Zwischen Karnapp und Veritaskai schlängelt sich seit Kurzem eine neue Promenade entlang des Bahnhofskanals, der Grünzug Harburger Brücken. Rund 3,3 Millionen Euro flossen in den Weg mit klimaresilienten Bäumen, Blühsträuchern und einer sanierten Kaimauer.

Am nördlichen Ende des Kanals können Schiffe dauerhaft an der Kaimauer liegen, sofern sie die dortige Klappbrücke passieren. Nachts sorgt eine Beleuchtung entlang der Promenade für zusätzliche Sicherheit. / © Foto: steg Hamburg
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Im Hamburg-Harburg ist die neue Uferpromenade am Harburger Binnenhafen eröffnet worden. Der Grünzug „Harburger Brücken“ verläuft entlang des Östlichen Bahnhofskanals und verbindet die Straße Karnapp im Süden mit dem Veritaskai im Norden. Der Weg führt durch eine Wiesenböschung mit Hafenrelikten sowie Baum- und Gehölzpflanzungen und weitet sich an der sanierten, denkmalgeschützten Kaimauer auf. Im Westen schließen zwei verlängerte Grünzüge aus Richtung Theodor-Yorck-Straße an.
Die Bauarbeiten liefen seit Mai 2025, zuvor wurden die historische Kaimauer instand gesetzt. Die Anlage ist seit Juli 2026 fertig.
Gestaltung der Uferpromenade in Harburg: Bäume sollen Schatten spenden
Bei der Planung setzten die Verantwortlichen auf klimaresiliente Bäume, die künftig natürlichen Schatten spenden sollen. Pflanzinseln mit Blühsträuchern begleiten die mit Natursteinplatten befestigten Wege und laden zu einem ruhigen Flanieren ein.
Zugleich folgt das Projekt dem Schwammstadtprinzip. Spezielle Abläufe und unterirdische Drainageleitungen führen Niederschlagswasser direkt zu den Bäumen und nutzen es so für deren Bewässerung. Fußgänger und Radfahrende teilen sich die Promenade, wobei Radfahrende nur im Schritttempo unterwegs sein dürfen.
Kosten des Umbaus: Millioneninvestition über mehrere Programme
Die Umbaukosten der Promenade liegen bei rund 3,3 Millionen Euro. Finanziert wurde das Vorhaben vor allem über das Programm Wohnungsbauentwicklung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, ergänzt durch Mittel der Umweltbehörde, des Bezirksamts Harburg sowie des Städtebauförderprogramms RISE. Der Grünzug ist Teil eines größeren Vorhabens: Im RISE-Gebiet Harburger Binnenhafen fördert die Stadt insgesamt zehn Projekte, die unter anderem eine klimagerechte Stadtentwicklung sowie einen attraktiveren öffentlichen Raum zum Ziel haben.
Senatorin Pein erklärte anlässlich der Einweihung, gute Stadtentwicklung bedeute nicht nur neuen Wohnraum, sondern auch attraktive öffentliche Räume für alle. Der Grünzug schaffe deshalb Aufenthaltsqualität am Wasser und verbinde Erholung mit Klimaanpassung. Bezirksamtsleiter Carstensen betonte, der Binnenhafen entwickle sich stetig weiter, und lud Anwohnende wie Gäste ein, die neue Promenade zu entdecken.
Quellen: Bezirksamt Harburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburger Abendblatt
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