Beim Großprojekt FÜRST am Kurfürstendamm gibt es eine Veränderung im Vermietungsmanagement: Der Projektentwickler CELLS übergibt diese Aufgabe an den internationalen Immobilienberater Newmark. 

© Titelbild: @Project FÜRST

 

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Am Kurfürstendamm in Charlottenburg steht das Großprojekt FÜRST Berlin vor einem Wechsel in der Vermarktungsstrategie. Der Projektentwickler und Asset Manager CELLS hat das Vermietungsmanagement Anfang Juli 2026 an den internationalen Gewerbeimmobilienberater Newmark übergeben.

Während Newmark künftig die Ansprache potenzieller Mieter und die Positionierung des Projekts am Markt übernimmt, bleibt CELLS als Generalplaner weiterhin beteiligt. „Das FÜRST ist kein klassisches Büroprojekt, es ist ein Statement für die Zukunft der City West“, sagt Marcus Lütgering, Country Head Germany bei Newmark. „Wer an einem Ort mit dieser Strahlkraft investiert, braucht einen Partner, der nicht nur den Berliner Markt versteht, sondern auch über ein breites Netzwerk für die Ansprache internationaler Nutzer verfügt. Genau diese Brücke schlagen wir.“

FÜRST am Ku’damm: Internationaler Fokus für die weitere Vermietung

Das FÜRST entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Ku’damm-Karrees und zählt zu den größeren Entwicklungsprojekten in der City West. Auf rund 106.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen Büroflächen, Kultur- und Freizeitangebote sowie Bereiche für Handel und Gastronomie. Rund 58.000 Quadratmeter sind für Büros vorgesehen, etwa 14.200 Quadratmeter für Kultur und Freizeit.

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Zuletzt hatte das Projekt mit dem Pharmaunternehmen Takeda einen weiteren Büromieter gewonnen. Das Unternehmen plant, seine Berliner Vertriebszentrale Ende 2027 in das Quartier am Kurfürstendamm zu verlegen. Insgesamt sind derzeit rund 40 Prozent der Flächen vermietet.

RTL, REWE und Co.: Diese Mieter ziehen künftig ins FÜRST

Zu den bereits feststehenden Nutzern gehören unter anderem RTL, REWE, das Apartmenthotel A by Adina, David Lloyd Clubs sowie die Komödie am Kurfürstendamm. Sie sollen künftig gemeinsam mit weiteren Mietern ein Quartier mit unterschiedlichen Nutzungen bilden.

CELLS konzentriere sich nach der Übergabe des Vermietungsmanagements künftig stärker auf die bauliche Koordination, insbesondere die Abstimmung von Mieterplanungen und Ausbauten. Mit Newmark erhält das Projekt einen Partner für die weitere Vermarktung in einem weiterhin umkämpften Berliner Gewerbeimmobilienmarkt.

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Quellen: Newmark, CELLS

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One Comment

  1. Böhme 18. Juli 2026 at 00:09 - Reply

    Auja, noch ’n Rewe! Das wird dann ja eine ganz elitäre Bude. Und wie ist es mit ’nem weiteren DM oder Rossmann, Budni oder Müller? Und ohne Aldi oder Lidl ist alles nichts!

    Man hat Takeda als Pharmaunternehmen gewonnen, dass innerhalb Berlins ins Fürst zieht … was nichts anderes heißt, als dass dann irgendwo anders in Berlin entsprechende Büroflächen leerstehen! Meines Erachtens ist das große Problem, dass es in dieser Stadt keine wirklichen Konzepte gibt, weder auf Senats- noch erst Recht auf Bezirksebene. Gerade die Bezirksebene weiß immer nur, was sie nicht will.

    Es fehlt die Idee, dass Senat, Bezirke und die Immobilienwirtschaft gemeinsam Konzepte erarbeiten. Und die Immobilienwirtschaft hat das Problem, ständig in Berlin New York, Chicago, Shanghai, London, Paris planen zu wollen, nur nicht Berlin! Heißt: Die meisten Immobiliengesellschaften und die meisten Architekten haben „Null“ Ahnung von dieser Stadt!

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