In Hamburg-Barmbek hat die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen das Richtfest für 59 neue Wohnungen gefeiert. Die meisten davon sind öffentlich gefördert.

© Titelbild / Visualisierung: bof Architekten 

In Hamburg-Barmbek-Nord hat die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG am 16. April 2026 das Richtfest für ein neues Wohnprojekt gefeiert. Auf dem Gelände entstehen 59 Wohnungen, die überwiegend öffentlich gefördert sind. Der Bau gehört zu einem größeren Quartier, in dem in den vergangenen Jahren rund 700 Wohnungen realisiert wurden. Der Bezug der neuen Einheiten ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

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  • Standort: Hamburg-Barmbek-Nord
  • Wohnungen: Neubau von 59 Wohnungen
  • Fertigstellung: 1. Quartal 2027

Das Investitionsvolumen liegt bei rund 28,8 Millionen Euro. Die Förderung erfolgt über die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg). Ziel des Projekts ist es, bezahlbaren Wohnraum in Hamburg zu schaffen, insbesondere für Haushalte mit mittleren und niedrigen Einkommen.

Gemeinsame Infrastruktur im Quartier Hamburg-Barmbek

Das aktuelle Bauvorhaben bildet den letzten Baustein des Quartiers. In direkter Nachbarschaft befindet sich das Projekt „Kiek in Barmbek“ mit 101 Wohnungen, das bereits in den Jahren 2023 und 2024 bezogen wurde. Beide Bauvorhaben sind technisch miteinander verknüpft.

Die Gebäude nutzen eine gemeinsame Anlage zur Wärmeversorgung. Diese kombiniert Eisspeicher, Wärmepumpe und Solarmodule. Durch die gemeinsame Nutzung lassen sich die Betriebskosten senken und die Technik wirtschaftlicher betreiben. Auch die Tiefgaragen beider Anlagen sind verbunden. Eine gemeinsame Zufahrt reduziert den Flächenbedarf an der Oberfläche und trägt dazu bei, bestehende Straßenbäume zu erhalten.

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Nach Angaben des Vorstands der Baugenossenschaft wurden beide Projekte von Beginn an gemeinsam geplant. Die Abstimmung reichte von der Energieversorgung bis zur baulichen Erschließung.

Wohnungsangebot in Hamburg-Barmbek: Fokus auf Familien

Auf einer Fläche von über 5.000 Quadratmetern entstehen nun in Hamburg-Barmbek Ein- bis Sechs-Zimmer-Wohnungen. Rund zwei Drittel der Einheiten verfügen über vier oder mehr Zimmer. Damit reagiert das Projekt gezielt auf den Bedarf an größeren Wohnungen in Hamburg-Barmbek.

Zusätzlich entstehen zwei sogenannte Clusterwohnungen. Diese bieten flexible Grundrisse und lassen sich an unterschiedliche Wohnbedürfnisse anpassen. Das Konzept richtet sich unter anderem an gemeinschaftliche Wohnformen.

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Die Mieten starten je nach Fördermodell bei 7,25 Euro pro Quadratmeter. Vertreter der IFB Hamburg führen die vergleichsweise niedrigen Mieten auf eine Kombination aus öffentlicher Förderung und effizienter Planung zurück. Ziel bleibt es, Wohnen in Hamburg breiteren Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen.

Neubau Hamburg-Brambek

Quelle: Hamburger Wohnen eG, bof Architekten

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