deutlich verkleinert wird und Berlin das ganze mit Steuermitteln auch noch fördert indem der Einzug der Landesbibliothek durch das Land finanziert wird.

    • Philipp 18. Dezember 2025 at 12:26 - Reply

      Das letzte Kaufhaus in Ostberlin? Ja, das Konzept eine EKZ ist vielleicht ein klein wenig anders, aber letztlich ist es doch das gleiche. Mit dem Alexa direkt auf der anderen Seite, gibt es jedenfalls genug Auswahl. Und die Nachfrage bei Galeria ist ja nun wirklich auch nicht gerade die stärkste…

  2. Martin Bajerski 18. Dezember 2025 at 12:42 - Reply

    Sehr schön 👏🏙 Ich hoffe das jetzt auch endlich die anderen Hochhausprojekte am Alex zügig vorangehen.

  3. a.t. 18. Dezember 2025 at 14:08 - Reply

    „Bei Bau und Betrieb kommen überwiegend europäische Materialien, emissionsreduzierte Transportwege und energieeffiziente Systeme zum Einsatz, um Ressourcenverbrauch und CO₂-Ausstoß zu verringern, wie es heißt.“

    Diesen Satz kann man mal ganz in Ruhe wirken lassen…..

    Der Naturstein wird aus dem Bruch so rausgesprengt und rausgesägt wie eh und je. Die Transportwege werden sich ebenfalls nicht groß geändert haben, außer die Commerz hat drauf bestanden, dass alles auf dem Wasserweg transportiert werden soll. Das Aluminium (!) und das Glas der Fassaden in Größenordnungen sind so ziemlich der energieintensivste Part, der einem Bau überhaupt passieren kann, dicht gefolgt vom Zement und Stahl der Stützen, der Decken und des Kerns, wobei man sich nicht mal sicher sein kann, ob der Stahl nicht aus China kommt und der Zement wegen eingeschränkter Eigenschaften wahrscheinlich nicht aus dem nahen Rüdersdorf stammt. Die massiven Betonsäge-und Abbrucharbeiten mal abseitig gelassen,
    erinnert mich dieser Satz daher an ein Vorhaben aus der Formel 1, die sich vorgenommen hat bis 2035 klimaneutral sein zu wollen…Solch eine Chuzpe kann sich keiner ausdenken!…Wie auch immer, frage mich halt, was solche Mitteilungen sollen? Sind eh nur noch Floskeln und keiner liest oder hört mehr hin.

    • Max 18. Dezember 2025 at 14:55 - Reply

      Bei der Formel1 wird dann mit eco sprit gefahren und der schrankgrosse Katalysator fährt auf dem Anhänger hinterher.

    • Manuel 18. Dezember 2025 at 22:28 - Reply

      Zeitgeist. In Zeiten von Klimapanik muss sich auch der Werbesprech dem unterordnen.

  4. Kris Schmider 18. Dezember 2025 at 18:19 - Reply

    Ich wohne direkt im Umfeld der Baustelle. Und wundere mich immer mehr, wie das ganze zugelassen wurde, und dann auch noch in letzter Minute mit satter Erhöhung. Damit wurde z.b. der Blick auf Fernsehturm von Prenzlauer massiv eingeschränkt, Stadtbildidee geht flöten. Hier wird dann alles mögliche auch noch gelobt, in Form wie „top Architekt“ oder „bestes Material“. Sorry. Mag sein, aber es ist ein absolut fantasieloses Gebäude, und wird denk mal in spätestens 10 Jahren a) nicht mehr fein und neu wirken, b) die Fläche nicht gebraucht werden und c) wahrscheinlich auch noch Schäden und Fehlplanung zeigen! (Wie etwa Statik!!!!!). Es riecht ganz stark nach Immobilienfehlplanung kombiniert mit Bauamt Schmiererei! Weg damit. Klage folgt

    • Sharon 20. Dezember 2025 at 10:12 - Reply

      Und die ganzen Annahmen kommen von wo? Universität des Bauerngedankens?
      Die „wahrscheinlich“, „in 10 Jahren“, „ich denke (obwohl ich keine Daten und Gründe dafür habe)“, „mag sein“, „es riecht“ zeigen, dass das nur eine kritische Meinung ist, leider ohne jeglichen logischen Unterbau.

      Die Sicht auf den Fernsehturm ist aus nur dieser einen Richtung ein bisschen verdeckt – niemand hat sie ja in der Verfassung der Bundesrepublik garantiert!

      Wenn Du nicht weißt woher die Pläne fur Hochhäuser am Alex stammen, lese ein bisschen über den Masterplan für diese Gegend, sonst kommen noch andere böse Überraschungen auf Dich zu..

      Ich wohne noch näher an der Baustelle und wundere mich, warum so ein Gebäude dort nicht früher gebaut wurde, denn es sitzt einfach perfekt – könnte bloß noch 50 m höher sein :/

  5. Sven Apitzsch 21. Dezember 2025 at 14:12 - Reply

    Ich war und bin schon ewig absoluter Gegner dieser voll ätzenden Hochhäuser am Alex. Das der User @Herr Bajerskibes so toll findet, und seiner Meinung nach die anderen Hochhäuser Zügig gebaut werden sollen, kann ich nicht nachvollziehen!! Es war schön damals in den 90ern bei der Planung die Rede von „Klein Manhattan“ am Alex, was ja jetzt auch passieren wird!! Warum das Galeria ein Hochhaus aka Wolkenkratzer gebraucht hat, kann ich ebenfalls null nachvollziehen!! Und dass der Bausenator Gäbler alles so toll findet mit den Hochhäusern und das der auch dagegen, das SEZ stehen zu lassen, ist mir sowas von zu hoch!! Das ist DDR Geschichte, natürlich muss das weg! Für mich ist der Bausenator ein knallharter Kapitalust, der wohl auf knacckig, krasse Hochhäuser abfährt, unfassbar!!!

  6. Sven Apitzsch 21. Dezember 2025 at 14:14 - Reply

    Ich war und bin schon ewig absoluter Gegner dieser voll ätzenden Hochhäuser am Alex. Das der User @Herr Martin Bajerski so toll findet, und seiner Meinung nach die anderen Hochhäuser Zügig gebaut werden sollen, kann ich nicht nachvollziehen!! Es war schön damals in den 90ern bei der Planung die Rede von „Klein Manhattan“ am Alex, was ja jetzt auch passieren wird!! Warum das Galeria ein Hochhaus aka Wolkenkratzer gebraucht hat, kann ich ebenfalls null nachvollziehen!! Und dass der Bausenator Gäbler alles so toll findet mit den Hochhäusern und das der auch dagegen, das SEZ stehen zu lassen, ist mir sowas von zu hoch!! Das ist DDR Geschichte, natürlich muss das weg! Für mich ist der Bausenator ein knallharter Kapitalust, der wohl auf knacckig, krasse Hochhäuser abfährt, unfassbar!!!

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