In Hamburg-Osdorf entsteht auf einer ehemaligen Bundeswehr-Fläche ein neues Wohnquartier mit bis zu 400 Wohnungen. Im Frühjahr 2029 soll es losgehen.

© Titelbild: Wikimedia Commons, David Wintzer, CC BY 4.0

In Hamburg konkretisieren sich die Pläne für ein neues Wohnquartier auf einer bislang von der Bundeswehr genutzten Fläche. Das Bezirksamt Altona und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben treiben das Projekt gemeinsam voran.

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Auf Teilen der Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne sollen in den kommenden Jahren rund 350 bis 400 Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte entstehen.

  • Standort: Hamburg-Osdorf, ehemalige Bundeswehr-Kaserne
  • Projekt: Neubau eines Wohnquartiers
  • Umfang: ca. 350–400 Wohnungen + Kita
  • Zielgruppe: Beschäftigte des Bundes, später ggf. freier Markt
  • Baustart: voraussichtlich Frühjahr 2029

Das Vorhaben ist Teil einer bundesweiten Initiative zur Schaffung von Wohnraum. Die neuen Wohnungen richten sich vorrangig an Beschäftigte des Bundes, darunter Angehörige der Bundeswehr sowie Mitarbeitende von Polizei und Zoll. Wenn in dieser Zielgruppe kein Bedarf besteht, sollen die Wohnungen zu vergleichbaren Konditionen auf dem freien Markt angeboten werden.

Bundeswehr-Kaserne in Hamburg- Osdorf soll Wohnquartier werden

Das Bebauungsplanverfahren mit der Bezeichnung „Osdorf 50“ wurde bereits eingeleitet. Parallel läuft ein städtebaulich-freiraumplanerisches Workshopverfahren. Mehrere Planungsteams entwickeln derzeit Entwürfe für das zukünftige Quartier. Diese bilden die Grundlage für den weiteren Planungsprozess.

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Die Planung sieht ein klimaresilientes und sozial ausgewogenes Quartier vor. Eine zentrale Nord-Süd-Promenade soll das Gebiet erschließen und vor allem Fuß- und Radverkehr fördern. Gleichzeitig planen die Verantwortlichen großzügige Grünflächen, die das Mikroklima verbessern und Regenwasser gezielt aufnehmen. Den vorhandenen Baumbestand wollen die Planer weitgehend erhalten und in das Konzept integrieren.

Osdorf: Bestandsgebäuden der Bundeswehr sollen zu Wohnungen umgebaut werden

Ein zentraler Punkt der Planung betrifft den Umgang mit bestehenden Gebäuden auf dem Gelände. Das sogenannte „Windmühlen“-Ensemble im Zentrum des Areals soll erhalten bleiben und künftig für Wohnzwecke genutzt werden. Diese Gebäude nutzt die Bundeswehr derzeit als Seminarunterkünfte.

Andere Gebäude, insbesondere entlang des Rugenbargs, sollen dagegen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Die Planung sieht drei bis vier Bauabschnitte vor. So können die aktuellen Bewohner innerhalb des Quartiers umziehen, bevor ältere Gebäude aus den 1950er-Jahren zurückgebaut werden.

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Baustart auf Bundeswehr-Gelände in Osdorf für 2029 geplant

Vertreter des Bezirksamts betonen, dass die Umnutzung militärisch nicht mehr benötigter Flächen ein wichtiger Baustein der Stadtentwicklung ist. Gleichzeitig sieht die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in dem Projekt eine Möglichkeit, das Wohnungsangebot für Bundesbedienstete in Hamburg gezielt zu erweitern.

Der aktuelle Zeitplan sieht vor, das Bebauungsplanverfahren bis zum Sommer 2028 abzuschließen. Im Anschluss soll der erste Bauabschnitt vorbereitet werden. Ein Baustart ist nach aktuellem Stand für das Frühjahr 2029 vorgesehen.

Bundeswehr-Standort (Hamburg)

Quellen: Hamburger Abendblatt, Bezirksamt Altona

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