Zwischen Leutzsch und Böhlitz-Ehrenberg werden die maroden Georg-Schwarz-Brücken ersetzt. Die Arbeiten laufen seit September 2025 und sollen bis 2031 dauern. Auch Straßen, Wege und angrenzende Verkehrsanlagen werden umgebaut.

Provisorischer Weg mit gelben Absperrungen zwischen freigeräumten Flächen und Baugruben am Bahnhof Leipzig-Leutzsch.

Eine provisorische Zuwegung führt durch das umgestaltete Gelände am Bahnhof Leutzsch. Daneben sind Erdarbeiten für den Brückenneubau zu sehen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Die Georg-Schwarz-Brücken zwischen Leutzsch und Böhlitz-Ehrenberg gehören zu den wichtigen Verkehrsverbindungen im Leipziger Westen. Seit Ende September 2025 werden die maroden Bauwerke ersetzt. Die Arbeiten sollen nach bisheriger Planung bis 2031 dauern.

  • Die maroden Georg-Schwarz-Brücken zwischen Leutzsch und Böhlitz-Ehrenberg werden seit September 2025 ersetzt.
  • Das Projekt umfasst auch die Brücke „Am Forsthaus“ und angrenzende Straßenbereiche.
  • Der Verkehr soll während des abschnittsweisen Baus grundsätzlich weitergeführt werden.
  • Die Fertigstellung ist nach bisheriger Planung für 2031 vorgesehen.

Für Anwohner und Pendler bedeutet das eine lange Bauzeit an einer Strecke, die von Autos, Straßenbahnen sowie Fuß- und Radverkehr genutzt wird.

Zwei Brücken über die Bahngleise werden im laufenden Verkehr erneuert

Im Mittelpunkt stehen die beiden Georg-Schwarz-Brücken über den Gleisanlagen der Deutschen Bahn. Zum Projekt gehören außerdem die Brücke „Am Forsthaus“ über den Bauerngraben und der Umbau angrenzender Straßen und Kreuzungen, darunter der Bereich Am Ritterschlösschen.

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Die Bauarbeiten erfolgen abschnittsweise und überwiegend auf einer Brückenhälfte. So soll die Verbindung während der Bauzeit grundsätzlich für den Kraftfahrzeugverkehr und den öffentlichen Nahverkehr nutzbar bleiben. Je nach Bauphase müssen Verkehrsteilnehmer dennoch mit verengten Fahrbahnen und geänderten Wegen rechnen.

Behelfsbrücke sichert den Zugang zum Bahnhof Leipzig-Leutzsch

Für Fußgänger und Radfahrer ist östlich der bestehenden Brücken eine Behelfsbrücke über die Gleise vorgesehen. Sie soll während der Bauarbeiten auch den barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen sichern.

Die Straßenbahnlinie 7 fährt nach einer ungeplanten Reparatur der Bestandsgleise seit Ende Juli 2026 wieder bis Böhlitz-Ehrenberg. Die Haltestelle S-Bf. Leutzsch kann von der Linie 7 und den Buslinien in Richtung Böhlitz-Ehrenberg derzeit allerdings nicht bedient werden. Fahrgäste können stattdessen die Haltestellen Philipp-Reis-Straße und Barnecker Straße nutzen.

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Neue Gleisschleife, Park-and-Ride-Anlage und Grünflächen geplant

Mit dem Ersatzneubau sollen auch die angrenzenden Verkehrsanlagen verändert werden. Vorgesehen sind unter anderem der Ausbau der Gleisschleife an der Philipp-Reis-Straße, eine Park-and-Ride-Anlage sowie neue Grünflächen und Baumpflanzungen.

Bis zur geplanten Fertigstellung bleibt die Querung eine Großbaustelle. Welche Wege und Haltestellen jeweils nutzbar sind, hängt von der aktuellen Bauphase ab. Stadt und Verkehrsbetriebe informieren fortlaufend über Änderungen.

Provisorischer Weg mit gelben Absperrungen zwischen freigeräumten Flächen und Baugruben am Bahnhof Leipzig-Leutzsch.

Eine provisorische Zuwegung führt durch das umgestaltete Gelände am Bahnhof Leutzsch. Daneben sind Erdarbeiten für den Brückenneubau zu sehen.

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Quellen: Leipziger Gruppe, Stadt Leipzig, Deutsches Architektur Forum

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2 Kommentare

  1. Vivi 29. September 2026 at 06:58 - Reply

    Es sollte allerdings ganz klar sichergestellt werden wie die Brücke sich im Winter bei Schnee und Eis verhält. Bei Regen kann ich sie nicht empfehlen und bin deswegen in ärztlicher Behandlung gelandet.

  2. Einer aus Böhlitz 29. September 2026 at 20:18 - Reply

    Beim Vorkommentator geht es um die Fußgängerbrücke, ich bin dort auch schon ins rutschen geraten. Gleichzeitig darf der Fahrstuhl für den barrierefreien Zugang nicht wochenlang ausfallen (wie bereits passiert)
    Auch verweisen weiterhin die klassischen Routenplaner auf die alten Wegführungen incl. der kürzeren Gehzeiten was dann zum verpassen des Zuges führt.

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