Das Hochhausprojekt „GA8“ an der Gallusanlage soll Wohnen, Arbeiten und öffentliche Räume in einem Ensemble vereinen. Parallel zur weiteren Nutzung des aktuellen Bestands bis Ende der 2020er-Jahre werden die Entwürfe vertieft, bauplanungsrechtliche Verfahren durchgeführt und die Genehmigungsplanung vorbereitet.

GA8 Visualisierung Innenraum

Die Gestaltung der Erdgeschosszonen im „GA8“ ist öffentlich zugänglich geplant. Damit soll das Hochhausensemble nicht nur die Skyline prägen, sondern auch einen Beitrag zur städtischen Belebung und zur Vernetzung innerhalb der „Kulturmeile“ leisten. / © Visualisierungen: Ferdinand Heide Architekten, Nightnurse Images

© Visualisierungen: Ferdinand Heide Architekten, Nightnurse Images

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Im Frankfurter Bahnhofsviertel ist die Errichtung eines neuen Hochhausensembles an der Gallusanlage geplant. Das Projekt „GA8“ soll aus zwei markanten Gebäuden bestehen, die die Skyline des zentral gelegenen Quartiers prägen und sich zugleich in das städtische Umfeld einfügen.

Der derzeit bestehende Gebäudekomplex auf dem Grundstück wird jedoch voraussichtlich noch bis Ende der 2020er-Jahre genutzt, bevor der Baubeginn für das Hochhausensemble erfolgen kann. Parallel dazu laufen bereits vorbereitende Planungen, um die Weichen für die spätere Umsetzung des Projekts zu stellen.

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„GA8“ im Bahnhofsviertel: Multifunktionale Nutzung und Baustein der Kulturmeile

Das Hochhausensemble „GA8“ soll unterschiedliche Nutzungen bündeln, um eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten und öffentlichen Funktionen zu ermöglichen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbindung in die „Kulturmeile“ des Bahnhofsviertels, sodass kulturelle Einrichtungen, Ateliers und Treffpunkte in das Gebäude integriert werden könnten.

Die Gestaltung der Erdgeschosszonen ist so geplant, dass sie öffentlich zugänglich sind und Passanten das Umfeld aktiv nutzen können. Damit soll das Hochhausensemble nicht nur die Skyline prägen, sondern auch einen Beitrag zur städtischen Belebung und zur Vernetzung innerhalb der „Kulturmeile“ leisten.

Wettbewerbsgewinner Ferdinand Heide Architekten: Nächste Schritte in der Planungsphase

Aktuell laufen die vorbereitenden Planungen für das Hochhausensemble „GA8“. Grundlage dafür ist das Ergebnis eines internationalen Architekturwettbewerbs, bei dem der Entwurf von Ferdinand Heide Architekten aus Frankfurt den ersten Preis erhalten hat.

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Auf dieser Basis sollen die Entwürfe vertieft werden, um sie an konkrete städtebauliche, funktionale und technische Rahmenbedingungen anzupassen und weiterzuentwickeln. Darauf aufbauend erfolgt die Durchführung bauplanungsrechtlicher Verfahren.

Genehmigungsplanung und Abstimmungen: Rechtliche und städtebauliche Rahmenbedingungen für „GA8“

Im Anschluss wird die Genehmigungsplanung erarbeitet, in der alle erforderlichen Prüfungen, statischen Nachweise und technischen Konzepte berücksichtigt werden. Währenddessen finden kontinuierlich weitere Abstimmungen mit Stadtverwaltung, politischen Gremien und Fachbehörden statt, um sicherzustellen, dass alle rechtlichen, städtebaulichen und verkehrstechnischen Anforderungen erfüllt werden.

Planungsgrundlage hierfür ist unter anderem der städtische Hochhausentwicklungsplan, der Höhe, städtebauliche Einordnung, architektonische Leitlinien sowie die Integration des Ensembles in die bestehende Skyline vorgibt. Zwar wird es bis zum Baubeginn von „GA8“ noch einige Jahre dauern, doch die Planungen schreiten kontinuierlich voran.

Visualisierung GA8

© Visualisierungen: Ferdinand Heide Architekten, Nightnurse Images

Quellen: GA8, Skyline Atlas, Ferdinand Heide Architekten Planungsgesellschaft mbH

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