An der Warschauer Straße hat das HAINWERK den nächsten Bauabschnitt erreicht. Rund 250 Gäste kamen zum Richtfest für den neuen Büroteil. Zugleich gibt es einen neuen Zeitplan für das große Bauprojekt in Friedrichshain.

Richtfest für das HAINWERK in Berlin-Friedrichshain: Der Richtkranz wird vor der Baustelle an der Revaler Straße hochgezogen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild / Visualisierung: MIR
An der Warschauer Straße verändert sich seit Monaten eine markante Ecke von Friedrichshain-Kreuzberg. Nun steht der Rohbau des Bürogebäudes im HAINWERK. Am 30. September 2026 feierten Henderson Park und HAMBURG TEAM mit rund 250 Gästen Richtfest. Bis zur kompletten Fertigstellung bleibt auf der Baustelle allerdings noch einiges zu tun.
- Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
- Adresse: Revaler Straße 2 / Ecke Warschauer Straße, 10243 Berlin
- Projektstatus: Rohbau des Bürogebäudes fertiggestellt
- Fertigstellung: Frühjahr 2028
Mit dem Richtfest endet die Rohbauphase des Bürogebäudes an einer der belebtesten Kreuzungen Friedrichshains. Henderson Park und HAMBURG TEAM entwickeln das HAINWERK als Teil eines größeren Ensembles aus Büro-, Wohn- und Handelsflächen. Der Neubau nimmt die historische Blockrandstruktur auf. Während der Wohnteil an der Revaler Straße bereits weitgehend seine fertige Gestalt zeigt, laufen am größeren Büroteil weiterhin Fassaden- und Ausbauarbeiten.

Im Innenhof des HAINWERK ist der Baufortschritt deutlich sichtbar: Teile der Fassaden und Fenster sind bereits montiert, andere Bereiche befinden sich noch im Ausbau. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
JetBrains übernimmt die gesamten Büroflächen im HAINWERK
Der Zeitplan für die Fertigstellung muss dennoch angepasst werden. Noch im August war für das HAINWERK eine Fertigstellung 2027 genannt worden. Beim Richtfest sprachen die Verantwortlichen nun vom Frühjahr 2028 für die Gesamtfertigstellung.
Für die künftige Nutzung des Bürogebäudes steht dagegen bereits fest, wer einzieht. Das Softwareunternehmen JetBrains hat die gesamte Bürofläche für 15 Jahre gemietet. Das Unternehmen verlegt seinen Berliner Standort von der Cuvrystraße 53 an die Revaler Straße 2.

Auch im Inneren des HAINWERK laufen die Arbeiten weiter. Große Fensterflächen öffnen den Blick auf den noch eingerüsteten Innenhof. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
REWE zieht ins HAINWERK an der Warschauer Straße
Im Neubau entstehen rund 19.350 Quadratmeter Bürofläche sowie etwa 930 Quadratmeter Einzelhandelsfläche. Hinzu kommt im Untergeschoss ein Supermarkt mit knapp 2.400 Quadratmetern. Für diese Fläche steht REWE als Mieter fest. Damit kehrt der Lebensmittelhändler an den Standort zurück, an dem bis 2023 der als „Party-REWE“ bekannte frühere Markt stand. Der alte Flachbau wurde anschließend für die Neubebauung abgerissen.
Auch die Konstruktion unterscheidet das HAINWERK von klassischen Bürogebäuden. Das Haus entsteht in CO2-reduzierter Holzhybridbauweise. Sichtbare Holzdecken sollen Teil der späteren Innenräume bleiben. Zur Warschauer Straße sind große Balkone vorgesehen, während im Innenhof auf jeder Büroetage begrünte Dachterrassen entstehen.
Neben dem HAINWERK entstehen 125 Wohnungen im FRIEDRICH
Zum Ensemble gehört außerdem das Wohngebäude FRIEDRICH mit 125 Mietwohnungen. Während für den Büroteil Grüntuch Ernst Architekten verantwortlich zeichnet, stammt die Planung des Wohngebäudes von Code of Practice. Nach aktuellen Angaben des Vermietungs- und Asset-Managers Livory umfasst FRIEDRICH 108 Ein-Zimmer-, elf Eineinhalb-Zimmer- und sechs Zwei-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnfläche beträgt zusammen rund 4.124 Quadratmeter.
Damit entsteht auf dem früheren Supermarktgrundstück schrittweise ein dicht genutzter Stadtbaustein. Mit dessen Richtfest ist nun der Rohbau abgeschlossen. Den nächsten sichtbaren Abschnitt bestimmen Fassade, Gebäudetechnik und Innenausbau.

Richtfest im HAINWERK: Gäste versammeln sich im Innenbereich des Neubauensembles an der Revaler Straße in Berlin-Friedrichshain. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
HAINWERK in Berlin-Friedrichshain
Quellen: HAMBURG TEAM, Henderson Park, Unternehmensgruppe Lupp, Livory Group
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Traurig aber wahr. Erst hieß es Fertigstellung Ende 2026, dann Frühjahr 2027, jetzt 2028.
Für uns Anwohner also noch fast 2 Jahre
Lärm, StraßenSperrung und park haos.
Das ist wahrlich keine gute Nachricht für
uns. Leider das in Deutschland übliche Problem.