In Hamburg-Lurup sind 52 geförderte Wohnungen mit sozialverträglichen Mieten entstanden. Das Bauvorhaben verbindet bezahlbaren Wohnraum, hohe energetische Standards und kirchliches Engagement im Bezirk Altona.

"Kirche zu den Zwölf Aposteln", Hamburg-Lurup

Das Projekt des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein wurde von bauwerk Kirchliche Immobilien gemeinsam mit der Viebrockhaus AG realisiert und erfüllt den IFB-Niedrigstenergiestandard. Sozialverträgliche Mieten von 7,25 Euro pro Quadratmeter sowie ein Fokus auf Fahrrad-Stellplätze sollen den sozialen und ökologischen Anspruch des Neubaus unterstreichen. / © Foto: Wikimedia Commons, Minderbinder, CC BY-SA 4.0

© Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein

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In der Boberstraße 6 in Hamburg-Lurup hat der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein 52 geförderte Wohnungen realisiert. Bauwerk Kirchliche Immobilien setzte das Projekt gemeinsam mit der Viebrockhaus AG um. Außerdem wurde das Projekt durch die Hermann-Reemtsma-Stiftung unterstützt. Die Eröffnung fand am 15. Dezember statt und verzögerte sich nur geringfügig gegenüber der ursprünglichen Planung.

Die beiden baugleichen Mehrfamilienhäuser stehen sich gegenüber und orientieren sich zu einem gemeinsamen Innenhof. Dadurch entsteht ein überschaubarer Wohnraum, der Austausch und Nachbarschaft fördern soll. Zugleich ergänzt das Projekt das bestehende Angebot rund um die „Kirche zu den Zwölf Aposteln“, wo bereits eine Kindertagesstätte sowie Jugendwohnungen an der Elbgaustraße entstanden sind.

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Zwei Neubauten mit sozialverträglichen Mieten in Hamburg-Altona: Zielgruppen und Wohnkonzept

Die Wohnungen werden zu einer Miete von 7,25 Euro pro Quadratmeter angeboten. Der Kirchenkreis und die Projektpartner richten sich dabei vor allem an Familien sowie an Menschen, die auf dem Hamburger Wohnungsmarkt besondere Schwierigkeiten haben. Auf diese Weise trägt das Vorhaben zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes im Bezirk Altona bei.

Auch das Mobilitätskonzept folgt einem klaren Ansatz. In der Tiefgarage entstanden keine Auto-Stellplätze, stattdessen wurden 116 Fahrrad-Stellplätze geschaffen. Damit setzt das Projekt auf alltagstaugliche Mobilität und verbindet soziale Aspekte mit ökologischen Zielen.

Evangelische Kirche als bauender Akteur in Hamburg-Lurup: Soziale Verantwortung im Stadtteil

Aus Sicht des Kirchenkreises geht das Bauvorhaben über die reine Bereitstellung von Wohnraum hinaus. Pröpstin Anja Botta machte deutlich, dass hier ein Ort entstanden sei, der Menschen stärke, die auf dem Wohnungsmarkt besonders verletzlich seien. Auf kirchlichem Grund habe sich ein Stück Heimat entwickelt, das Sicherheit und Gemeinschaft ermögliche.

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Gerade vor dem Hintergrund steigender Mieten zeige das Projekt, wie kirchliche Akteure Verantwortung übernehmen und konkrete Perspektiven im Stadtteil schaffen können. Damit versteht sich der Neubau auch als Beitrag zu sozialer Stabilität in Hamburg-Lurup.

Energiestandard und Zusammenarbeit der Projektpartner in Hamburg-Lurup: Nachhaltige Bauweise im geförderten Wohnungsbau

Die Neubauten erfüllen den IFB-Niedrigstenergiestandard und gelten als erste Wohngebäude dieser Art in Hamburg. Das Projekt verbindet damit Klimaschutz und bezahlbares Wohnen und setzt neue Maßstäbe im geförderten Wohnungsbau. Bauwerk Kirchliche Immobilien bündelt dabei die Immobilienkompetenz des Kirchenkreises in einer bundesweit besonderen Struktur.

Durch die Zusammenarbeit mit der Viebrockhaus AG erschlossen die Projektpartner zudem neue Möglichkeiten des seriellen Bauens. Andreas Viebrock erklärte indirekt, dass ökologisches Bauen und serielle Fertigung in Hamburg auf große Offenheit stoßen. Auch die Hermann-Reemtsma-Stiftung betonte, dass mit den 52 Wohnungen ein sicheres Zuhause und eine lebendige Nachbarschaft entstanden seien.

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Quellen: Kirche Hamburg, Bauwerk Kirchliche Immobilien

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