Das Wohnprojekt „Herthas Duett“ in Pankow hat Richtfest gefeiert. In der Herthastraße entstehen 34 Eigentumswohnungen mit begrünten Innenhöfen.

Das Foto zeigt das Richtfest des Wohnprojekts „Herthas Duett“ in Berlin-Pankow. Fünf Vertreter des Projektentwicklers BPD und der beteiligten Unternehmen stehen mit Schutzhelmen und Sektgläsern auf der Baustelle vor dem Neubau und feiern die Fertigstellung des Rohbaus.

Beim Richtfest von „Herthas Duett“ in Pankow stoßen Vertreter des Projektentwicklers BPD sowie der am Bau beteiligten Unternehmen auf den Abschluss des Rohbaus an. / © Foto: BPD Immobilienentwicklung GmbH

© Titelbild: BPD Immobilienentwicklung GmbH

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In der Herthastraße nimmt ein Wohnprojekt Gestalt an, das eine lange offene Stelle im gewachsenen Stadtbild von Pankow schließt. Nach dem Beginn der Bauarbeiten im Herbst 2025 steht nun der Rohbau von „Herthas Duett“. Bis zur Übergabe der Wohnungen sind jedoch noch mehrere Bauphasen vorgesehen.

  • Bezirk: Pankow
  • Adresse: Herthastraße 11, 13189 Berlin
  • Nutzung: 34 Eigentumswohnungen
  • Wohnungsgrößen: Zwei bis fünf Zimmer
  • Baubeginn: Oktober 2025
  • Fertigstellung: Dezember 2027

Am 1. Juli 2026 versammelten sich die beteiligten Planungs- und Bauunternehmen auf dem Grundstück in der Herthastraße 11 zum Richtfest. Damit ist der Rohbau des Ensembles abgeschlossen. BPD hatte das Projekt im Oktober 2025 mit einem symbolischen Spatenstich begonnen. Der Projektentwickler erklärte anlässlich des Richtfests, die Arbeiten verliefen planmäßig.

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Die Visualisierung zeigt die geplante Außenansicht von „Herthas Duett“ in Pankow mit Balkonen, großen Fenstern und gegliederter Fassade.

Nach dem Richtfest wird „Herthas Duett“ in Pankow weiter ausgebaut. Insgesamt entstehen in dem Wohnensemble 34 Eigentumswohnungen. / © Visualisierung: BPD

„Herthas Duett“ umfasst ein Vorderhaus und ein Gartenhaus

Die Baustelle liegt im Süden von Pankow, nur wenige Schritte von Prenzlauer Berg entfernt. Das Quartier prägen geschlossene Straßenräume und Wohnhäuser aus der Gründerzeit. „Herthas Duett“ soll die bisherige Baulücke schließen, ohne die vorhandenen Proportionen der Straße grundlegend zu verändern. Höhe, Ausdehnung und Gliederung der Neubaufassade orientieren sich deshalb an den benachbarten Altbauten.

Der Name des Projekts verweist auf seine bauliche Aufteilung. Die 34 Eigentumswohnungen verteilen sich auf ein Vorderhaus an der Straße und ein ruhiger gelegenes Gartenhaus. Insgesamt entstehen rund 2.500 Quadratmeter Wohnfläche auf einem etwa 1.241 Quadratmeter großen Grundstück. Die Wohnungen verfügen über zwei bis fünf Zimmer und sind zwischen rund 47 und 140 Quadratmeter groß.

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Die Visualisierung zeigt einen begrünten Innenhof von „Herthas Duett“ in Berlin-Pankow mit Sitzbereichen, Pflanzen und angrenzenden Wohnungen.

Zwei begrünte Innenhöfe schaffen bei „Herthas Duett“ gemeinschaftliche Aufenthaltsflächen und Platz für urbanes Gärtnern. / © Visualisierung: BPD

„Herthas Duett“ mit Blick bis zum Fernsehturm

Die Grundrisse richten sich nach Angaben von BPD an unterschiedliche Lebenssituationen. Zum Angebot gehören Wohnungen mit Balkon, Loggia oder Terrasse. Einige Einheiten in „Herthas Duett“ erhalten private Gartenflächen. In den oberen Geschossen entstehen Wohnungen mit Aufdachterrassen. Von dort sollen Sichtachsen über Pankow und Prenzlauer Berg bis zum Berliner Fernsehturm reichen. Ein Teil der Wohnungen ist barrierefrei geplant.

Zwischen den beiden Häusern entstehen zwei begrünte Innenhöfe. Sie sollen nicht nur als Freiflächen dienen, sondern auch Begegnungen innerhalb der Hausgemeinschaft ermöglichen. Zusätzlich sieht das Konzept eine gemeinsam nutzbare Fläche für urbanes Gärtnern vor. Damit ergänzt BPD die privaten Balkone, Loggien und Terrassen um gemeinschaftliche Außenbereiche.

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Die Visualisierung zeigt eine begrünte Dachterrasse des Wohnprojekts „Herthas Duett“ in Pankow mit Blick über die Berliner Innenstadt.

Die Aufdachterrassen von „Herthas Duett“ sollen weite Blicke über Pankow und Prenzlauer Berg bis zum Berliner Fernsehturm ermöglichen.
/ © Visualisierung: BPD

Fertigstellung von „Herthas Duett“ bis Ende 2027 geplant

Bei den Terminen nennt BPD unterschiedliche Detailstufen. Bezugsfertig sollen die Wohnungen ab dem Ende September 2027 sein. Die vollständige Fertigstellung ist für den 31. Dezember 2027 geplant. Damit bleibt der Innenausbau auch nach dem Richtfest die zentrale Aufgabe auf der Baustelle.

Mit dem Projekt ergänzt BPD ein bereits dicht bebautes Wohnquartier. „Herthas Duett“ schafft 34 zusätzliche Wohnungen auf einer innerstädtischen Baulücke und verbindet private Außenflächen mit gemeinschaftlich nutzbaren Höfen.

Unsere Podcast-Folge zum Projekt „Herthas Duett“ könnt Ihr hier nachhören: 

Herthas Duett

 

Quellen: BPD Immobilienentwicklung GmbH, DEAL-Magazin

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4 Kommentare

  1. never tell me the odds 10. Juli 2026 at 13:38 - Reply

    Furchtbares Zeugs!

  2. M.Hillen 10. Juli 2026 at 19:19 - Reply

    Durch die harte Kantigkeit der Dachgaube und des Erkers und durch die fehlende Hervorhebung/Proportionierung des Erdgeschosses gegenüber den anderen Geschossen usw,usw.. ein unfassbar hässliches Haus. Das Leichengrau des Anstrichs trägt auch nicht zur optischen Erbauung bei. Das einst wunderschöne Pankow, es wird durch Neubauten wie diesen Schritt für Schritt auf unteres Mittelmaß heruntergezogen.
    Wer keine künstlerische Ader in sich verspürt, der soll Maschinenbau studieren oder Zahnarzt werden…aber bitte, bitte, nicht als Architekt Schaden anrichten!

    • Theo 11. Juli 2026 at 12:52 - Reply

      Sehr zu unterstützen!

      Architektur und Kunst sind halt nahe Verwandt, nur Kunst wird freiwillig besichtigt, Architektur notgezwungen, da gehört ein höheres Maß an Verantwortungsbewusstsein von Seiten der Künstler-Architekten, die heute leider keine mehr sind.

      Was immer den BWLern auf dem Papier gut aussieht und in Excel fehlerfrei ist wird durchgewinkt. Die Be- und Anwohner leben dann jahrhundertlang mit den gigantischen und lieblosen Fehlkonstruktionen.

      Gottseidank haben frühere (von der Antike über Mittelalter, Barock und allem drum und dran) höchste Kunst, feinstes Handwerk und ausgeklügelte Architektur zusammen gedacht, so dass wir als Bewohnerinnen uns noch daran erfreuen können.

  3. Theo 11. Juli 2026 at 14:28 - Reply

    Und wer garantiert, dass die Kübel auf der Aufdachterrasse alle bepflanzt und gepflegt werden und auch eine schöne Lichterkette oben hängen wird?

    Am Ende werden die Leute ihren Müll oder sonstigen Kram da abstellen. Ob es begrünte Innenhöfe geben wird ist auch zu bezweifeln, am Ende gibt es einen Schottergarten mit drei Pflanzen, weil mehr ging nicht. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, bei uns herrscht nach Umbau Schottergarten-Ästhetik im Innenhof.

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