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An der Heidestraße 18 in der Berliner Europacity sind die Bauarbeiten deutlich vorangeschritten. Der Rohbau des künftigen Schulz Hotels wächst sichtbar in die Höhe, erste Etagen sind bereits erkennbar. Zwei Baukräne und eine vollständig umzäunte Baustelle prägen inzwischen das Bild an einem der letzten freien Grundstücke des Quartiers.

Schulz Hotel an der Heidestraße 18

So soll das Schulz Hotel an der Heidestraße 18 einmal aussehen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2027 geplant. / © Visualisierung: KGR Schulz Hotel Berlin 1 GmbH / Visualisierung: STAUB Berlin

© Foto Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
© Visualisierung: KGR Schulz Hotel Berlin 1 GmbH / Visualisierung: STAUB Berlin

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Auf dem Areal an der Heidestraße 18 hat der Hochbau klar begonnen. Der Rohbau des künftigen Hotelgebäudes ist inzwischen mehrere Geschosse hoch, erste Etagen zeichnen sich deutlich ab. Damit ist auch von außen sichtbar, dass das Projekt in eine neue Phase eingetreten ist. Die Bauarbeiten laufen parallel an mehreren Abschnitten, was auf einen zügigen Baufortschritt hindeutet.

Das Baugrundstück ist vollständig umzäunt. Gehwege entlang der Heidestraße wurden gesichert, Zufahrten klar geregelt. Zwei Baukräne ragen über das Areal hinaus und markieren den Standort weithin sichtbar im Stadtraum. Wo sich bis vor wenigen Jahren noch eine Tankstelle befand, entsteht nun ein großvolumiger Neubau.

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Europacity Berlin: Neues Hotelprojekt an der Heidestraße 18 mit 326 Zimmern

Mit dem Neubau wird eines der letzten freien Grundstücke in der Europacity bebaut. Entwickelt wird das Projekt von der Hilpert Gruppe gemeinsam mit Schulz Hotel. Geplant ist ein Hotel mit 326 Zimmern, das das bestehende Beherbergungsangebot im Umfeld des Hauptbahnhofs ergänzen soll. Die Eröffnung ist für Anfang 2027 vorgesehen.

Bereits in den vergangenen Jahren hat sich die Heidestraße zu einer zentralen Entwicklungsachse des Quartiers entwickelt. Bürogebäude, Hotels und Dienstleistungsnutzungen prägen das Bild. Mit dem aktuellen Bauvorhaben wird diese Entwicklung konsequent fortgesetzt.

Zentrale Lage nahe Hauptbahnhof: Heidestraße als Hotelstandort in Berlin-Mitte

Die Lage an der Heidestraße gilt als einer der verkehrlich am besten angebundenen Standorte der Wasserstadt Mitte. Der Berliner Hauptbahnhof, die Spreeufer und die nördliche Innenstadt sind fußläufig erreichbar. Diese Rahmenbedingungen erklären, warum sich an dieser Stelle erneut eine touristische Nutzung durchsetzt.

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Nach Angaben der Projektbeteiligten richtet sich das künftige Hotel an unterschiedliche Zielgruppen, darunter Städtereisende, Familien und Geschäftsreisende. Die verkehrliche Anbindung und die Nähe zu neuen Bürostandorten spielen dabei eine zentrale Rolle.

Europacity Berlin: Verdichtung, Sozialwohnungsstreit und weitere Bebauung an der Heidestraße

Die Bebauung des Tankstellen-Areals steht exemplarisch für die fortschreitende Verdichtung der Europacity. Seit 2019 sind hier zahlreiche Wohnungen, Gewerbeflächen und soziale Einrichtungen entstanden. Kritische Stimmen bemängeln seit Jahren eine starke Fokussierung auf renditestarke Nutzungen und eine begrenzte soziale Durchmischung.

Direkt gegenüber des Hotelgrundstücks an der Heidestraße ist in den vergangenen Jahren das Quartier Heidestraße entstanden. Dort werden inzwischen neue Wohnungen vermietet, zugleich läuft ein juristischer Streit um das Fehlen vertraglich vereinbarter Sozialwohnungen. Der Berliner Senat wirft den Eigentümern Vertragsbruch vor und hat Klage eingereicht, um die ursprünglich zugesagte soziale Wohnraumquote durchzusetzen.

Gleichzeitig verdeutlicht der aktuelle Baufortschritt, dass die Entwicklung an der Heidestraße weiter voranschreitet. Mit dem wachsenden Rohbau an der Heidestraße 18 nähert sich die großflächige Bebauung der Europacity ihrem baulichen Abschluss. Das geplante Schulz Hotel wird künftig Teil des Quartiers sein, der Umfang des Projekts ist bereits deutlich erkennbar, obwohl die Eröffnung noch aussteht.

Heidestraße 18 Schulz Hotel

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Heidestraße 18

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Heidestraße 18

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen:  DEAL magazin, Immobilien Zeitung, Thomas Klingberg

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2 Kommentare

  1. Ewald Karl 22. Januar 2026 at 10:11 - Reply

    Hm. Ohne die goldenen Platten neben den Fenstern könnte man die Architektur als gerade zu bestürzend schlicht bezeichnen. Ein Gebäude, wie es auch in jedem Gewerbegebiet einer Kleinstadt stehen könnte. Ohne überall alberne, nachgebaute Gründerzeitgebäude zu fordern: etwas mehr Ambitionen der Architekten und Bauherren täte unseren Städten wirklich gut.

    • a.t. 22. Januar 2026 at 17:53 - Reply

      Wieso ist ein nachgebautes Gründerzeitgebäude albern? Nur weil Zeitgeist immer alles andere vom hohem Ross herunter ausgrenzen muss, was nicht mit ihm ist?…am besten noch in arroganter Diffamierung (nicht Sie) der fordernden sich rückbesinnenden Protagonisten. Ich erwähne nur die totgerittene Phrase „Disneyland“, die keine weitere Funktion hat, als Romantikern das Label des Infantilen aufzudrücken, um sie damit gar nicht erst in Hörweite kommen zu lassen. Da bin ich, obwohl weiter gut gemachter moderner Architektur (als schwierigste Disziplin) nicht abgeneigt, mittlerweile weitergezogen… Heißt, alle Architekturstile liegen auf dem Tisch, die Wahrheit liegt in der Mitte und die Welt geht sowieso eines Tages unter. Also von daher sind solche Behauptungen allenfalls eins: Theoretisch, temporär und eines Tages nicht mehr von Interesse. Ich versteige mich auch zu der Behauptung, dass sich nachfolgende Generationen von diesem Mist, der heute zu 95% den PC verläßt, wieder angewidert trennen werden.

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