Im „Cecilien-Carré“ in Hellersdorf hat die Grundsteinlegung für weitere 144 Wohnungen stattgefunden. Das neue Quartier entsteht auf einer früheren Brache und bietet auch geförderte Wohnungen für Haushalte mit mittlerem Einkommen.

Auf der Baustelle des Cecilien-Carré in Hellersdorf entstehen insgesamt 272 neue Mietwohnungen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
Im „Cecilien-Carré“ in Hellersdorf wurde die symbolische Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt gefeiert. Auf dem Gelände an der Hellersdorfer Straße entstehen weitere 144 landeseigene Mietwohnungen. Ein Jahr nach der Grundsteinlegung für die ersten 128 Wohnungen zeigt sich der schnelle Baufortschritt deutlich: Die Gebäudehüllen stehen bereits, große Teile der Fassaden sind fertiggestellt. Und auch der Bau des zweiten Abschnittes hat bereits begonnen.
- Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
- Standort: Hellersdorfer Straße / Cecilienstraße
- Bauherr: GESOBAU AG
- Projektentwickler: Bonava
- Wohnungen gesamt: 272 Mietwohnungen
- Zweiter Bauabschnitt: 144 Wohnungen
- Förderung: Wohnungen für WBS 140 und WBS 220
- Fertigstellung: Ende 2027 / Anfang 2028
Mit der Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt schreitet der Bau des „Cecilien-Carré“ in Hellersdorf weiter voran. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von GESOBAU, Bonava und dem Bezirksamt wurde der symbolische Start für weitere 144 Wohnungen vollzogen.

Das Cecilien-Carré entsteht auf einer ehemaligen Brache an der Hellersdorfer Straße. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
„Cecilien-Carré“ in Hellersdorf wächst sichtbar
Bereits im vergangenen Jahr hatten die Projektpartner den Grundstein für die ersten 128 Wohnungen gelegt. Seitdem hat sich die ehemalige Brache deutlich verändert. Die ersten Gebäude sind inzwischen weit sichtbar fertiggestellt, Fassaden wurden montiert und auch die Außenwirkung des neuen Quartiers ist bereits erkennbar.
Das neue Wohnquartier entsteht in direkter Nähe zur Wuhle und zu den Gärten der Welt. Gegenüber entsteht derzeit ein Großprojekt mit 360 Seniorenwohnungen an Cecilienstraße. Insgesamt umfasst das „Cecilien-Carré“ acht Wohnhäuser mit sechs bis acht Geschossen. Die Gebäude gruppieren sich um einen gemeinsamen Innenhof. Der zweite Bauabschnitt ergänzt die sich bereits im Bau befindlichen Häuser um weitere vier Gebäude.

Lars Holborn, Vorstandsmitglied der GESOBAU AG, legt symbolisch den Grundstein für weitere 144 Wohnungen im Cecilien-Carré in Hellersdorf. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
„Cecilien-Carré“ auch für mittlere Einkommen erschwinglich
Im zweiten Abschnitt entstehen Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. Über beide Bauabschnitte hinweg reicht das Angebot bis zu Fünf-Zimmer-Wohnungen. Das Quartier richtet sich damit an unterschiedliche Haushalte, darunter Familien, Alleinstehende und ältere Menschen. Insgesamt sollen rund 60 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert werden.
Bei der Grundsteinlegung wurde vor allem die Förderung für Haushalte mit mittlerem Einkommen hervorgehoben. Neben Wohnungen für WBS-140-Haushalte entstehen im „Cecilien-Carré“ auch Wohnungen für Menschen mit WBS 220. Solche geförderten Neubauwohnungen für mittlere Einkommen gelten in Berlin weiterhin als vergleichsweise selten. Die Nettokaltmieten der geförderten Wohnungen beginnen laut GESOBAU bei 7 Euro pro Quadratmeter (WBS 140) bzw. 11 Euro pro Quadratmeter (WBS 220).

Im Cecilien-Carré in Hellersdorf stehen die ersten Gebäudehüllen bereits ein Jahr nach der ersten Grundsteinlegung weitgehend fertig. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Geförderte Wohnungen und nachhaltige Ausstattung im „Cecilien-Carré“
Auch beim Thema Barrierefreiheit sieht das Projekt umfangreiche Maßnahmen vor. Im zweiten Bauabschnitt entstehen 78 barrierefreie Wohnungen, davon eine rollstuhlgerechte Wohnung. Im gesamten Quartier sollen später 142 Wohnungen barrierefrei sein. Zwei Wohnungen werden rollstuhlgerecht ausgeführt.
Die energetische Versorgung erfolgt über Fernwärme. Zusätzlich erhalten die Dächer Photovoltaikanlagen und extensive Begrünungen. Regenwasserzisternen sollen helfen, das Mikroklima innerhalb des Quartiers zu verbessern. Geplant sind außerdem Grünflächen, Spielbereiche und Aufenthaltsflächen für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner.
Die ersten Wohnungen des ersten Bauabschnitts sollen ab Mai 2026 vermietet werden. Die neuen Mieter sollen Ende des Jahres bereits einziehen können. Nach Angaben der Projektbeteiligten ist die Gesamtfertigstellung des „Cecilien-Carré“ bis Ende 2027 beziehungsweise Anfang 2028 vorgesehen. Damit entsteht in Hellersdorf auf einer lange ungenutzten Fläche ein neues Wohnquartier mit dauerhaft landeseigenen Wohnungen.

Das Bauschild am „Cecilien-Carré“ informiert über den Neubau mit 272 Wohnungen in Hellersdorf. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Cecilien-Carré (Hellersdorf)
Quellen: GESOBAU, Bonova
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