An der Argentinienbrücke in Hamburg laufen umfangreiche Bauarbeiten. Die HPA modernisiert die Hafeninfrastruktur rund um den Reiherdamm bis Ende 2026.

Trotz der Bauarbeiten bleibt die Argentinienbrücke für den Fuß- und Radverkehr passierbar. Ein abgetrennter Weg führt zwischen den Baustellenbereichen hindurch. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
Auf dem Reiherdamm im Hamburger Hafen bestimmen derzeit Bagger, Lastwagen und Absperrgitter das Bild. Direkt im Bereich der Argentinienbrücke ist die Fahrbahn großflächig geöffnet. Die Arbeiten gehören zu einer umfangreicheren Modernisierung der Hafeninfrastruktur, die den Verkehr noch mehrere Monate beeinflussen wird.
- Bezirk: Hamburg-Mitte
- Lage: Reiherdamm / Argentinienbrücke, zwischen Steinwerder und Kleinem Grasbrook
- Projekt: Modernisierung der Klütjenfelder Hochstraße, Bauwerk 106
- Projektstatus: Im Bau
- Fertigstellung: Anfang Dezember 2026
Im Bereich der Argentinienbrücke zeigt sich derzeit, wie tief die Arbeiten in die vorhandene Infrastruktur eingreifen. Auf größeren Abschnitten fehlt bereits der bisherige Straßenaufbau. Mehrere Bagger arbeiten gleichzeitig auf dem abgesperrten Teil der Fahrbahn, daneben transportieren Lastwagen Material ab. Betonbruch liegt zwischen den Maschinen, während Bauzäune und rot-weiße Absperrelemente den Arbeitsbereich vom verbliebenen Weg trennen.

An der Argentinienbrücke in Hamburg laufen umfangreiche Bauarbeiten. Bagger, Lastwagen und Absperrungen prägen derzeit den Reiherdamm im Hamburger Hafen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Argentinienbrücke in Hamburg: Verkehr bleibt monatelang eingeschränkt
Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit der Modernisierung der Klütjenfelder Hochstraße, die von der Hamburg Port Authority als Bauwerk 106 geführt wird. Für den zweiten Bauabschnitt hatte die HPA unter anderem Beton- und Stahlbetonarbeiten, die Instandsetzung von Betonbauteilen, Stahlbau sowie Arbeiten an Fahrbahnbelag, Abdichtungen und Fugen ausgeschrieben.
Für die Bauarbeiten hat die HPA die Verkehrsführung im Hafen deutlich verändert. Die Klütjenfelder Hochstraße ist seit Februar 2026 von Einschränkungen betroffen. Seit dem 23. März gilt zudem auf der Argentinienbrücke eine Einbahnstraßenregelung. Der Reiherdamm ist in Fahrtrichtung Westen zwischen Veddeler Damm und Ellerholzdamm gesperrt. Die ausgeschilderte Umleitung führt über Ellerholzdamm und Steinwerder Damm. Die HPA rechnet derzeit damit, dass diese Regelung bis Anfang Dezember 2026 bestehen bleibt.

Große Teile der Fahrbahn im Bereich der Argentinienbrücke sind für die Bauarbeiten geöffnet. Die Arbeiten gehören zur Modernisierung der Hafeninfrastruktur am Reiherdamm. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Reiherdamm und Argentinienbrücke als wichtige Achsen im Hamburger Hafen
Trotz der großflächigen Baustelle bleibt eine wichtige Verbindung erhalten: Zu Fuß und mit dem Fahrrad lässt sich der Bereich weiterhin passieren. Zwischen den Bauzäunen führt ein klar abgegrenzter Korridor über das Bauwerk. Während unmittelbar daneben schwere Maschinen arbeiten und Teile der Fahrbahn fehlen, können Radfahrende und Fußgänger die Argentinienbrücke weiterhin nutzen.
Die Lage erklärt, warum die Arbeiten erhebliche Auswirkungen haben. Der Reiherdamm verbindet wichtige Bereiche des Hamburger Hafens und führt über die Argentinienbrücke zwischen Steinwerder und Kleinem Grasbrook. Auch das Cruise Center Steinwerder liegt im weiteren Umfeld. Die Haltestelle Argentinienbrücke dient unter anderem als Verbindung zur HADAG-Fähre und als Ausgangspunkt für den Weg zum Kreuzfahrtterminal.
Argentinienbrücke
Quellen: Hamburg Port Authority, Behörde für Verkehr und Mobilitätswende Hamburg, HADAG, Hamburg.de
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