Der Neubau des ZOB Harburg in Hamburg kommt voran. Die Tragstruktur der neuen Dachkonstruktion steht weitgehend, die Fertigstellung der Busanlage ist für Ende 2026 geplant.

Auf dem Bild ist eine Visualisierung des Neubaus am ZOB Harburg in Hamburg zu sehen. Ein Bus hält unter der neuen Dachkonstruktion, während Fahrgäste die künftigen Wartebereiche nutzen.

Die Visualisierung zeigt den geplanten Busbereich des neuen ZOB Harburg in Hamburg mit überdachten Haltestellen und Aufenthaltsflächen für Fahrgäste. / © Visualisierung: Hamburger Hochbahn AG

© Titelbild: Hamburger Hochbahn AG

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Beim Neubau des ZOB Harburg hat die Hamburger Hochbahn einen wichtigen Baufortschritt erreicht. Die Stahlkonstruktion für das künftige Dach der Busanlage ist weitgehend errichtet. Damit nimmt der neue Verkehrsknotenpunkt im Süden von Hamburg sichtbar Gestalt an.

  • Projekt: Neubau ZOB Harburg
  • Bezirk: Harburg
  • Lage: Bahnhof Harburg, Erweiterung bis Hannoversche Straße
  • Stahlstützen: 23 Stück, jeweils rund drei Tonnen schwer
  • Höhe der Stahlstützen: bis zu 6,5 Meter
  • Kapazität: künftig rund 73 Prozent mehr Abfahrtslänge
  • Baustart: Sommer 2024
  • Geplante Fertigstellung: Ende 2026
Auf dem Bild ist die Baustelle des Neubaus am ZOB Harburg in Hamburg zu sehen. Die Stahlkonstruktion der neuen Dachanlage steht bereits, während Schutznetze und Baugeräte den aktuellen Baufortschritt zeigen.

Am Neubau des ZOB Harburg in Hamburg ist die Stahlkonstruktion der neuen Dachanlage weitgehend errichtet. Schutznetze sichern die Arbeiten an der künftigen Überdachung der Busanlage. / © Foto: Hamburger Hochbahn AG

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Nach Angaben der Hamburger Hochbahn ist die tragende Struktur der neuen Dachkonstruktion inzwischen nahezu vollständig fertiggestellt. Zuvor hatte die Hochbahn die alte Busanlage seit Sommer 2024 zurückbauen lassen. Danach folgten aufwendige Gründungsarbeiten im Untergrund. Ende 2025 begann der Stahlbau, der nun weitgehend abgeschlossen ist.

Die neue Konstruktion prägt den künftigen ZOB deutlich. Insgesamt 23 Stahlstützen tragen das Dach der Anlage. Jede Stütze wiegt rund drei Tonnen und erreicht eine Höhe von bis zu 6,5 Metern. Das Dach soll später rund 5.200 Quadratmeter überspannen. Es verbindet die bestehende Busanlage mit einem zusätzlichen Bussteig in der Hannoverschen Straße.

Auf dem Bild ist eine Visualisierung des neuen ZOB Harburg in Hamburg zu sehen. Die geplante Busanlage zeigt eine großflächige Dachkonstruktion mit Wartebereichen, Bussteigen und Fahrgästen.

Eine Visualisierung zeigt den geplanten Neubau des ZOB Harburg in Hamburg mit großzügiger Überdachung, neuen Wartebereichen und barrierefreien Bussteigen. / © Visualisierung: Hamburger Hochbahn AG

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ZOB Harburg in Hamburg erhält größeres Dach mit Begrünung und Photovoltaik

Für den Neubau verwendet die Hochbahn nach eigenen Angaben CO₂-reduzierten Stahl. Die Dachkonstruktion soll zudem eine Begrünung und Photovoltaikmodule erhalten. Nach dem weitgehenden Abschluss des Stahlbaus folgen in den kommenden Monaten weitere Arbeiten am Dach, die technische Ausstattung und die Verkleidung der Anlage.

Der neue ZOB Harburg soll die Leistungsfähigkeit des Standorts deutlich erhöhen. Die Abfahrtslänge wächst auf künftig 283 Meter. Damit bietet die Anlage rund 73 Prozent mehr Kapazität als bisher. Der Standort bleibt einer der wichtigsten Umsteigepunkte im Süden von Hamburg. Täglich nutzen rund 40.000 Fahrgäste den Verkehrsknoten. Bis zu 150 Busse pro Stunde sowie 25 Buslinien im Tages- und Nachtverkehr sollen dort künftig abgewickelt werden.

Auf dem Bild ist eine Visualisierung des neuen ZOB Harburg in Hamburg zu sehen. Menschen warten unter der großflächigen Dachkonstruktion an den Bussteigen der künftigen Busanlage.

Der Neubau des ZOB Harburg in Hamburg soll großzügige Wartebereiche und eine durchgehende Überdachung erhalten. Eine Visualisierung zeigt die geplante Gestaltung der Busanlage. / © Visualisierung: Hamburger Hochbahn AG

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Neubau am ZOB Harburg soll Ende 2026 baulich fertig sein

Nach aktuellem Stand plant die Hochbahn die bauliche Fertigstellung der Busanlage Harburg weiterhin für Ende 2026. Die Wiederinbetriebnahme des Busbetriebs soll jedoch schrittweise erfolgen. Sie hängt auch von den umliegenden Straßenbauarbeiten des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer ab.

Parallel modernisiert der LSBG Verkehrsflächen im Umfeld des Harburger Doppelknotens. Diese Arbeiten sollen nach bisherigen Angaben bis Frühjahr 2027 laufen. Die Sanierung der Bremer Straße wurde auf Mitte 2027 verschoben. Die Rückkehr einzelner Buslinien an den ZOB Harburg richtet sich daher nach dem Baufortschritt und den verkehrlichen Rahmenbedingungen.

Auf dem Bild ist die Dachkonstruktion des Neubaus am ZOB Harburg in Hamburg von unten zu sehen. Mitarbeitende und Baumaschinen arbeiten unter der Stahlkonstruktion mit den charakteristischen runden Dachöffnungen.

Ein Blick unter die neue Dachkonstruktion des ZOB Harburg zeigt die markanten runden Öffnungen und laufende Bauarbeiten an der neuen Busanlage in Hamburg-Harburg. / © Foto: Hamburger Hochbahn AG

ZOB Harburg

Quelle: Hamburger Hochbahn AG

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