An der Rummelsburger Landstraße in Oberschöneweide schreitet die Transformation von „Funkytown“ voran. Im Fokus steht derzeit Block E, der frühere DDR-Rundfunkbau.

Links ist der Bestandsbau BLOCK E zu sehen, rechts die neuen Gebäude des „Funkytown“-Campus.

Links ist der Bestandsbau BLOCK E zu sehen, rechts die neuen Gebäude des „Funkytown“-Campus. / © Visualisierung: Trockland Management GmbH

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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An der Rummelsburger Landstraße in Oberschöneweide ist der Baufortschritt beim „Funkytown“ inzwischen deutlich sichtbar. Der fünfgeschossige Block E, der derzeit weithin sichtbar eingerüstet ist, bildet derzeit den Mittelpunkt der Arbeiten. Auf dem früheren Rundfunkareal entsteht mit „Funkytown“ ein neues Kreativquartier mit saniertem Bestand und acht geplanten Neubauten.

  • Bezirk: Treptow-Köpenick
  • Adresse: Rummelsburger Landstraße 96a, 12459 Berlin
  • Nutzung: Gewerbe
  • Fertigstellung: Block E im 3. Quartal 2027, Stations 2028/2029
Block E von Funkytown vor Beginn der Sanierung an der Rummelsburger Landstraße.

Vor Beginn der sichtbaren Bauarbeiten am „Funkytown“ zeigte sich Block E noch mit offenen Fensterachsen, Graffiti und unsanierter Fassade. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Funkytown-Werbetafel vor der Baustelle an der Rummelsburger Landstraße.

Werbetafeln und Fassadenbanner informieren inzwischen über das geplante „Funkytown“-Quartier in Oberschöneweide. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Sichtbarer Fortschritt in Oberschöneweide: Funkhaus-Bestand wird umfassend saniert

Auf der Baustelle ist von der Rummelsburger Landstraße aus derzeit vor allem die Sanierung des Bestandsgebäudes deutlich sichtbar. Die Fassade vom künftigen Block E vom künftigen „Funkytown“ ist fast vollständig eingerüstet. Schutzplanen bedecken weite Teile des Baukörpers. An mehreren vertikalen Öffnungen sind Arbeiten an der Gebäudestruktur sichtbar. Container, Bauzäune und Materiallager prägen das Umfeld.

Das Gebäude, das für den Block E komplett saniert wird, stammt aus den frühen 1960er Jahren und wurde für den Rundfunk der DDR errichtet. Der Bau soll erhalten und umfassend modernisiert werden. Nach Angaben des Projekts entstehen dort Büroflächen, Co-Working-Bereiche, Studios, Ateliers und ein Café. Die Flächen im Bestand umfassen rund 10.500 Quadratmeter Bruttogrundfläche.

Oberschöneweide: Entlang der Rummelsburger Landstraße soll bis 2029 der von Trockland konzipierte Gewerbe-Campus „Funkytown“ entstehen, mit acht sehr unterschiedlich gestalteten Neubauten.

Oberschöneweide: Entlang der Rummelsburger Landstraße soll bis 2029 der von Trockland konzipierte Gewerbe-Campus „Funkytown“ entstehen, mit acht sehr unterschiedlich gestalteten Neubauten. / © Visualisierung: Trockland Management GmbH

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„Funkytown“ an der Rummelsburger Landstraße: Neues Quartier mit acht Neubauten

Neben Block E plant Trockland acht Neubauten, die im Projekt als „Stations“ bezeichnet werden. Sie sollen zusätzliche Flächen für Studio, Büro, Bildung, Kultur, Atelier, Beherbergung, Restaurant, Sport und kreatives Handwerk schaffen. Für die Neubauten nennt das Projekt rund 42.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche.

Der Campus liegt zwischen Rummelsburger Landstraße, Spree und dem Funkhaus Nalepastraße. Das Konzept knüpft an die Rundfunkgeschichte des Standorts an. Block E bleibt dabei das historische Zentrum des Projekts. Die geplanten Neubauten sollen das Areal ergänzen, nicht ersetzen.

Für die architektonischen Entwürfe wurden mehrere internationale und Berliner Architekturbüros beauftragt. Die städtebauliche Gesamtplanung übernimmt KSP Engel. Das Büro verantwortet zudem den Entwurf für die sogenannte Station D, in der ein Hotel vorgesehen ist.

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Der Entwurf für die Station G reagiert auf die städtebauliche Vielfalt von „Funkytown“ mit einer bewusst artikulierten, lebendigen Fassadengliederung.

Der Entwurf für die Station G reagiert auf die städtebauliche Vielfalt von „Funkytown“ mit einer bewusst artikulierten, lebendigen Fassadengliederung. / © Visualisierung: Trockland Management GmbH

„Funkytown“ in Oberschöneweide will DGNB-Gold-Zertifizierung

Nach Angaben des Projekts wird der Bestand energetisch saniert. Dazu gehört auch die Isolierung der Bodenplatte. Ziel ist eine spätere DGNB-Gold-Zertifizierung für Block E. Für die Neubauten des „Funkytown“ wird eine DGNB-Platin-Zertifizierung angestrebt.

Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf die Sicherung und Sanierung des Bestands. Die großen Werbebanner am Gebäude verweisen bereits auf die spätere Nutzung als Kreativ- und Arbeitsstandort. Auf dem Gelände sind noch keine fertigen Neubauten zu sehen. Der sichtbare Schwerpunkt liegt klar auf Block E.

Die Visualisierung zeigt die STATION C im „Funkytown“ in Oberschöneweide.

Julian Breinersdorfer Architekten haben die kompakte Fassade von STATION C im „Funkytown“ geplant. / © Visualisierung: NAM Visual

Funkytown (Oberschöneweide)

Quellen: Trockland Funkytown GmbH, BauNetz

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5 Kommentare

  1. a.t. 13. Mai 2026 at 16:39 - Reply

    Bitte noch eine Brücke zum Plänterwald und zum Eierhäuschen rüber. Erst dann wird die Sache richtig rund.

    • Max 14. Mai 2026 at 11:23 - Reply

      Ja genau, am besten gleich die A100 direkt über die Insel der Jugend, Abfahrt Eierhäuschen.

  2. Ollmann 14. Mai 2026 at 12:42 - Reply

    Ich wünsche mir den Bau von Wohnungen auf dem Gelände!!! Wohnraum fehlt, nicht Büros. Kreativzentrum ist gut.

    • Alexander 14. Mai 2026 at 17:27 - Reply

      Wohnungen und „Kreativzentrum“ sind keine gute Kombi. Berechtigter Anwohnerschutz steht gegen Lärmemissionenen eines Kreativviertels.

  3. Wroblewski 14. Mai 2026 at 20:19 - Reply

    Berlin braucht bezahlbare Wohnnungen, über 1000 Büros stehen leer.

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