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Eine neue Aussichtsplattform auf dem Heiligenstock soll Besucherinnen und Besuchern künftig Perspektiven über Wiesen, Streuobstbestände und die Frankfurter Skyline ermöglichen. Das Projekt integriert die Ruinen des einstigen Radiosenders und wird voraussichtlich im Februar 2026 fertiggestellt.

Aussichtsplattform mit Baustellenzaun

Die Errichtung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Zunächst wurde die Ruine des ehemaligen Sendergebäudes gesichert und statisch ertüchtigt. Sie gehörte einst zum Radio Heiligenstock und bildet die Basis für die spätere Plattform. Im zweiten Bauabschnitt werden die Stahlkonstruktionen montiert. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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Weitläufige Wiesen, alte Obstbäume und teilweise überwucherte Ruinen prägen den Heiligenstock in Preungesheim. Ab Februar 2026 können Besucherinnen und Besucher eine neue Aussichtsplattform nutzen, die den Blick auf die Frankfurter Skyline und den Taunus freigibt.

Die Plattform entsteht auf der 26 Hektar großen Grünfläche des ehemaligen Radiosenders Heiligenstock und befindet sich kurz vor der Fertigstellung.

Zwei Bauabschnitte für die neue Aussichtsplattform und Wegeordnung für den Erhalt der Streuobstwiesen

Die Errichtung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Zunächst wurde die Ruine des ehemaligen Sendergebäudes gesichert und statisch ertüchtigt. Sie gehörte einst zum Radio Heiligenstock und bildet die Basis für die spätere Plattform. Im zweiten Bauabschnitt werden die Stahlkonstruktionen montiert, wobei die Fertigstellung der Plattform nach aktueller Planung für Februar 2026 vorgesehen ist. Die Umsetzung des Projekts hatte der Ortsbeirat bereits im Jahr 2024 genehmigt.

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Das Grünflächenamt plant außerdem, die zahlreichen Trampelpfade zu ordnen. Besucherinnen und Besucher sollen überwiegend den „Eselweg“ nutzen, einen teilweise ausgebauten Radweg. Teile der Streuobstwiese werden für die Öffentlichkeit gesperrt, um die Obstbestände zu schützen, die bereits anfällig für Irritationen sind.

Aussichtsplattform am Heiligenstock: Panorama über Frankfurter Skyline und Streuobstwiesen

Die Plattform eröffnet einen Ausblick über die gesamte Grünfläche und ermöglicht die Sicht auf die Skyline Frankfurts sowie den Taunus. Die teilweise von wilden Rosen überwucherten Ruinen und Betonfundamente des ehemaligen Radiosenders sind charakteristisch für das Gebiet.

Der Heiligenstock erhielt seinen Namen nach einem kleinen mittelalterlichen Bildstock neben dem Gasthaus Altes Zollhaus an der Friedberger Landstraße. Die weitläufigen Wiesen und Streuobstbestände mit alten Apfel-, Kirsch- und Birnbäumen prägen das Gelände.

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Von der Sendeanlage zu Bildungsstationen: Historische Relikte und Lernangebote am Heiligenstock

Historisch befand sich auf dem Heiligenstock eine Sendeanlage des Hessischen Rundfunks, die 1926 in Betrieb ging und bis 1967 betrieben wurde. Heute sind einige Fundamente und Gebäudereste erhalten, während der Großteil des Geländes in Streuobstwiesen des Frankfurter Grüngürtels integriert wurde.

Seit 2003 wird der Heiligenstock gemeinsam mit dem benachbarten Lohrberg als Lernstation im Bildungsprogramm „Entdecken, Forschen, Lernen im GrünGürtel“ genutzt, wo Schulklassen und Kitagruppen Obst ernten und Säfte keltern.

Bauschild Heiligenstock

Vor Ort klärt ein Bauschild über das Vorhaben und die beteiligten Ämter und Unternehmen auf. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Heiligenstock Frankfurt

Über den „Eselsweg“ gelangen Besucherinnen und Besucher zur geplanten Aussichtsplattform, die künftig Panoramaausblicke über Wiesen, Streuobstbestände und die Skyline eröffnet. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Ruinen Heiligenstock

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: Frankfurter Rundschau, Stadt Frankfurt am Main, Wikipedia

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