Mit dem „Helmhouse“ ist in Berlin-Prenzlauer Berg ein Wohnprojekt realisiert worden, das eine lange ungenutzte Baulücke im Helmholtz-Kiez schließt. Der Neubau verbindet zeitgemäße Architektur mit der historischen Blockrandstruktur des Quartiers. Konzipiert wurde das Wohnhaus vom Büro Tchoban Voss Architekten.

Entworfen wurde das „Helmhouse“ von Tchoban Voss Architekten, die für eine reduzierte, zugleich präzise Architektursprache stehen. Die Fassadengestaltung verbindet klare Linien mit hochwertigen Materialien. / © Foto: Tchoban Voss Architekten

© Fotos: Tchoban Voss Architekten

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An der Senefelder Straße im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist mit dem „Helmhouse“ ein Wohnprojekt fertiggestellt worden, das sich bewusst in die gewachsene Struktur des Helmholtzkiezes einfügt.

Der Neubau schließt eine bisherige innerstädtische Baulücke und setzt damit einen städtebaulichen Akzent in einem der dichtesten und beliebtesten Wohnquartiere der Hauptstadt. Entstanden ist ein siebengeschossiges Ensemble, das die klassische Berliner Blockrandbebauung aufnehmen und weiterentwickeln will.

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Städtebauliche Einbindung im Helmholtzkiez: Neubauvorhaben „Helmhouse“

Der Neubau orientiert sich in seiner Kubatur und Höhenentwicklung an der umliegenden Gründerzeitbebauung. Ziel war es, den Straßenraum zu schließen und gleichzeitig zeitgemäßen Wohnraum zu schaffen.

Die Anordnung der Baukörper folgte der Logik des klassischen Berliner Wohnhofs und bildet heute, nach Abschluss der Bautätigkeiten, einen geschützten, begrünten Innenbereich aus. Damit wurde nicht nur neue Wohnfläche geschaffen, sondern auch ein gemeinschaftlich nutzbarer Freiraum innerhalb des Blocks.

Wohnraum für Pankow: Moderne Architektur von Tchoban Voss Architekten

Entworfen wurde das „Helmhouse“ von Tchoban Voss Architekten, die für eine reduzierte, zugleich präzise Architektursprache stehen. Die Fassadengestaltung verbindet klare Linien mit hochwertigen Materialien und greift Proportionen der Nachbarbebauung auf, ohne diese zu kopieren.

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Großzügige Fensterflächen, Loggien und Terrassen sorgen für Belichtung und private Außenräume, während sich das Gebäude insgesamt zurückhaltend in den Stadtraum einfügt. Bezahlbare Mietwohnungen sind bei dem Projekt allerdings nicht entstanden.

Exklusives Wohnen im Prenzlauer Berg: 21 Eigentumswohnungen sind entstanden

Im „Helmhouse“ wurden insgesamt 21 Eigentumswohnungen im hochpreisigen Segment realisiert. Das Spektrum reicht von kompakteren Grundrissen bis hin zu großzügigen Familienwohnungen.

Dachgeschosswohnungen mit Terrassen sowie Erdgeschoss-Einheiten mit privaten Gartenanteilen erweitern das Wohnangebot. Ein Teil der Wohnungen ist barrierefrei ausgeführt und trägt damit unterschiedlichen Lebensphasen Rechnung. Allerdings muss man sich die Wohneinheiten leisten können.

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„Helmhouse“: Nachhaltiger Neubau im innerstädtischen Bestand

Das Gebäude erfüllt nach Angaben der Architekten hohe energetische Standards und setzt auf eine effiziente Bauweise. Neben energieeffizienter Haustechnik wurde auch die Infrastruktur im Untergeschoss zeitgemäß konzipiert, unter anderem mit Fahrradabstellflächen und vorbereiteter Ladeinfrastruktur für Elektromobilität.

Die Lage im innerstädtisch gelegenen, dicht besiedelten Prenzlauer Berg bietet den neu eingezogenen Bewohnerinnen und Bewohnern naturgemäß kurze Wege zu ÖPNV, Nahversorgung, Kitas und Grünflächen, so dass ein eigenes Auto eigentlich nicht notwendig ist.

© Foto: Tchoban Voss Architekten

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Quellen: Tchoban Voss Architekten, Deal Magazine, Immobilien Aktuell bei IMMOCOM

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One Comment

  1. fred 3. Januar 2026 at 20:56 - Reply

    Der düstere Berliner Innenhof lebt!

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