In Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf sind zehn Wohn-Hochhaus-Projekte mit zusammen rund 4.770 Wohnungen geplant. Die Übersicht zeigt Standorte, Geschosse, Projektstatus und bekannte Bauzeiten.

Blockdammweg
Am Tierpark
Hohenschönhauser Straße
Weißenseer Weg (ehemaliges DDR-Sporthotel)
Vincent-van-Gogh-Straße
Märkische Allee
Hohensaatener Straße
Jan-Petersen-Straße
Lea-Grundig-Straße
„Konnekt“

© Titelbild / Visualisierung: ioo Planungsgesellschaft

 

ANZEIGE

Auf ehemaligen Parkplätzen, Gewerbeflächen und brachliegenden Grundstücken sollen im Berliner Osten neue Wohn-Hochhäuser entstehen. Allein in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf umfassen zehn größere Vorhaben zusammen bis zu rund 4.770 Wohnungen.

Die Projekte unterscheiden sich jedoch deutlich. Während beim Quartier „Konnekt“ bereits gebaut wird, befinden sich andere Vorhaben erst im Bebauungsplanverfahren oder verfügen lediglich über einen Vorbescheid. Auch bei Wohnungszahlen, Gebäudehöhen und Zeitplänen gibt es deshalb noch offene Punkte. Die Übersicht zeigt, wo neue Hochhäuser geplant sind und wie weit die einzelnen Projekte vorangekommen sind.

Hochhaus am Blockdammweg: Wohnungen auf einer früheren Tankstellenfläche

in Bauzaun mit einem Schild „Betreten der Baustelle verboten“ vor einem leeren Grundstück am Blockdammweg in Lichtenberg.

Ein Bauzaun mit Hinweisschild sichert das Gelände der früheren Tankstelle am Blockdammweg in Lichtenberg gegen unbefugten Zutritt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

ANZEIGE

  • Bezirk: Lichtenberg
  • Adresse: Blockdammweg 2 und 6 / Köpenicker Chaussee 22, 10317 Berlin
  • Projektstatus: Bebauungsplanverfahren läuft
  • Wohnungszahl: rund 200
  • Geschosse: elf Vollgeschosse plus Staffelgeschosse
  • Baubeginn: ca. 2028

Am Blockdammweg in Karlshorst soll ein Hochhaus mit rund 200 Wohnungen und ergänzenden Gewerbeflächen entstehen. Auf dem Grundstück befand sich zuvor eine Tankstelle, die inzwischen vollständig zurückgebaut wurde. Frühere Planungen unter dem Namen „BLOCKBUSTER Berlin“ konzentrierten sich noch auf Büros, Forschung, Hotel und Gastronomie.

Das laufende Bebauungsplanverfahren sieht nun etwa elf Vollgeschosse sowie zusätzliche Staffelgeschosse vor. Die geplante Bruttogeschossfläche beträgt rund 27.000 Quadratmeter. Der Bezirk wertet derzeit die Ergebnisse der Beteiligungsverfahren aus. Einen verbindlichen Baustart gibt es nicht. Im Verfahren wird eine Umsetzung ab ungefähr 2028 angestrebt.

Am Tierpark 82: Getränkemarkt soll einem Hochhaus weichen

Außenansicht der Getränke-Hoffmann-Filiale Am Tierpark 82 in Berlin-Lichtenberg, wo ein Hochhaus mit Getränkemarkt geplant ist.

Die Filiale von Getränke Hoffmann in Lichtenberg am Standort Am Tierpark 82 könnte einem Neubau mit Wohnungen und Getränkemarkt weichen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

ANZEIGE

  • Bezirk: Lichtenberg
  • Adresse: Am Tierpark 82, 10319 Berlin
  • Projektstatus: Positiver Bauvorbescheid
  • Wohnungszahl: 77
  • Geschosse: 10

Auf dem Grundstück von Getränke Hoffmann soll ein zehngeschossiges Wohn- und Geschäftshaus am Tierpark entstehen. Die Planung umfasst rund 77 Wohnungen. Etwa 90 Prozent der vorgesehenen Geschossfläche sollen dem Wohnen dienen, zehn Prozent gewerblichen Nutzungen.

Der Getränkemarkt könnte nach dem Neubau in das Erdgeschoss zurückkehren. Bislang liegt jedoch nur ein positiver Bauvorbescheid vor. Dieser bestätigt einzelne grundsätzliche Fragen, ersetzt aber weder einen Bauantrag noch eine Baugenehmigung. Im weiteren Verfahren muss auch die Nähe zur U-Bahn-Linie U5 geprüft werden. Termine für Bau und Fertigstellung wurden nicht veröffentlicht.

Hochhaus an der Hohenschönhauser Straße: 16 Geschosse am Fennpfuhl

Das Straßenschild an der Kreuzung Hohenschönhauser Straße und Weißenseer Weg in Berlin-Lichtenberg vor blauem Himmel. In unmittelbarer Nähe plant die HOWOGE ein neues Quartier mit rund 580 Wohnungen.

Das Straßenschild an der Kreuzung Hohenschönhauser Straße und Weißenseer Weg markiert den Standort eines geplanten Wohnquartiers mit rund 580 Wohnungen im Berliner Ortsteil Fennpfuhl. / © Bild: ENTWICKLUNGSSTADT / KI

ANZEIGE

  • Bezirk: Lichtenberg
  • Adresse: Hohenschönhauser Straße / Weißenseer Weg, 10369 Berlin
  • Projektstatus: Bebauungsplan beschlossen
  • Wohnungszahl: rund 580
  • Geschosse: 16
  • Baubeginn: Quartal 2026
  • Fertigstellung: etwa 2029

Auf einem ehemaligen Busparkplatz plant die HOWOGE ein neues Quartier an der Hohenschönhauser Straße mit rund 580 Wohnungen. Etwa die Hälfte soll öffentlich gefördert werden. Neben klassischen Wohnungen sind auch Angebote für Studierende und Auszubildende vorgesehen.

Der höchste Baukörper soll 16 Geschosse erhalten. Die unteren sechs Etagen sind für gewerbliche Nutzungen vorgesehen, darüber entstehen Wohnungen. Zum Projekt gehören außerdem eine Grundschule mit Turnhalle und Sportfeld sowie eine mindestens viergeschossige Quartiersgarage. Der Baustart wurde für das vierte Quartal 2026 angekündigt, hängt aber von den weiteren Beschlüssen und Genehmigungen ab.

Hochhaus am Weißenseer Weg: 700 Wohnungen statt DDR-Sporthotel

Zu sehen ist das leerstehende ehemalige DDR-Sporthotel am Hohenschönhauser Tor an der Konrad-Wolf-Straße. Das Gebäude wird für ein neues Stadtquartier mit rund 700 Wohnungen weichen.

Das ehemalige DDR-Sporthotel am Hohenschönhauser Tor kurz vor dem Abriss. Auf dem Areal an der Konrad-Wolf-Straße soll ein neues Quartier mit Wohnungen, Gewerbe und einer Kita entstehen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

  • Bezirk: Lichtenberg
  • Adresse: Weißenseer Weg 51–52, 13053 Berlin
  • Projektstatus: Bebauungsplanverfahren
  • Wohnungszahl: rund 700

Das ehemalige Sporthotel am Weißenseer Weg soll langfristig einem Wohnquartier mit rund 700 Wohnungen weichen. Das markante Bestandsgebäude steht seit Jahren leer und befindet sich in schlechtem Zustand. Das Grundstück liegt gegenüber dem geplanten HOWOGE-Quartier an der Hohenschönhauser Straße.

Für die Neuordnung läuft das Bebauungsplanverfahren 11-168. Neben Wohnungen müssen die Planenden Fragen zu Verkehr, sozialer Infrastruktur, Gewerbe und den angrenzenden Sportnutzungen klären. Verbindliche Angaben zu Gebäudehöhen, Geschossen, Baustart oder Fertigstellung liegen derzeit nicht vor. Die Zahl von rund 700 Wohnungen beschreibt den gegenwärtigen Planungsrahmen und noch kein genehmigtes Bauprogramm.

Vincent-van-Gogh-Straße: Holz-Hybrid-Hochhaus mit altersgerechten Wohnungen

Die Architekturvisualisierung zeigt den geplanten Neubau mit Wohnungen an der Vincent-van-Gogh-Straße, einer mehrgeschossigen Fassade, Bäumen, Fußwegen und Menschen im Außenbereich.

Die Visualisierung zeigt die Pläne für rund 140 Wohnungen an der Vincent-van-Gogh-Straße in Neu-Hohenschönhausen mit begrüntem Umfeld und öffentlich nutzbaren Erdgeschossflächen. / © Visualisierung: Winking / Froh Architekten

  • Bezirk: Lichtenberg
  • Adresse: Vincent-van-Gogh-Straße 33–41, 13057 Berlin
  • Projektstatus: Bauantrag im März 2026 eingereicht
  • Wohnungszahl: rund 140
  • Geschosse: 11
  • Baubeginn: 2027

Die HOWOGE plant an der Vincent-van-Gogh-Straße in Neu-Hohenschönhausen rund 140 Mietwohnungen. Der langgestreckte Neubau soll überwiegend auf einer versiegelten Parkplatzfläche entstehen. Vorgesehen sind Ein- bis Vierzimmerwohnungen sowie größere Clusterwohnungen für gemeinschaftliche Wohnformen.

Alle Wohnungen sollen barrierearm werden, 20 Einheiten rollstuhlgerecht. Etwa die Hälfte ist als geförderter Wohnraum geplant. Das Erdgeschoss soll medizinische, soziale oder gastronomische Angebote aufnehmen. Die HOWOGE nennt elf Geschosse, während der eingereichte Bauantrag ein zwölfgeschossiges Gebäude beschreibt. Der angekündigte Baustart im Frühjahr 2027 hängt von der Genehmigung ab.

Hochhaus an der Märkische Allee 160a: 16 Geschosse und 574 Wohnungen

Das Straßenschild der Märkischen Allee in Berlin-Marzahn. An der Märkischen Allee entstehen beziehungsweise planen mehrere Wohnhochhäuser und neue Wohnquartiere mit Hunderten Wohnungen.

An der Märkischen Allee in Berlin-Marzahn sind mehrere Wohnhochhäuser mit Hunderten neuen Wohnungen geplant. / © Bild: ENTWICKLUNGSSTADT / KI

  • Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
  • Adresse: Märkische Allee 160a, 12681 Berlin
  • Projektstatus: In Planung
  • Wohnungszahl: 574
  • Geschosse: 16

An der Märkischen Allee 160a in Marzahn soll ein Wohnensemble mit rund 574 Wohnungen entstehen. Die Planung umfasst mehrere Gebäude mit unterschiedlichen Höhen. Der höchste Baukörper soll bis zu 16 Geschosse erreichen und damit einen neuen Hochpunkt entlang der Märkischen Allee setzen.

Neben Wohnungen sind Freiflächen und ergänzende Nutzungen vorgesehen. Das Vorhaben befindet sich jedoch weiterhin in der Planungsphase. Ein verbindlicher Baubeginn und ein Termin für die Fertigstellung wurden bislang nicht genannt. Auch die endgültige Zahl der Wohnungen kann sich im weiteren Genehmigungs- und Planungsverfahren noch ändern.

Hochhaus an der Hohensaatener Straße 18: 375 Wohnungen mit hoher Förderquote

Das Bild zeigt die Baufläche in Marzahn mit Bagger, Erdhaufen und umliegenden Wohnblöcken an der Hohensaatener Straße.

Die Baustelle an der Hohensaatener Straße in Marzahn: Erste Erdarbeiten für den geplanten Neubau mit 375 Wohnungen haben begonnen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

  • Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
  • Adresse: Hohensaatener Straße 18, 12679 Berlin
  • Projektstatus: Bauvorbereitung
  • Wohnungszahl: Rund 375
  • Geschosse: 17
  • Baubeginn: 2026

Die Gewobag plant an der Hohensaatener Straße 18 in Marzahn ein U-förmiges Wohnensemble mit rund 375 Wohnungen. Der höchste Gebäudeteil soll bis zu 17 Geschosse umfassen. Im Erdgeschoss sollen Gewerbeflächen entstehen, während ein begrünter Innenhof den Bewohnerinnen und Bewohnern vorbehalten bleibt.

Rund 80 Prozent der Wohnungen sollen einer Mietpreis- und Belegungsbindung unterliegen. Geplant sind Ein- bis Vierzimmerwohnungen sowie Grün-, Spiel- und Aufenthaltsflächen. Hinzu kommen 60 Pkw- und 766 Fahrradstellplätze. Der Neubau ersetzt eine frühere Ladenpassage. Ein Baustart wurde für 2026 angekündigt, ein verbindlicher Fertigstellungstermin fehlt bislang.

Jan-Petersen-Straße: Hochhaus ersetzt das verfallene Carré Marzahn

Baustelle am ehemaligen Carré Marzahn in der Jan-Petersen-Straße in Berlin-Marzahn mit Containern, Bauzäunen und Rückbauarbeiten für den geplanten Neubau.

Das ehemalige Carré Marzahn an der Jan-Petersen-Straße zeigt sich aktuell als abgesperrte Baustelle mit Containern und ersten Rückbauarbeiten im Vorfeld des geplanten Hochhauses. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

  • Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
  • Adresse: Jan-Petersen-Straße 14/18, 12679 Berlin
  • Projektstatus: Abriss Bestand
  • Wohnungszahl: 428
  • Geschosse: 11
  • Baubeginn: Sommer 2026
  • Fertigstellung: Ende 2028 angestrebt

Auf dem Gelände des ehemaligen Carré Marzahn sollen an der Jan-Petersen-Straße bis zu 428 Wohnungen entstehen. Geplant sind zwei Baukörper mit elf und sechs Geschossen, eine Tiefgarage und rund 840 Quadratmeter Gewerbefläche. Das heute teilweise verfallene und abgesperrte Areal liegt zwischen Bürgerpark Marzahn und Blumberger Damm.

Viele Einheiten sollen Einzimmerwohnungen mit Flächen zwischen 24 und 31 Quadratmetern werden. Ergänzend planen die Beteiligten Zwei- und Dreizimmerwohnungen. Öffentliche Fördermittel sind bislang nicht vorgesehen. CRX Real Estate und Greystar entwickeln das Projekt, Ten Brinke soll es als Generalübernehmer ausführen. Der Baustart wird für Sommer 2026 angestrebt, sofern die Genehmigung rechtzeitig vorliegt.

Hochhaus an der Lea-Grundig-Straße: 19 Geschosse auf einer Parkplatzfläche

Ein Straßenschild in Marzahn zeigt die Lea-Grundig-Straße Ecke Jan-Petersen-Straße.

In Marzahn an der Lea-Grundig-Straße Ecke Jan-Petersen-Straße soll ein 19-geschossiges Hochhaus entstehen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT /KI

  • Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
  • Adresse: Lea-Grundig-Straße / Jan-Petersen-Straße
  • Projektstatus: Positiver Vorbescheid
  • Wohnungszahl: 96
  • Geschosse: 19
  • Höhe: Rund 61,55 Meter

Die Wohnungsbaugenossenschaft Marzahner Tor plant an der Lea-Grundig-Straße ein 19-geschossiges Hochhaus. Der Neubau soll etwa 61,55 Meter hoch werden und 96 Wohnungen aufnehmen. Darunter befinden sich nach dem bisherigen Konzept auch zwei Senioren-Wohngemeinschaften.

Im Erdgeschoss und in weiteren Bereichen sind rund 460 Quadratmeter Gewerbefläche vorgesehen. Geplant sind eine Arztpraxis, Physiotherapie, ein Veranstaltungsraum und kleinere Gewerbeeinheiten. Eine Tiefgarage soll 48 Stellplätze aufnehmen. Das Projekt besitzt bislang nur einen Vorbescheid. Da noch kein Bauantrag vorliegt, gibt es weder eine Baugenehmigung noch einen belastbaren Zeitplan.

„Konnekt“: Großquartier mit drei Hochhäusern

Neue Betonwände, Schalungen, Bewehrungsstäbe und verpackte Baumaterialien zeigen den Baufortschritt beim Hochhaus von „Konnekt“ in Marzahn.

Beim ersten Hochhaus von „Konnekt“ wachsen die tragenden Betonwände inzwischen über das Niveau der Baugrube hinaus. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

  • Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
  • Adresse: Georg-Knorr-Straße 4, südlicher Bereich, 12681 Berlin
  • Projektstatus: Im Bau
  • Wohnungszahl: Bis zu rund 1.600 im Gesamtquartier
  • Baubeginn: 2025
  • Fertigstellung: 2029 und 2033

Mit „Konnekt“ an der Georg-Knorr-Straße entsteht eines der größten neuen Quartiere in Marzahn. Das Projekt umfasst mehrere Bauabschnitte und unterschiedlich hohe Gebäude. Im Gesamtgebiet sind bis zu rund 1.600 Wohnungen vorgesehen.

Neben Wohnraum sollen Gewerbe, soziale Einrichtungen, Freiflächen und neue Wege entstehen. Einzelne Hochpunkte markieren das Quartier entlang der großen Verkehrsachsen. Die Arbeiten haben 2025 begonnen. Da die Entwicklung in mehreren Abschnitten erfolgt, nennt die Planung keinen einheitlichen Fertigstellungstermin. Die letzten Teile könnten nach aktuellem Stand erst in den frühen 2030er-Jahren abgeschlossen werden.

Hochhäuser im Osten Berlins auf bereits versiegelte Flächen

Die zehn Projekte zeigen, wie stark sich der Wohnungsbau im Berliner Osten auf bereits genutzte oder versiegelte Flächen konzentriert. Frühere Parkplätze, ein Busabstellplatz, eine Tankstelle, eine Ladenpassage und das leer stehende DDR-Sporthotel sollen neuen Wohnungen Platz machen. Zugleich setzen viele Planungen auf zusätzliche Gewerbeflächen, soziale Angebote und öffentlich geförderten Wohnraum.

Zusammen könnten die Vorhaben bis zu rund 4.770 Wohnungen schaffen. Ob alle Wohnhochhäuser in der derzeit vorgesehenen Form entstehen, entscheidet sich aber erst in den kommenden Jahren.

 

Quellen: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, HOWOGE, Gewobag, Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

4 Kommentare

  1. Anni 22. Juli 2026 at 17:05 - Reply

    Hier sind noch nicht ALLE Projekte mit genannt. Gehrenseestr, Biesenhorster Sand ( wenn auch Eigentum ), Überlegungen Trabrenbahn Karlshorst Teil zu bebauen, steht auch im Raum um noch weitere Vorhaben zu nennen. Das passt langsam von der Infrastruktur nicht mehr. Zu wenig Öffis, Ärzte usw. Auch wird zu wenig für mehr Grüne Oasen in der Stadt getan. Wohnungen sind wichtig, aber auch der Rest und die Infrastruktur muss passen. Nur alles mit Betonoasen zu pflastern, ist der falsche Weg.

    • LunaSioux 22. Juli 2026 at 22:31 - Reply

      Ich habe da auch große Besenken bezüglich des ÖPNV. Wir brauchen da endlich Lösungen, wie wir die neuen Einwohner und ihre Verkehrsbedarfe berücksichtigen. Im Berufsverkehr steht ja bspw. die M5 ständig im Stau und die bekommt jetzt ja mit mehr Einwohnern entlang ihrer Strecke mehr Fahrgäste und wahrscheinlich auch mehr Autoverkehr, der den Stau verstärkt.

      Wenn es nach meinen Wünschen geht, wäre da die U11 eine ernsthafte Entlastung, die ja vor allem für Marzahn und Hohenschönhausen relevant wäre und die Tram deutlich entlasten würde. Leider natürlich zu teuer und würde ewig dauern.

      Ich bin grundsätzlich für diese Neubauprojekte, wenn auch nicht unbedingt für jedes Projekt, aber dann muss es eben auch Lösungen für die neuen Einwohner geben. Es kann ja auch nicht funktionieren, wenn vor allem ein paar wenige Bezirke einen Großteil des Zuzugs tragen müssen, aber keine Infrastruktur dafür bekommen.

  2. Bernd L. 22. Juli 2026 at 17:54 - Reply

    Wichtig!! Es darf der Erhalt der bestehenden Wohngebäude nicht vergessen werden nur weil Quoten erfüllt werden sollen.
    Mit freundlichem Gruß
    Ein Mieter der Howoge seid 2015

  3. TEICHERT 25. Juli 2026 at 18:53 - Reply

    Man könnte meinen der Westteil will alles zu uns in den Osten geben.
    Warum wird nicht in Wilmersdorf oder Zehlendorf gebaut?

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.