Das Hochhausprojekt „030BLN“ von Covivio wächst sichtbar in die Berliner Skyline hinein. Nun wurden erstmals die innovativen Photovoltaik-Elemente an der Fassade montiert; ein Novum für ein Hochhaus dieser Größenordnung in Deutschland.

Die innovative Gebäudehülle verbindet architektonische Gestaltung mit regenerativer Energiegewinnung und verleiht dem Hochhaus seine charakteristische Identität. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT
Wer derzeit durch Berlin fährt oder die östliche Innenstadt aus größerer Entfernung betrachtet, dem fällt am Alexanderplatz eine markante Veränderung auf. Direkt neben dem Park Inn wächst ein weiterer Hochhausturm inzwischen unübersehbar in die Höhe, realisiert vom Immobilienentwickler Covivio.
Noch dominiert der Fernsehturm die Berliner Skyline, doch darunter entsteht längst ein neues Hochhaus-Ensemble, das das Stadtbild der Hauptstadt nachhaltig verändern wird. Mit dem aktuellen Baufortschritt erreicht das Projekt „030BLN“ nun einen weiteren wichtigen Meilenstein.
Erstmals sind an der Fassade die innovativen Photovoltaik-Elemente zu erkennen, die künftig einen Teil des Stroms direkt am Gebäude erzeugen sollen. Damit erhält der zukünftig 130 Meter hohe Turm nicht nur sein charakteristisches Erscheinungsbild, sondern setzt zugleich ein Zeichen für nachhaltigen Hochhausbau.
Hochhaus am Alexanderplatz: Innovative Solarfassade macht das Energiekonzept erstmals sichtbar
Nach rund viereinhalb Jahren intensiver Planung, Abstimmungen und Genehmigungsverfahren wurden in den vergangenen Woche die ersten Photovoltaik-Elemente an der Fassade montiert, wie das verantwortliche Architekturbüro Sauerbruch & Hutton bestätigte. Damit wird das nachhaltige Energiekonzept des Hochhauses erstmals auch von außen sichtbar.
Der Großteil der Fassadenflächen soll später mit den integrierten Solarmodulen ausgestattet werden. Die Gebäudehülle dient dadurch nicht nur der Gestaltung des Turms, sondern erzeugt gleichzeitig erneuerbare Energie.

Mit künftig rund 130 Metern Höhe entwickelt sich der Covivio-Turm zu einem markanten Gegenüber des Park Inn am Alexanderplatz. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Gebäudeintegrierte Photovoltaik ist ein Novum im deutschen Hochhausbau
Für ein Hochhaus mit einer Höhe von rund 130 Metern stellt diese Form der gebäudeintegrierten Photovoltaik bislang eine Besonderheit in Deutschland dar. Die Solarmodule ersetzen klassische Fassadenelemente und sind vollständig in die Architektur integriert.
Das schafft zusätzliche Flächen zur Energiegewinnung, ohne die Gestaltung des Gebäudes zu beeinträchtigen. Vielmehr wird die Solartechnik selbst zu einem prägenden Bestandteil der Architektur.
Alexanderplatz: Der Covivio-Tower „030BLN“ wird zum „Zwilling“ des Park Inn
Mit jedem weiteren Geschoss verändert sich auch die Wirkung des Gebäudes im Stadtbild. Der Neubau ist inzwischen von zahlreichen Standorten Berlins gut zu erkennen und tritt immer stärker als neuer Orientierungspunkt in Erscheinung.
Besonders auffällig ist dabei das Verhältnis zum benachbarten Park Inn. Beide Hochhäuser bilden zunehmend ein nahezu gleichwertiges Ensemble und verleihen dem Alexanderplatz eine neue vertikale Dimension.

An den unteren Geschossen werden bereits die ersten Fassadenelemente mit integrierter Photovoltaik montiert – ein Novum im deutschen Hochhausbau. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Drei Hochhäuser prägen schon heute den Alexanderplatz
Gemeinsam mit dem Berliner Fernsehturm bestimmen bereits heute drei markante Hochpunkte die Silhouette des Alexanderplatzes. Der Fernsehturm bleibt das unangefochtene Wahrzeichen, doch darunter entsteht Schritt für Schritt ein neues Hochhausensemble, dessen zweiter prägender Baustein das„030BLN“ sein wird.
Schon heute lässt sich erkennen, wie stark sich die Berliner Skyline in den kommenden Jahren verändern wird. Während weitere geplante Hochhäuser am Alexanderplatz noch auf ihre Realisierung warten, schafft Covivio bereits sichtbare Fakten.
Eines der wichtigsten Hochhausprojekte der Berliner Innenstadt
Mit dem Projekt „030BLN“ realisiert Covivio eines der bedeutendsten Hochhausvorhaben im Zentrum Berlins. Vorgesehen sind moderne Büroflächen, Gastronomie sowie publikumsorientierte Nutzungen im Sockelbereich, die den Alexanderplatz zusätzlich beleben sollen.
Mit der nun sichtbar werdenden Solarfassade erhält der Turm erstmals seine architektonische Identität. Gleichzeitig zeigt das Projekt, dass sich anspruchsvolle Architektur, nachhaltige Energiegewinnung und innerstädtischer Hochhausbau künftig miteinander verbinden lassen. Das hoch aufragende Projekt prägt schon während der Bauzeit die Skyline der Hauptstadt.

Das Hochhausprojekt „030BLN“ von Covivio wächst am Alexanderplatz unübersehbar in die Höhe und prägt zunehmend das Berliner Stadtbild. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Quellen: Sauerbruch & Hutton, Immobilien Manager, Schindler Deutschland, Covivio
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15 Kommentare
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Was sollen diese Hochhäuser,verschandelt den Alex der schon runtergrkommen ist,wer zieht da ein,brauchen wir noch Geschäftsräumen,alles geht den Bach runter,könnte hier verrückt werden doch alles wird schöngeredet,es gibt sowieso nur eine Partei die man wählen kann und das sind diese Wähler die hier im Lande mit offenen Augen durch die Gegend läuft,was läuft hier schief,es kotzt einen an
Typisch deutsch, typisch AFD… PS. Sie sind nicht alleine auf der Welt
Vor allem scheint die sprachliche Ausdrucksfähigkeit den Bach runterzugehen, die zunehmend durch ein undifferenziertes Auskotzvermögen abgelöst zu werden scheint. Wenn „diese Wähler die hier im Lande mit offenen Augen durch die Gegend läuft“ gelegentlich ein Wörterbuch und eine deutsche Grundgrammatik zur Hand nähmen, wäre schon einiges erreicht.
Ihr KOmmentar ist eine peinliche, kleine Provokation. Schon klar.
Das schlimme ist Dumm und Dreist das sogenannte Doppel D hat in diesem Land Konjunktur.
Es gibt ein klares Anzeichen für mießgelaunte, Besserwisser und Wutbürger das ist das Armutszeugnis für Deutschland.
Romy kotzen Sie weiter, daß kommt davon wenn einem das Bier nicht schmeckt und aus der Kloschüssel trinkt. Saufen Sie alleine weiter!
Welche Partei? Was hat das alles mit den PV Modulen an der Fassade zu tun? Warum benutzen Sie keine Satzzeichen außer Komma?
Endlich geht es Mal irgendwo voran! Das ewige Debattieren und Lamentieren bei Bauplanungen ist.. Keine Schimpfworte!
Welche Berliner Skyline? Berlin hat keine Skyline. Bei 2 oder 3 Hochhäusern, die nicht mal 150 Meter hoch sind, spricht man nicht von einer Skyline.
130 Meter ist noch kein Hochhaus. Das ist eher ein mehr stöckiges Gebäude.
Ich bin jetzt wirklich kein großer Fan der Sache, aber wenn man architecktonisch was Gutes baut, dann bin immernoch dafür nachhaltigen Wohnraum zu bauen.
Berlin braucht keine Skyline. Die Bebauung des Alexanderplatzes ist eine Zumutung für das Auge und das Platzgefüge. Wenn man alles zubaut hat man keinen „Platz“ mehr. Schön das es eine Innovation ist, nur vorher hat das DING fast die U- Bahn zerstört. Und dieses Unwort INNOVATION ist nach all den Sünden der letzten Jahre nur noch eine Umschreibung für Raffgier und Korruption. Ich frage mich immer, wer da bestochen wird um diese Bauvorhaben zu genehmigen. Das sich die Kommentare hier auf Rechtschreib/Grammatikfehler beziehen, zeigt ein deutliches Bild des nicht hinterfragens, von Sinn und Zweck, solcher vorhaben. Wem nützt es? Das schreibt ein Berliner, ein Echter, der hier seit vielen Generationen lebt.
Berlin braucht keine Skyline? Da bin ich anderer Meinung. Die Bebauung ist eine Zumutung? Ja, bisher schon, darum wird nun mit Hochhäusern ergänzt. Man baut auch nichts zu, man begrenzt und rahmt ein.
Dass das mit der U Bahn schwierig wird, wusste man und man hat das Problem gelöst. Raffgier und Korruption? was für eine dummfreche Unterstellung, es war alles transparent und die Pläne für die Bebauung sind 35 Jahre alt.
Wem es nützt? Dem Investor (Mieteinnahmen), dem Staat (Steuern und Beschäftigung) der Stadt (Aufwertung des Alex und Steuereinnahmen). Und sorry, gibt es auch unechte Berliner?
Immer diese sinnlosen Kommentare der AfD Junkies. Ist echt grausam. Eine Skyline hat Berlin noch nicht, aber so langsam wird auch dort umgedacht. Irgendwann werden die 150 m auch am Alexanderplatz erreicht. Wenn es nicht mehr in die Breite geht, dann in die Höhe. Es ist auch nicht unendlich Platz vorhanden.
Den meisten Kommentatoren hier würde ich folgendes empfehlen:
1. ruhig ein- und ausatmen
2. was möchte ich sagen?
3. beherrsche ich die deutsche Sprache?
4. bin ich in der Lage, mich zivilisiert, klar und verständlich auszudrücken?
5. bin ich in der Lage, auf Beleidigungen zu verzichten?
Bitte erst dann zur Tat schreiten, wenn diese Fragen erfolgreich reflektiert wurden. Danke.
Also ich bin ganz gespannt und freu mich drauf. Schließlich habe ich über 30 Jahre auf die ersten beiden Hochhäuser warten müssen.
Mir sind die zwar nicht hoch genug, aber es ist ein Anfang.
Was jetzt bereits positiv auffält, ist die Rahmung und Begrenzung dieser weitläufigen Ödnis. Wenn dann noch der HINES Tower kommt und die Ecke Liebknecht Straße (Autovermietung) ebenfalls ein Tower steht, könnte der Alex doch noch ein interessanter Platz werden.
Wie wird der Brandschutz der Fassade gelöst? PV-Elemente sind in der Regel nicht vollständig „nicht brennbar“, was für eine Fassade dieser Höhe erforderlich ist.