An der Ludwigsluster Straße in Berlin-Kaulsdorf entsteht eines der ersten Hochhausprojekte der BUWOG in Deutschland. Zwei zwölfgeschossige Wohntürme mit insgesamt 168 Wohnungen stehen kurz vor der Fertigstellung und setzen mit ihrer markanten Architektur deutliche Akzente in der Nachbarschaft.

Während die abgeschrägten Wohntürme weitestgehend fertiggestellt sind, finden sich im Hof noch letzte Bauzäune und Sandgruben. In den kommenden Wochen sollten auch diese Arbeiten abgeschlossen werden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT
In Kaulsdorf nähert sich ein Projekt seinem Abschluss, das im Ortsbild kaum zu übersehen sein wird. Direkt an der Ludwigsluster Straße 100 realisiert die BUWOG zwei zwölfgeschossige Wohntürme mit insgesamt 168 Wohnungen. Die abgeschrägten Kanten verleihen den Türmen ein modernes, fast skulpturales Erscheinungsbild. In Kombination mit den großen, gestaffelten Balkonen zur Westseite entsteht ein lebendiges Fassadenbild, das sich stark von den Nachbargebäuden abhebt.
Wohnhochhäuser an der Ludwigsluster Straße: Richtfest hinter sich, Feinschliff läuft
Bis 2018 stand auf dem Grundstück ein flacher Gewerbebau, der für die Neubauten weichen musste. Der Bau verlief nicht ohne Verzögerungen, im vergangenen Jahr konnte jedoch Richtfest gefeiert werden. Nach Angaben der BUWOG ist der Einzug für Sommer 2025 vorgesehen.
Wer sich heute vor Ort ein Bild macht, sieht: Die meisten Gerüste sind verschwunden, nur der Innenhof ist noch vom Bauzaun eingerahmt. Dort sollen Sitzmöglichkeiten und Grünflächen entstehen, erste Bänke stehen bereits. Bis auf ein paar Sandflächen deutet vieles darauf hin, dass die Gestaltung bald abgeschlossen sein wird.
168 Wohnungen in Marzahn-Hellersdorf: Unterschiedliche Wohnungsgrößen, besserer Komfort
Insgesamt entstehen 168 Wohnungen, verteilt auf ein- bis vier-Zimmer-Grundrisse. Die abgeschrägte Architektur ermöglicht dabei, dass viele Wohnungen großzügige Eckbalkone mit Blick ins Grüne erhalten. Auch die natürliche Belüftung spielt eine Rolle: Durch die Ausrichtung der Gebäude und die umliegenden Grünflächen soll ein angenehmes Klima entstehen, selbst an heißen Tagen.
Ein weiteres Detail soll das Projekt von der Nachbarschaft abheben: Beide Türme verfügen über Aufzüge, was in diesem Teil Kaulsdorfs laut BUWOG nicht die Regel ist.
Neues Gesicht für die Nachbarschaft: Erstes BUWOG-Hochhaus soll noch diesen Sommer fertig werden
Bis zum Sommer sollen die letzten Restarbeiten abgeschlossen sein. Der Innenhof wird den beiden Türmen einen gemeinschaftlichen Mittelpunkt geben. Mit ihrer abgeschrägten Architektur werden die Hochhäuser künftig als markanter Bezugspunkt in Kaulsdorf dienen.
Während sich das Ortsbild bislang durch vor allem durch niedrigere Mehrfamilienbauten auszeichnete, setzen die beiden neuen Türme einen klaren städtebaulichen Akzent. Ob sich ähnliche Projekte hier künftig wiederholen, bleibt offen. Für den Moment bleibt festzuhalten: Die Kaulsdorfer Skyline bekommt Zuwachs.
Quellen: BUWOG, Architektur Urbanistik, Hirsch & Lorenz
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12 Kommentare
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Wer zieht in dem Hochhaus ein
Leider wurden dort keine Parkplätze bzw. Eine Tiefgarage eingerichtet meines Wissens . Wo dollen die zukünftigen Mieter parken. Im Wohngebiet, welches ehe schon voll ist?
Ich wohne seit 25 Jahren hier und finde die Häuser zu hoch. Möchte nicht wissen welche Nationen dort einziehen werden. Für Hellersdorfer bestimmt auch nicht bezahlbar. Kann dazu nichts positives sagen
Das schlimmste was man Kaulsdorf Nord antun konnte!! Eine wahnsinnige Überbevölkerung wo sich die Menschen gegenseitig in die Wohnungen schauen müssen – statt auf eine schöne großzügige grünen Umgebung. Es ist so traurig was aus Hellersdorf gemacht wurde. Und dafür klopfen sich die Zuständigen auch noch auf die Schulter!!
Ich bin 2009 dort weggezogen und bereue es nicht. Mein Entsetzen über die Entwicklung in Hellersdorf, kann ich gar nicht in Worte fassen.
Leider ist Kaulsdorf nicht mehr das was es mal war, eins dieser Häuser hätte es auch getan und wie wo anders schon erwähnt keine Parkplätze
Wir hatten hier viel grün und frische Luft, jetzt wird jeder Zentimeter zu betoniert, alles heißt sich viele zu doll auf. Es gibt keine Durchlüften zwischen den Häusern. Vielleicht gut gemeint, aber nicht durchdachte.
Haben gehört das das dort in diesen Bauten alles Eigentumswohnung en sind
Eine Unterschriftensammlung, gegen solch einen Wohnkomplex, hat nichts gebracht! Haben wir Bürger kein Mitspracherecht, ob wohl wir dazu ermutigt wurden! Traurig, dass unser Wohnumfeld so „bearbeitet“ wird, dass wir auch noch sagen sollten, es sieht gut aus. Sinn und Nutzen steht hier nicht im Fokus!!! Profit und noch mehr Profit! Die Mieter können sich so sehr in die Wohnungen glotzen, dass sie einen Sichtschutz, für ihre Fenster, benötigen. Entschuldigung; das ist eine Schande für Kaulsdorf!!!
Komisch, auf der Seite von Buwog steht nichts von dem Projekt. Wie soll man sich bewerben, wenn es keine Seite dazu gibt?
Ich bin ehemals Anfang 1982 nach Kaulsdorf Nord, neben Gaststätte Klabautermann gezogen. Ich fand bis vor paar Jahren gut, dass überall Luft durch die Straßen zog. Jetzt wurdr überall nachverdichtet, die Luft staut sich. Bei den neugebauten weißen Hochhäuser kann es sein, dass bei Wind oder auch ohne Wind ständig ein Strudel Sturm entsteht wie in Marzahner Promenade.
Und wo bleiben die Autos? Wir hatten damals noch einen großen Parkplatz. Wir benötigen für diese U-Bahn-Station grundsätzlich ein Parkhaus (die Menschen sollen und wollen doch den ÖPNV benutzen.
Ich finde, wir hätten genug andere Flächen für die 2 Hochhäuser gefunden z. B. an der B1 gegenüber Krankenhaus. Wir bauen für die Flüchtlinge immer mehr, die Berliner können sich 12 Euro kalt pro m2 nicht leisten, traurig. Wir wohnen in den alten nicht altersgerechten Wohnungen, da wir nicht über 1000 Euro Miete ausgeben können.
Diese Häuser sollten abgerissen werden. Sie verschandeln das Kietz. Und wo sollen die zukünftigen Bewohner parken? Es gibt schon jetzt nicht genug Parkplätze. Wo sollen die Kinder zur Schule gehen? Die vorhandenen Schulen sind überfüllt und es besteht Lehrermangel. Das trifft auch für die Kita’s zu. Wo sollen die Leute einkaufen gehen? Die Läden sind schon jetzt zu klein. Bei Edeka und so steht man schon jetzt sehr lange an.
Die 2 Häuser sind nicht die einzigen Neubauprojekte in unmittelbarer Nachbarschaft. Das wird hier noch richtig Ärger geben. Ist das vielleicht gewollt?
Ich stimme diesen Kommentaren voll und ganz zu haben nichts dagegen zu sagen.
Wann kann man mal eine Wohnung besichtigen?