Anzeige
Das ursprünglich für Herbst 2025 geplante Neubauprojekt der STADT UND LAND in der Körnerstraße 48 in Berlin-Steglitz wird nicht umgesetzt. Genehmigungsrechtliche und technische Hürden verhinderten die Realisierung. Die Wohnungsbaugesellschaft hat das Vorhaben offiziell abgesagt.
Visualisierung des geplanten Neubaus mit grauer Fassade.

So sollte das sechsgeschossige Wohn- und Geschäftshaus in der Körnerstraße 48 in Steglitz aussehen. / © Visualisierung: DAHM Architekten + Ingenieure GmbH

© Visualisierungen: DAHM Architekten + Ingenieure GmbH

 

ANZEIGE

Die STADT UND LAND Wohnbaugesellschaft hat das geplante Wohn- und Geschäftshaus in der Körnerstraße 48 in Berlin-Steglitz endgültig zurückgezogen. Der Baubeginn war ursprünglich für Herbst 2025 vorgesehen. Nun teilte das Unternehmen auf ENTWICKLUNGSSTADT-Nachfrage mit, dass das Vorhaben nicht zur Ausführung kommen werde.

Grund für die Absage sind laut Unternehmen technische und genehmigungsrechtliche Rahmenbedingungen, die eine Umsetzung des Projekts in absehbarer Zeit unmöglich machen. Die bereits weit fortgeschrittene Planung wird damit eingestellt. Die STADT UND LAND erklärte, man habe die Entscheidung nach sorgfältiger Prüfung getroffen.

Geplante Wohn- und Gewerbenutzung sollte das Quartier ergänzen und bezahlbaren Wohnraum schaffen

Das Projekt sah ein sechsgeschossiges Gebäude mit 24 Wohneinheiten und vier Gewerbeflächen vor. Ein Teil der Wohnungen sollte barrierefrei gestaltet und über Loggien oder Terrassen verfügen. Zudem war eine Förderung einzelner Einheiten für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vorgesehen.

ANZEIGE

Auch vier Gewerbeeinheiten sollten entstehen, um das Quartier funktional zu ergänzen. Die Mietpreise sollten sich an der geltenden Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Berlin und den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften orientieren.

Geplante Begrünung und Baustart ab 2025 entfallen: Zukunft des Grundstücks in der Körnerstraße bleibt unklar

Neben der Errichtung neuer Wohnungen verfolgte das Projekt auch ökologische Ziele. Vorgesehen waren begrünte Dachflächen, ein Innenhof mit Spielfläche und Fassadenbegrünung. Die Einhaltung der Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes war Bestandteil der Planung. Zusätzlich sollten Fahrradabstellplätze geschaffen werden.

Nach dem bisherigen Zeitplan sollte der Bau im Herbst 2025 beginnen. Die Fertigstellung war für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Mit der Absage des Projekts entfallen nun sowohl der geplante Baustart als auch die vorgesehenen Wohneinheiten. Die STADT UND LAND machte keine Angaben dazu, ob alternative Nutzungen oder eine spätere Neuplanung vorgesehen sind.

ANZEIGE

Ob das Grundstück an der Körnerstraße 48 künftig anderweitig genutzt oder neu bebaut wird, ist derzeit unklar. Die STADT UND LAND hat sich bislang nicht zu weiteren Plänen geäußert. Klar ist jedoch: Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf verliert mit dem Aus des Projekts ein Vorhaben, das zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarkts hätte beitragen können.

Quellen: STADT UND LAND

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.