Auf dem Gelände des ehemaligen Betonwerks in der Grünauer Straße in Berlin-Köpenick zieht mit der Rhomberg Sersa Gleisbau GmbH ein neuer Mieter ein. Perspektivisch soll auch die alte Hafenanlage des Standorts wieder nutzbar gemacht werden.

Rund 3.000 Quadratmeter Fläche umfasst das neu vermietete Gelände in der Grünauer Straße 210–216. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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Auf dem Gelände des früheren Betonwerks Grünau in Berlin-Köpenick hat die Rhomberg Sersa Gleisbau GmbH einen neuen Standort gefunden. Die Vermittlung der Fläche erfolgte durch die Logistikimmobilienberatung Logivest. Eigentümerin des Areals ist die LIBERTAS Gesellschaft für Stadtentwicklung GmbH.
Rund 3.000 Quadratmeter Fläche umfasst das neu vermietete Gelände in der Grünauer Straße 210–216. Davon entfallen etwa 1.000 Quadratmeter auf Hallenflächen, die in mehrere Abschnitte gegliedert sind. Die verbleibenden rund 2.000 Quadratmeter bilden eine Freifläche, die künftig für die Lagerung größerer Gleisbauteile genutzt wird.
Ehemaliges Betonwerk Grünau: Ein Standort mit industrieller Struktur
Mit dem Einzug der Rhomberg Sersa Gleisbau GmbH Ende 2025 erhält das Areal erneut eine industrielle Nutzung. Die Hallen sollen als Lager für Materialien sowie für schweißtechnische Arbeiten dienen. Die Andienung erfolgt über ebenerdige Tore. Logivest bezeichnet das Gelände als Standort mit vielseitiger Infrastruktur und gemischter Mieterstruktur aus den Bereichen Industrie, Logistik und Produktion.
Laut Lucas Rauhut von Logivest verfüge das Areal über Hallen mit zusätzlicher technischer Ausstattung wie Krananlagen, die Lasten von bis zu 20 Tonnen heben können. Der Standort sei langfristig angelegt und biete Entwicklungspotenzial, auch durch die Lage im wachsenden Bezirk Köpenick.
Treptow-Köpenick: Reaktivierung der Hafenanbindung geplant
Besonders hervorzuheben ist die geplante Wiederinbetriebnahme einer historischen Hafenanlage auf dem Gelände. Die Wasseranbindung soll mittelfristig eine direkte Verbindung zum Bundeswasserstraßennetz ermöglichen. Für gewerbliche Mieter mit Schwerlasttransporten bietet das eine zusätzliche logistische Option.
Die Kombination aus Hallen- und Freiflächen, technischer Ausstattung und potenzieller Wasseranbindung macht das Areal zu einem besonderen Standort im Südosten der Stadt. Auch die Lage an der Bundesstraße B96a und die Nähe zum Flughafen Schönefeld stärken die verkehrliche Anbindung.
Quellen: Immobilien Zeitung, konii
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Das ist alles eine riesige Sauerei was da in den letzten Jahren geschieht. An die Anwohner denkt kein Mensch. In anderen Gegenden in Berlin werden Schallschutzwände gezogen um den Tieren im Wald die Ruhe zu gönnen.
Der Wert unserer Grundstücke verringert dadurch wesentlich. Wer will da wohnen. Laut Grundstücksteurer leben wir im Erholungsgebiet. Da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.