In Hamburg-Billstedt entstehen 106 neue Reihenhäuser. Die SAGA Unternehmensgruppe setzt dabei auf eine Mischung aus geförderten und frei finanzierten Wohnungen. Bis Ende 2027 sollen die Häuser bezugsfertig sein.

© Visualisierung: SAGA Unternehmensgruppe / Büro 13

 

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Im Hamburger Stadtteil Billstedt entstehen derzeit 106 neue Reihenhäuser. Die SAGA Unternehmensgruppe errichtet die zweigeschossigen Gebäude mit Staffelgeschoss auf sechs Baufeldern im östlichen Teil des Quartiers Haferblöcken. Jede der Wohneinheiten misst rund 110 Quadratmeter und verfügt über fünf Zimmer. Die Hälfte der Häuser werden öffentlich gefördert, die andere Hälfte frei finanziert.

Damit setzt sich die Entwicklung fort, die im Quartier seit rund zehn Jahren im Fokus der Stadtplanung steht. Während der westliche Teil bereits seit 2005 bebaut wurde, geht der östliche Bereich nun in den zweiten und letzten Bauabschnitt. Insgesamt sollen dort rund 470 Wohneinheiten entstehen, größtenteils in Form verdichteter Einfamilienhausbebauung.

Geplante Reihnaussiedlung in Haferblöcken: Sechs Baufelder in Billstedt

Die Reihenhäuser folgen dem Effizienzhaus-Standard 55 und sind zusätzlich mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern ausgestattet. Die Fassaden bestehen aus einer Riemchenverkleidung sowie einem Wärmedämmverbundsystem, wodurch sich die Gebäude optisch in die Umgebung einfügen sollen. Auf den insgesamt sechs Baufeldern verteilen sich je 17 Hauszeilen, sodass ein zusammenhängendes, aber gegliedertes Siedlungsbild entsteht.

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Neben dem Wohnraum plant SAGA mehr als 430 Fahrradstellplätze sowie 106 PKW-Stellplätze für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner. Voraussichtlich Ende 2027 sollen die Häuser bezugsfertig sein. Bis dahin laufen die Arbeiten auf den einzelnen Baufeldern parallel, während umliegende Infrastrukturprojekte bereits abgeschlossen wurden.

Wohnquartier direkt an der Autobahn A 24: Verkehrsanbindung und Lärmschutz

Da das Quartier im Norden direkt an die Autobahn A 24 grenzt, wurde vor Baubeginn eine Lärmschutzwand errichtet. Sie soll die künftigen Bewohner vor dem Verkehrslärm der Autobahn schützen und schafft damit eine wichtige Grundlage für die Wohnqualität im neuen Quartier. Zusätzlich wurde in diesem Jahr der lange geplante Fuß- und Radweg zwischen Haferblöcken und dem benachbarten Quartier Dringsheide fertiggestellt.

Dieser Weg verkürzt laut Bezirksamt die Strecken zu Grundschule, Kitas und weiteren sozialen Einrichtungen deutlich. Auch der Gewässerschauweg am Jenfelder Bach zwischen Dringsheide und Storchenschnabelstieg wurde auf einer Länge von etwa 425 Metern saniert und im nördlichen Abschnitt auf bis zu drei Meter verbreitert. Damit verbessert sich die fußläufige Anbindung zwischen den umliegenden Teilquartieren.

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Reaktionen auf die geplante Siedlung: SAGA und Bezirksamt Hamburg-Mitte positiv gestimmt

Hauke Jannsen, Generalbevollmächtigter der SAGA Unternehmensgruppe, erklärte, das Neubauquartier Haferblöcken zeige, wie nachhaltige Quartiersentwicklung gelingen könne. Er verwies dabei auf die Partnerschaft mit Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften sowie auf den Mix aus geförderten und freifinanzierten, mietpreisgedämpften Wohnungen. Zudem dankte er dem Bezirk Hamburg-Mitte, der IFB und den beteiligten Partnern für die Zusammenarbeit.

Auch der Hamburg-Mitte Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer äußerte sich positiv zum Fortschritt des Projekts. Er betonte insbesondere die Bedeutung der neuen Fuß- und Radwegeverbindung zwischen den Quartieren, da sie kürzere Wege zu Schulen, Kitas und Einkaufsmöglichkeiten ermögliche. Die Quartiersentwicklung Haferblöcken gehe damit, so Neubauer, auf die Zielgerade.

 

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Quellen: SAGA Unternehmensgruppe, Büro 13, Entwicklungsraum Billstedt/Horn

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