Frankfurt möchte grüner werden: Im Bonifatiuspark im Stadtteil Riedberg wurden vergangene Woche 90 Quadratmeter Fläche entsiegelt und in neue Baum- und Staudenbeete verwandelt.

Ein Foto von Projektbeteiligten beim Entsiegeln des Bonifatiusparks in Frankfurt

Frankfurt möchte seinen Titel verteidigen und investiert auch dieses Jahr gezielt in die Entsiegelung von gepflasterten Stadtflächen. Den Auftakt macht der Bonifatiuspark in Riedberg. / © Foto: Stadt Frankfurt am Main, Bernd Georg

© Foto: depositphotos.com, belchonock

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Im bundesweiten Wettbewerb „Abpflastern“ gewann Frankfurt letztes Jahr den ersten Platz. Die Stadt verfolgt auch dieses Jahr weiter das Ziel, versiegelte Flächen zu begrünen, um die städtische Umwelt zu verbessern. Abgepflasterte Bereiche sollen nicht nur ökologisch und städtebaulich aufgewertet werden, sondern auch das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Menschen erhöhen.

Am Samstag, 21. März, konnten im Bonifatiuspark im Riedberg nun rund 90 weitere Quadratmeter Fläche entsiegelt werden.

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Entsiegelung in Frankfurt Riedberg: Was wird im Bonifatiuspark umgesetzt?

An den ausgewählten Stellen wurde dabei der bestehende Pflasterbelag samt Unterbau aus Splitt und Schotter entfernt und durch nährstoffreiches Pflanzsubstrat ersetzt. Die bisherigen Einzelbaumstandorte wurden aufgelöst und zu einem zusammenhängenden Baumbeet verbunden.

Durch diese Maßnahmen können sich die Bäume besser miteinander vernetzen und dadurch gesünder wachsen. Ergänzend wurden zudem hitze- und trockenheitsresistente Stauden gepflanzt, die Insekten und Kleintieren Lebensraum bieten und die städtische Biodiversität langfristig stärken sollen.

Bundesweiter Wettbewerb: Verteidigt Frankfurt dieses Jahr den ersten Platz im „Abpflastern“?

Jede entsiegelte Fläche trägt dazu bei, das Stadtklima zu verbessern, Hitzeinseln zu verringern und die Vielfalt von Pflanzen und Tieren zu fördern. Nun wirbt man für eine erneute Teilnahme bei dem bundesweiten Wettbewerb „Abpflastern“.

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Für die „Abpflaster“-Saison 2026 möchte die Stadt noch mehr Beteiligte gewinnen. Privatpersonen, Unternehmen, Schulen und Vereine können und sollen abgepflasterte Flächen melden oder ihre Grünprojekte einreichen. Gemeinsam möchte man in Frankfurt also einen aktiven Beitrag zum Klima leisten. Inwiefern dabei auch die Spitzenposition unter den Großstädten verteidigt werden kann, wird sich zeigen.

Quellen: Stadt Frankfurt am Main, Altes Neuland Frankfurt, abpflastern.de, Frankfurter Neue Presse, Gruene Frankfurt, Regionalverband Frankfurt Rhein Main

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