Am Fritz-Haber-Institut in Berlin-Dahlem ist ein neues Forschungsgebäude fertiggestellt worden. Mit dem sogenannten „Gebäude Q“ erweitert die Max-Planck-Gesellschaft ihre Infrastruktur für moderne Katalyseforschung auf dem traditionsreichen Campus an der Brümmerstraße.

Das neue „Gebäude Q“ ergänzt den Campus des Fritz-Haber-Instituts in Berlin-Dahlem und schafft moderne Laborflächen für die Katalyseforschung. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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An der Ecke Faradayweg und Brümmerstraße in Berlin-Dahlem entstand in den vergangenen Jahren ein neues chemisch-physikalisches Laborgebäude für das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft. Der Neubau liegt auf der nordwestlichen Seite des Campus und grenzt unmittelbar an die Freie Universität Berlin. Gleichzeitig befindet sich das Gebäude direkt gegenüber des U-Bahnhofs „Freie Universität/Thielplatz“.
Der Neubau trägt die Bezeichnung „Gebäude Q“ und wurde im März 2025 fertiggestellt. Eigentlich sollte das Forschungsgebäude bereits 2023 abgeschlossen werden, scheinbar kam es jedoch zu leichten Verzögerungen. Künftig nutzt die Abteilung Grenzflächenwissenschaft von FHI-Direktorin Prof. Dr. Beatriz Roldán Cuenya die neuen Laborflächen.
Campuserweiterung des Fritz-Haber-Instituts: Neubau ergänzt historisches Ensemble
Das Laborgebäude ist so auf dem Campus angeordnet, dass zwischen den Neu- und Bestandsbauten ein neuer Vorplatz entsteht. Gleichzeitig verbindet der Neubau moderne Forschungsanforderungen mit dem denkmalpflegerischen Anspruch des historischen Institutsensembles.
Das Gebäude entstand in Massivbauweise und orientiert sich mit seiner klaren Formensprache an der zurückhaltenden Architektur des Campus. Zudem prägen helle Fassadenflächen und große Fensterfronten das Erscheinungsbild des Neubaus.

Der Neubau an der Brümmerstraße wurde für die Anforderungen moderner chemisch-physikalischer Forschung konzipiert und im März 2025 fertiggestellt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Laborneubau in Berlin-Dahlem: Hohe Anforderungen an den Neubau
Laut Projektbeschreibung stellten vor allem die speziellen Anforderungen der künftigen Nutzerinnen und Nutzer eine Herausforderung dar. Dabei spielten sowohl hohe Ansprüche an die Qualität und Ausstattung der Labore als auch umfangreiche Schallschutzmaßnahmen und hohe Nutzlastanforderungen eine wichtige Rolle.
Im neuen Labor erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler künftig nanostrukturierte Materialien für die Elektro- und thermische Katalyse. Dadurch sollen katalytische Prozesse zur Herstellung und Umwandlung grüner Energieträger verbessert werden. Dazu zählt beispielsweise auch die Erzeugung von grünem Strom aus Wasserstoff.
Quellen: Max-Planck-Gesellschaft, Heinze, Hirsch + Lorenz Ingenieurbau
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