Im Heddernheim wächst das Wohnquartier „An der Sandelmühle“ auf einer ehemals gewerblich genutzten Fläche. Die ABG Frankfurt Holding und der Projektentwickler Ten Brinke realisieren dort gemeinsam rund 200 Mietwohnungen, Stadthäuser und eine Kindertagesstätte. 

Die Luftaufnahme zeigt den weit fortgeschrittenen zweiten Bauabschnitt des Wohnquartiers mit mehreren nahezu fertiggestellten Wohngebäuden und laufenden Bauarbeiten im zentralen Bereich.

Die Quartiersentwicklung „An der Sandelmühle“ in Frankfurt-Heddernheim umfasst insgesamt neun Mehrfamilienhäuser mit über 200 Wohnungen, 67 Stadthäuser sowie eine Kindertagesstätte. Durch den Ankauf weiterer 51 Wohnungen durch die ABG FRANKFURT HOLDING wächst der künftige Mietwohnungsbestand der ABG im Quartier auf mehr als 200 Wohnungen. / © Foto: ABG Bierich

© Titelbild: ABG Bierich

ANZEIGE

 

Seit knapp drei Jahren entwickeln die ABG Frankfurt Holding und Ten Brinke gemeinsam das Quartier „An der Sandelmühle“ im Frankfurter Stadtteil Heddernheim. Das rund 4,5 Hektar große Areal liegt im Frankfurter Nordwesten, in unmittelbarer Nähe zum Grüngürtel und zur Nidda. Eine nahegelegene Station der U-Bahn-Linie U2 sorgt für die direkte Anbindung an das Stadtgebiet. Das Quartier entsteht auf einer ehemals gewerblich genutzten Fläche, sodass keine zusätzlichen Freiflächen oder unversiegelten Böden neu bebaut werden mussten.

Geplant sind insgesamt neun Mehrfamilienhäuser mit 207 Wohnungen, 67 Stadthäuser sowie eine fünfgruppige Kindertagesstätte mit rund 1.000 Quadratmetern Nutzfläche im südöstlichen Bereich des Quartiers. Im Quartier wurde auf eine Mischung aus geförderten und freifinanzierten Mietwohnungen sowie Stadthäusern gesetzt, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Der erste Bauabschnitt entlang der Olof-Palme-Straße ist bereits fertiggestellt und teilweise bezogen, die Straßenräume und Außenanlagen in diesem Bereich weitgehend abgeschlossen.

ANZEIGE

Quartier „An der Sandelmühle“: ABG kauft weiteres Wohnungspaket im Quartier

Ten Brinke hat nun 51 freifinanzierte Wohnungen im Rahmen eines Asset Deals an die ABG Frankfurt Holding verkauft. Mit dem Ankauf erhöht sich der Wohnungsbestand der ABG im Quartier auf mehr als 200 Mietwohnungen, rund die Hälfte davon über die Förderwege 1 und 2 der Stadt Frankfurt gefördert.

Planungsdezernent Marcus Gwechenberger betonte, dass durch die Übernahme weiterer Mietwohnraum entstehe. Frankfurt verzeichne weiterhin einen hohen Bedarf. Besonders Fachkräfte, die neu in die Stadt zögen, seien häufig zunächst auf Mietwohnungen angewiesen. Die Schaffung neuer Mietwohnungen sei sowohl eine sozialpolitische als auch eine wirtschaftspolitische Aufgabe.

Zweiter Bauabschnitt weit fortgeschritten: Rohbau fast abgeschlossen, Fassaden in Arbeit

Der zweite Bauabschnitt entsteht auf einem rund 3.700 Quadratmeter großen Grundstück und umfasst 51 Mietwohnungen mit zwei bis fünf Zimmern sowie Wohnungsgrößen zwischen 55 und 107 Quadratmetern. Die Gebäude verfügen über je drei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss. Für die Mobilität der Bewohner stehen 33 Pkw-Stellplätze und 126 Fahrradstellplätze zur Verfügung. Gebaut wird im KfW-55-Standard, die Wärmeversorgung übernehmen Luft-Wasser-Wärmepumpen.

ANZEIGE

Große Teile des Quartiers präsentieren sich inzwischen als fertiges Wohngebiet, mehrere Gebäude verfügen bereits über begrünte Dachflächen und die innere Erschließungsstraße ist nutzbar. Aufgrund des weit fortgeschrittenen Bauzustands erscheint ein Abschluss der Quartiersentwicklung noch im laufenden Jahr realistisch.

Quellen: ABG Frankfurt Holding, Ten Brinke

ANZEIGE

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.