Mit „The Berlinian“ wächst am Alexanderplatz eines der ersten Hochhäuser einer neuen Generation in den Himmel. Der Turm steht sinnbildlich für den Wandel des Standorts hin zu einem modernen Büro- und Wirtschaftsquartier.

Jahrzehntelang blieben viele Hochhauspläne für den Alexanderplatz Vision – nun nimmt die Entwicklung spürbar Fahrt auf. „The Berlinian“ markiert den Auftakt für eine neue Phase der städtebaulichen Transformation, weitere Projekte sollen folgen. / © Visualisierung: CommerzReal AG
© Titelbild: CommerzReal AG
Anzeige – Advertorial
Der Alexanderplatz zählt zu den bekanntesten und meistfrequentierten Orten Berlins. Als zentraler Verkehrsknoten, Einkaufsstandort und touristisches Ziel prägt er seit dem 19. Jahrhundert die Entwicklung der Hauptstadt. Insbesondere die Umgestaltung in der DDR zum repräsentativen Zentrum Ost-Berlins hat das heutige Erscheinungsbild mit weiten Platzflächen, markanten Solitären und dem Fernsehturm nachhaltig geprägt.
Nach der Wiedervereinigung entstanden ambitionierte Hochhausvisionen für den Standort, allen voran der Masterplan von Hans Kollhoff aus dem Jahr 1993. Viele dieser Planungen blieben jedoch über Jahre unrealisiert. Nun aber wächst am Alexanderplatz eine neue Stadtsilhouette, die von vielen Besuchern bestaunt und begrüßt wird.
Alexanderplatz: Hochhausprojekt als sichtbarer Auftakt einer neuen Entwicklungsphase
Mit dem Projekt „The Berlinian“ entsteht eines der ersten Hochhäuser dieser neuen Entwicklungsphase am Alexanderplatz. Stadtentwicklung erfolgt zwar nicht nur durch den Bau einzelner Gebäude, doch bestimmte Projekte können Entwicklungen sichtbar machen und beschleunigen. In diesem Sinne kommt dem Turm eine besondere Rolle zu.
Mit einer Höhe von rund 146 Metern und 34 Etagen setzt das Gebäude bereits heute einen markanten Punkt in der Berliner Skyline. Das Richtfest im Januar 2026 markierte einen wichtigen Meilenstein und unterstreicht den Fortschritt eines Projekts, das über seine reine Funktion hinausweist. „The Berlinian“ steht geradezu sinnbildlich für den Wandel des Alexanderplatzes hin zu einem modernen Büro- und Wirtschaftsstandort.
Architektur zwischen Tradition und zeitgemäßer Hochhausgestaltung
Der Entwurf des Berliner Büros Kleihues + Kleihues verbindet klassische Elemente der Berliner Architektur mit einer zeitgemäßen Hochhausform. Die Fassadengestaltung nimmt Bezug auf die bestehende Bebauung, insbesondere auf das direkt anschließende Bestandswarenhaus, und versucht so, das Hochhaus in das bestehende städtebauliche Gefüge einzubetten.
Gleichzeitig formuliert der Turm einen klaren architektonischen Hochpunkt, der die Silhouette des Alexanderplatzes nachhaltig verändert hat, schon heute. Die geplanten Büroflächen sind flexibel konzipiert und sollen unterschiedliche Arbeitsmodelle ermöglichen. Ergänzende Bereiche für Austausch und Begegnung sind integraler Bestandteil des Nutzungskonzepts und zielen auf eine moderne, kommunikative Arbeitsumgebung ab.
Alexanderplatz als Standort mit hoher urbaner und infrastruktureller Qualität
Der Standort Alexanderplatz bietet für Unternehmen eine attraktive Kombination aus zentraler Lage, urbanem Umfeld und hervorragender Verkehrsanbindung. Mehrere U-Bahn- und S-Bahnlinien, Regionalzüge sowie Straßenbahnverbindungen bündeln sich hier und machen den Platz zu einem der besterschlossenen Orte der Stadt.
Hinzu kommt die unmittelbare Nähe zu Einzelhandel, Gastronomie, Kulturangeboten und öffentlichen Räumen. Für Unternehmen bedeutet dies nicht nur kurze Wege für Mitarbeitende und Kunden, sondern auch eine hohe Sichtbarkeit im städtischen Kontext. Gerade in Zeiten zunehmender Standortkonkurrenz kann diese Präsenz ein entscheidender Faktor sein.
Gleichzeitig befindet sich der Alexanderplatz in einer Phase der Neuorientierung. Der Aufbau eines modernen Hochhaus- und Bürostandorts eröffnet die Möglichkeit, frühzeitig Teil einer langfristigen Entwicklung zu werden. Projekte wie „The Berlinian“ könnten dabei als Katalysatoren wirken und weitere Investitionen sowie Bauvorhaben anstoßen. Weitere Hochhaus-Projektentwicklungen sind bereits im Bau.
Neue Perspektiven für den Alexanderplatz als Wirtschaftsstandort
Mit „The Berlinian“ beginnt am Alexanderplatz ein neues Kapitel der Stadtentwicklung. Der Standort, bislang vor allem als Verkehrs- und Tourismuszentrum wahrgenommen, entwickelt sich zunehmend auch zu einem Ort für Büroflächen und moderne Dienstleistungsstrukturen.
Das nun entstehende Hochhaus fungiert dabei als sichtbares Signal für diesen Wandel. Es zeigt, welches Potenzial der Standort für zeitgemäße Architektur, neue Arbeitswelten und wirtschaftliche Nutzungen bietet. Gleichzeitig wird auch der angrenzende Bahnhof Alexanderplatz modernisiert und soll in den kommenden Jahren heller, freundlicher und übersichtlicher gestaltet werden.
Mit der Realisierung von „The Berlinian“ rückt der Alexanderplatz also wieder deutlich stärker in den Fokus der Stadtentwicklung. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich die derzeit wachsende Skyline rund um den ikonischen Fernsehturm auf das Berliner Stadtbild auswirken wird. So wird der Alexanderplatz in wenigen Jahren auch ein stückweit mehr so aussehen, wie ihn sich Hans Kollhoff schon Anfang der 1990er Jahre vorgestellt hat.
Quellen: CommerzReal AG, Berliner Morgenpost, rbb, Tagesschau, Kleihues + Kleihues, Sauerbruch Hutton Gesellschaft von Architekten mbH, Covivio Immobilien GmbH, Züblin, BerliMedia GmbH
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.
Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag
4 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar Antwort abbrechen
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.








Hässlich,einfach nur hässlich.
Warum verpflichtet man die Bauherren nicht dazu auf mehreren Etagen Wohnungen mit bezahlbaren Mieten zu bauen? Denkbar wären separate Aufgänge für die Wohnungen und Tiefgaragenplätze mit Wallboxen für Mieter und Pendler.
Das habe ich mich auch gefragt. Berlin baut wie blöde (schicke) Büros, nur wo die ganzen Mitarbeiter die es dadurch in der Stadt zusätzlich gibt wohnen sollen scheint nur in blumigen Politikerkommentaren mitbedacht zu werden.
Siehe auch Leerstand…
KI – In Berlin stehen aktuell etwa 1,9 Millionen Quadratmeter Büroflächen leer. Diese Zahl zeigt einen signifikanten Anstieg der Leerstandsquote, die mittlerweile bei circa 9% liegt und weiter steigend ist.