In Neukölln entsteht mit dem Greenpark eines der größten Wohnquartiere des Bezirks. Die Arbeiten schreiten seit Monaten kontinuierlich voran und der Zeitplan bis 2026 gilt weiterhin als realistisch. Bis 2026 sollen 860 Wohnungen fertiggestellt werden.

Das Greenpark Areal verbindet Neubauten mit bestehenden Grünflächen. Die städtebauliche Entwicklung nutzt das ehemalige „Blub“-Gelände vollständig neu. Auf dem Gelände entstehen 860 Wohneinheiten. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Visualisierung Titelbild: Bauwens
Auf dem früheren „Blub“-Gelände entsteht seit gut siebzehn Monaten das neue Wohnquartier „Greenpark“. Auf einer Fläche von rund dreißigtausend Quadratmetern wächst ein Ensemble mit insgesamt 860 Wohnungen heran, ergänzt durch vielfältige Gemeinschafts- und Bildungsangebote wie eine geplante Kita, Sportanlagen und ein Kino. Das Quartier soll damit eine breite Nutzung ermöglichen und zugleich zu einem neuen Anziehungspunkt im Süden Neuköllns werden.
Der Standort zeichnet sich durch eine Lage aus, die sowohl städtische Infrastruktur als auch Nähe zu Grünräumen verbindet. Da öffentliche Verkehrsmittel gut erreichbar sind und wichtige Ziele wie der Hauptbahnhof oder der Flughafen BER in angemessener Zeit angefahren werden können, sehen die Projektpartner im „Greenpark“ einen wichtigen Beitrag zur Wohnraumentwicklung im Bezirk.
Baufortschritt im Wohnquartier „Greenpark“ in Neukölln: Neubauten auf dem früheren „Blub“-Gelände weit fortgeschritten
Der Baufortschritt fällt deutlich auf, da nahezu alle Fassaden fertiggestellt wurden und die Fenster bereits eingesetzt sind. Lediglich an einem Gebäude wird noch an der Fassade gearbeitet, während der Innenausbau im gesamten übrigen Quartier parallel voranschreitet. Im Anschluss sollen die Außenanlagen und Grünflächen folgen, die den künftigen Bewohnern zusätzliche Aufenthaltsqualitäten bieten sollen.
Da die Arbeiten planmäßig laufen, verweisen die Verantwortlichen auf einen außergewöhnlich schnellen Ablauf für ein Projekt dieser Größe. Sie sind überzeugt, dass der anvisierte Abschluss im Jahr 2026 gut erreichbar ist.
Serielle Bauweise im Neubauquartier an der Buschkrugallee: Warum die Bauarbeiten im „Greenpark“ besonders schnell vorankommen
Eine zentrale Rolle beim Bau spielt die serielle Bauweise, die vom Unternehmen Goldbeck angewendet wird. Viele Bauelemente werden vorproduziert und treffen anschließend montagefertig auf der Baustelle ein, wo sie Schritt für Schritt zusammengesetzt werden. Dadurch greifen unterschiedliche Arbeitsprozesse enger ineinander als bei herkömmlichen Verfahren.
Da die vorgefertigten Module eine einheitliche Qualität sicherstellen und zugleich die Bauzeit verkürzen, sprechen die Projektverantwortlichen von einem wesentlichen Vorteil für den Gesamtverlauf. Sie betonen, dass diese Methode eine verlässliche Planung erlaubt und die kontinuierliche Entwicklung des Quartiers maßgeblich unterstützt.
Nutzungskonzept und Ausstattung im „Greenpark“: Planer setzen auf Gemeinschaftsflächen und ökologische Energieversorgung
Neben den 860 Wohnungen entstehen im „Greenpark“ zahlreiche Orte für gemeinschaftliche Aktivitäten. Dazu gehören ein Fitness und Yogastudio, ein Kino sowie Sportflächen für Padel und Basketball. Zusätzlich werden Stellplätze in Tiefgaragen und Außenbereichen geschaffen, um den Alltag der künftigen Bewohner und Bewohnerinnen zu erleichtern.
Ein Teil der Energieversorgung soll durch Wärmerückgewinnung aus dem Abwasserkanal unterstützt werden. Diese Technik nutzt die Wärme des abfließenden Wassers und ermöglicht ein effizienteres Heizen und Kühlen. Die Projektpartner verweisen darauf, dass das Quartier dadurch einen innovativen energetischen Ansatz erhält.
Sozialer Wohnraum und Kita im „Greenpark“ Neukölln: Ergänzungen im Greenpark
Mietpreisgebundene Wohnungen sollen die soziale Durchmischung im Quartier stärken und ein breiteres Angebot an leistbarem Wohnraum schaffen. Zusätzlich kommt eine Kindertagesstätte mit mehr als einhundert Plätzen hinzu, die bereits langfristig vermietet ist und den Standort weiter aufwerten soll.
Die Projektbeteiligten unterstreichen, dass die Umsetzung geförderten Wohnraums in dieser Größenordnung angesichts der Marktbedingungen eine besondere Bedeutung besitzt. Sie sehen im „Greenpark“ ein Beispiel dafür, dass bezahlbarer Wohnraum und umfassende Quartiersentwicklung miteinander vereinbar bleiben.

Wohngebäude im „Greenpark“ mit sichtbaren Balkonen und Fassadenabschnitten. Das Projekt wird vom Unternehmen Goldbeck in serieller Bauweise realisiert. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Blick auf einen Gebäuderiegel des „Greenpark“ Projekts an der Buschkrugallee. Die meisten Bauten befinden sich bereits im Innenausbau. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Die Wohnhäuser im Zentrum des „Greenpark“ Quartiers zeigen den fortgeschrittenen Fassadenausbau. Bis 2026 soll das gesamte Areal bezugsfertig sein. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Quellen: BAUWENS, H´GROUP, GOLDBECK GmbH, Immobilien Zeitung, Deutsches Architektur Forum, Greystar, Berlinovo
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