Im Schönhof-Viertel in Frankfurt-Bockenheim sind 46 weitere geförderte Mietwohnungen auf den Weg gebracht worden. Das Land Hessen und die Stadt Frankfurt unterstützen das Vorhaben mit umfangreichen Mitteln. Das Quartier gilt als derzeit größtes Neubauprojekt des Landes.

Eine Visualisierung der Bauabschnitte D2 und E1 im Schönhofviertel in Bockenheim

Die Wohnhäuser im Schönhof-Viertel präsentieren sich als klar strukturierte, überwiegend fünf- bis siebengeschossige Baukörper mit ruhigen, hellen Fassaden und präzise gesetzten Fensterachsen. / © Visualisierung NHW & Optify GmbH

© Titelbild: NHW, Foto Piotr Banczerowski

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Im Westen der Mainmetropole entsteht mit dem Schönhof-Viertel auf ehemaligen Gewerbeflächen ein neues Stadtquartier mit über 2.000 Wohnungen. Nun haben das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main die Förderung von 46 weiteren Mietwohnungen bewilligt. Sie entstehen in einem Mehrfamilienhaus mit insgesamt 148 Einheiten an der Karoline-Veith-Straße, unmittelbar an der zentralen Parkanlage des Quartiers.

Das Projekt gilt als derzeit größtes Wohnungsbauvorhaben in Hessen. Entwickelt wird es gemeinschaftlich von Nassauische Heimstätte und Instone Real Estate. Die Nassauische Heimstätte verantwortet dabei 1.300 Wohnungen, knapp die Hälfte davon öffentlich gefördert.

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46 Wohnungen im Schönhof-Viertel: Bezahlbare Mieten und lange Belegungsbindungen

Von den nun bewilligten 46 geförderten Wohnungen entfallen 23 auf den Förderweg 1 und 22 auf den Förderweg 2 im Rahmen des Frankfurter Programms für den Neubau bezahlbarer Mietwohnungen. Die Einstiegsmieten liegen bei 6,50 Euro pro Quadratmeter im Förderweg 1. Im Förderweg 2 bewegen sich die Mieten – abhängig von der Einkommensstufe – zwischen 9,50 und 11,50 Euro pro Quadratmeter. Für alle geförderten Einheiten gelten Mietpreis- und Belegungsbindungen von 40 Jahren.

Die Wohnungen werden im energetischen Standard Effizienzhaus 55 errichtet und vollständig barrierefrei erschlossen. Geplant sind Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit Größen zwischen rund 42 und 112 Quadratmetern. Sämtliche Einheiten verfügen über Balkone oder Loggien.

Quartier mit Schule, Kitas und Parkanlage: Schönhof-Viertel wird Mischquartier

Über das einzelne Baufeld hinaus versteht sich das Schönhof-Viertel als gemischt genutztes Stadtquartier. Neben dem Wohnungsbau sind eine Hybrid-Grundschule mit Sporthalle, fünf Kindertagesstätten sowie Einzelhandels- und Gewerbeflächen vorgesehen. Ein Quartiersplatz soll als Treffpunkt dienen. Herzstück ist eine etwa 28.000 Quadratmeter große Parkanlage, die sich als grünes Band durch das Viertel zieht.

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Mit der nun bewilligten Förderung wächst der Anteil langfristig gesicherter Wohnungen weiter – ein zentraler Baustein in einem Quartier, das Wohnen, soziale Infrastruktur und Freiräume miteinander verbinden soll.

Quellen: Stadt Frankfurt am Main, Nassauische Heimstädte / Wohnstadt, Instone Real Estate, Statistisches Bundesamt

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