In Hamburg-Altona ist mit dem Schulcampus Struenseestraße eines der größten Schulbauprojekte der Stadt entstanden. Drei Schulen, Sporthallen, Aula und Freiflächen sind fertig gestellt.

Das Bild zeigt einen Neubau des Schulcampus Struenseestraße in Hamburg mit roter Fassade, Baustellenzufahrt, Bauzaun und sonnigem Himmel.

Die roten Fassadenelemente gehören zu den markanten Neubauten auf dem Schulcampus Struenseestraße in Hamburg-Altona. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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In Hamburg-Altona ist der Schulcampus Struenseestraße fertiggestellt. Zwischen Königstraße und Struenseestraße ist ein neuer Bildungsstandort für rund 2.200 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 250 Lehrkräfte entstanden. Auf dem Gelände ziehen jetzt nach und nach die Ganztagsschule An der Elbe, das Struensee-Gymnasium und das Deutsch-Französische Gymnasium zusammen.

  • Bezirk: Altona
  • Adresse: Struenseestraße 20–32, 22767 Hamburg
  • Schulen: Ganztagsschule An der Elbe, Struensee-Gymnasium, Deutsch-Französisches Gymnasium
  • Kapazität: rund 2.200 Schülerinnen und Schüler
  • Investition: rund 112 Millionen Euro
  • Bauzeit: 2023 bis 2026

Der neue Schulcampus Struenseestraße zählt zu den größten Schulbauvorhaben in Hamburg. Die Stadt investiert rund 112 Millionen Euro. Die drei Schulen haben eigene Gebäude erhalten, teilen sich aber zentrale Flächen. Dazu gehört eine Aula, die als gemeinsamer Mittelpunkt des Campus dient. Sie verbindet die Gebäudeteile und soll für schulische Veranstaltungen, Begegnung und Ganztagsangebote genutzt werden.

Hamburg bündelt drei Schulen auf dem Schulcampus Struenseestraße

Auch der Sport nimmt viel Raum ein. Zwei gestapelte Einfeld-Sporthallen mit zwei Feldern sowie zwei gestapelte Dreifeld-Sporthallen mit insgesamt sechs Hallenfeldern ergänzen den Schulneubau. Die Sportflächen sollen nicht nur den Schulen dienen, sondern auch dem Vereinssport offenstehen. Zusätzlich entsteht im Auftrag des Bezirksamts Altona ein neuer Jugendclub für das Quartier.

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Architektonisch setzt der Schulcampus Struenseestraße auf farbige Fassaden aus Keramik, Sichtbeton und Tonziegeln. Die Gebäude für das Struensee-Gymnasium und das Deutsch-Französische Gymnasium haben rote und grüne Elemente erhalten. Die Ganztagsschule An der Elbe wurde mit grünen Ziegeln gestaltet. Damit soll der Campus an der Königstraße deutlich sichtbar in den Stadtraum wirken.

Vor dem Neubau hatte Hamburg 2019 die Gebäude der früheren Haupt- und Realschule Königstraße abreißen lassen. Danach folgten Kampfmittelsondierung und Bodensanierung. Bei Arbeiten auf dem Gelände fanden Fachleute außerdem Spuren eines Keramikbetriebs aus dem 17. Jahrhundert, Hinweise auf eine Fayence-Manufaktur aus dem 18. Jahrhundert sowie zwei historische Zeitkapseln.

Das Bild zeigt den Schulcampus Struenseestraße in Hamburg-Altona mit grüner Fassade, jungen Bäumen, Fahrradbügeln und einem breiten Fußweg bei sonnigem Wetter.

Der neue Schulcampus Struenseestraße in Hamburg-Altona zeigt bereits seine grüne Fassade und die neu gestalteten Außenflächen entlang der Wege. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Schulcampus Struenseestraße soll 2026 fertig werden

Die Rohbauten waren im September 2024 weit fortgeschritten. Damals feierten Hamburg, Schulbau Hamburg, die beteiligten Unternehmen und die drei Schulen Richtfest. Im Mai 2025 ist der Schulcampus Struenseestraße laut der Projektverantwortlichen Ed. Züblin AG fertig geworden. Danach fanden noch Restarbeiten statt. Nach den Sommerferien sollen auch die Sporthallen nutzbar sein.

Nun ziehen nach und nach die ersten Schüler ein. Nach den Sommerferien 2026 sollen alle Schulen dann voll belegt sein. Während der Bauzeit lernten die künftigen Schülerinnen und Schüler an Übergangsstandorten. Das Struensee-Gymnasium nutzte einen Standort an der Wohlwillstraße, die Ganztagsschule An der Elbe zog vorübergehend an die Carsten-Rehder-Straße. Das Deutsch-Französische Gymnasium war bis zum Umzug am bisherigen Standort in Hamburg-Lokstedt.

Schulcampus Struenseestraße

Quellen: Bildungsbau Hamburg, hamburg.de, NDR, Züblin, Schlüter+Thomsen, Hamburger Abendblatt

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