In Berlin-Hellersdorf wächst derzeit ein Wohnprojekt, das moderne Energieversorgung, effiziente Bauweise und soziale Nachhaltigkeit verbinden soll. Mit 167 schwellenfreien Mietwohnungen, großzügigen Außenflächen und guter Anbindung will es vor allem Familien und Studierenden ein attraktives Zuhause bieten.

In Hellersdorf entsteht weiterer Wohnraum. Der Baufortschritt am Theaterplatz ist gut sichtbar: die Rohbauten stehen bereits weitgehend, auch wenn Gerüste und Kräne das Bild noch eine Zeit lang prägen werden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT
Am Theaterplatz in Hellersdorf entsteht derzeit ein Neubau, der bezahlbaren Wohnraum mit hohen Energiestandards verbinden will. Auf dem 5.318 Quadratmeter großen Grundstück an der Schkeuditzer Straße, Ecke Louis-Lewin-Straße, errichtet die HOWOGE gemeinsam mit Laborgh ein siebengeschossiges Wohnhaus in U-Form. Bereits im November 2024 haben die Bauarbeiten begonnen und der Rohbau ist mittlerweile weit vorangeschritten.
Die 167 Wohneinheiten wurden als Teil einer Projektentwicklung angekauft und sollen bis zum zweiten Quartal 2026 bezugsfertig sein. Neben Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen entstehen im Außenbereich rund 670 Quadratmeter neu gestaltete Spiel- und Bewegungsflächen. Alle Wohnungen werden schwellenfrei zugänglich sein.
Am Hellersdorfer Theaterplatz entstehen 167 Wohnungen: Effizienz durch modulare Bauweise
Die Planung setzt auf modulare Bauweise, die eine gleichbleibend hohe Bauqualität bei einem schnellen Bauablauf sicherstellen soll. Erstmals kooperiert die HOWOGE dabei mit dem Bauunternehmen Goldbeck, das auf diese Bauweise spezialisiert ist. Auf diese Weise soll das Projekt einen Beitrag leisten, dringend benötigten Wohnraum in Berlin effizienter zu realisieren.
Die Energieversorgung folgt dem Prinzip eines „Nur-Strom-Hauses“. Eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgt zusammen mit einer Photovoltaikanlage dafür, dass Wärme und Strom aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt werden. Das Gebäude erfüllt den KfN 40-Standard und soll so dauerhaft einen niedrigen Energieverbrauch sicherstellen. Laut Projektträger Laborgh erhofft man sich davon nicht nur eine spürbare Entlastung für die Umwelt, sondern auch für die späteren Nebenkosten der Mieterinnen und Mieter.
Wohnen an der Grenze zu Brandenburg: Familienfreundliche Lage mit guter Anbindung
Die Lage an der Grenze zu Brandenburg bietet trotz der ruhigen, grünen Umgebung eine gute Verkehrsanbindung. Über die nahe U-Bahn-Linie U5 gelangen die Bewohnerinnen und Bewohner schnell in andere Berliner Stadtteile. Nachts fährt zudem der Bus N5 aus Schöneberg, Mitte und Friedrichshain bis direkt vor die Haustür. Schulen, Kitas und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in fußläufiger Entfernung.
Mit dem Quartierszentrum „Helle Mitte“ ist auch ein städtischer Treffpunkt für Bildung, Gastronomie und Freizeitangebote nur wenige Minuten mit dem Rad oder eine U-Bahn-Station entfernt. Die Nähe zur Alice-Salomon-Hochschule soll den Standort auch für Studierende interessant machen.
Nachverdichtung mit sozialem Anspruch: Neubauwohnungen in Hellersdorf sollen nachhaltig und bezahlbar sein
Für die HOWOGE ist das Projekt Teil ihrer Strategie, bezahlbaren Wohnraum durch sozialverträgliche Nachverdichtung zu schaffen. Man wolle ein weiteres Stück Wohnraum realisieren, das modernen Ansprüchen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und städtisches Zusammenleben gerecht werden soll.
Quellen: HOWOGE, Laborgh, Goldbeck
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.






