Auf dem ehemaligen FAZ- und Societäts-Areal im Frankfurter Gallus hat das Projekt Hellerhöfe mit der Grundsteinlegung den nächsten Meilenstein erreicht. Geplant sind Wohnungen, Büroflächen, soziale Infrastruktur und neue Freiräume.

Baustelle der Hellerhöfe im Frankfurter Gallus mit Skyline im Hintergrund

Ein Blick auf die Baustelle im Januar: Auf dem ehemaligen FAZ- und Societäts-Areal im Frankfurter Gallus entsteht das neue Stadtquartier Hellerhöfe./ © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild / Visualisierung: Bauwens GmbH & Co. KG

ANZEIGE

Im Frankfurter Gallus ist der Grundstein für das neue Stadtquartier Hellerhöfe gelegt worden. Das Projekt entsteht auf dem ehemaligen Gelände der Frankfurter Societät und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zwischen Mainzer Landstraße und Kleyerstraße. Nach Abschluss zentraler Vorarbeiten beginnt nun sichtbar die nächste Bauphase des Quartiers.

Die Bauarbeiten laufen bereits seit Mitte 2025. In den vergangenen Monaten wurden unter anderem die Baugrube hergestellt, Geothermiearbeiten umgesetzt und die Bodenplatte betoniert. Inzwischen entstehen erste Untergeschosse und aufgehende Gebäudeteile. Die Fertigstellung des Quartiers ist schrittweise zwischen 2028 und 2030 vorgesehen.

Frankfurt-Gallus: 542 Wohnungen auf ehemaligem FAZ-Areal

In den Hellerhöfen sollen insgesamt 542 Wohnungen entstehen. Vorgesehen sind sowohl frei finanzierte als auch öffentlich geförderte Mietwohnungen. Ergänzt wird das Quartier durch Gewerbeflächen, Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleistungen und soziale Infrastruktur.

ANZEIGE

Der erste Bauabschnitt umfasst 131 Wohnungen, eine viergruppige Kita und ein Holz-Hybrid-Bürohochhaus mit rund 15.300 Quadratmetern Mietfläche. Im zweiten Bauabschnitt entstehen weitere 411 Wohnungen, eine dreigruppige Kita sowie zusätzliche Gewerbe- und Dienstleistungsflächen. Auch eine neue Schule ist für das Areal vorgesehen.

Die Hellerhöfe orientieren sich städtebaulich an einer Blockrandstruktur mit begrünten Innenhöfen und öffentlichen Wegen. Für die Energieversorgung sind Geothermie, Photovoltaik und Regenwasserrückhaltung auf den Dachflächen vorgesehen.

Hellerblick: Holz-Hybrid-Hochhaus als Teil des Quartiers

Zu den auffälligsten Bestandteilen des Projekts gehört das geplante Bürohochhaus Hellerblick. Der rund 60 Meter hohe Bau soll in Holz-Hybrid-Bauweise entstehen und 16 Geschosse umfassen. Bereits im vergangenen Jahr erhielt das Gebäude die Baugenehmigung. Gleichzeitig zählt das Projekt zu den größeren Büroentwicklungen im Frankfurter Gallus und ergänzt die neuen Wohn- und Gewerbeflächen innerhalb der Hellerhöfe.

ANZEIGE

Mit dem geplanten Hochhaus verändert sich zugleich die Silhouette entlang der Mainzer Landstraße. Während bislang vor allem gewerblich genutzte Flächen das Umfeld prägten, entsteht dort nun schrittweise ein dichteres und gemischt genutztes Stadtquartier mit Wohnungen, Büros und sozialer Infrastruktur.

Visualisierung des Holz-Hybrid-Hochhauses Hellerblick im Frankfurter Gallus

So soll das Holz-Hybrid-Bürohochhaus „Hellerblick“ im Frankfurter Gallus nach Fertigstellung aussehen. Der rund 60 Meter hohe Neubau ist Teil des neuen Stadtquartiers Hellerhöfe./ © Visualisierung: Bauwens GmbH & Co. KG

Zwischen Wohnungsbau und Kritik aus dem Umfeld

Mit den Hellerhöfen verändert sich ein bislang gewerblich geprägter Teil des Gallus zunehmend. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung im Umfeld nicht ohne Diskussionen. Kritische Stimmen aus dem Stadtteil richten sich unter anderem gegen steigende Mieten, zusätzlichen Verkehr sowie mögliche Verschattung durch neue Gebäude.

ANZEIGE

Dennoch gilt das Projekt als eines der größeren Entwicklungsgebiete im Frankfurter Westen. Die Grundsteinlegung markiert nun den nächsten sichtbaren Schritt bei der Umwandlung des früheren Medienstandorts zwischen Mainzer Landstraße und Kleyerstraße.

Hellerhöfe im Gallus

 

Quellen: Konii, Bauwens GmbH & Co. KG

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.