An der Lebuser Straße in Friedrichshain plant die WBM einen Neubau mit 81 Wohnungen, darunter auch geförderte und barrierefreie Einheiten. Das Projekt entsteht auf einem ehemaligen Parkplatz und soll ab September 2026 umgesetzt werden.
Lebuser Straße / Palisadenstraße, 10243 Berlin-Friedrichshain
© Titelbild: BOLLINGER + FEHLIG Architekten GmbH
An der Lebuser Straße in Friedrichshain konkretisiert die WBM ihren Wohnungsneubau. Geplant sind 81 Wohnungen, eine Gewerbeeinheit, Fahrradstellplätze und zusätzliche Spielplatzflächen. Der Baustart ist nach aktuellem Stand für September 2026 vorgesehen.
- Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
- Adresse: Lebuser Straße / Palisadenstraße, 10243 Berlin-Friedrichshain
- Wohnungen: 81
- Weitere Nutzungen:Eine Gewerbeeinheit, Fahrradstellplätze, Spielflächen
- Baubeginn: September 2026
- Fertigstellung: Oktober 2028
Das Wohnungsbau-Projekt liegt an der Ecke Lebuser Straße / Palisadenstraße. Die WBM will auf einem Bestandsgrundstück im Quartier Friedenstraße ein neues Wohnhaus errichten. Dort befand sich bisher ein Parkplatz mit 58 Stellplätzen.
Schon Ende Februar wurden auf dem Areal Bäume gefällt. Seit dem Frühjahr sind auf dem Grundstück zudem ein Bagger und Bauzäune zu sehen, die auf die bevorstehende Entwicklung des Standorts hindeuten.
Zehn Etagen an der Lebuser Straße in Friedrichshain
Nach Angaben der landeseigenen Gesellschaft entstehen 81 Wohnungen. 65 davon plant die WBM barrierefrei, 33 Wohnungen sollen gefördert werden. Damit verbindet das Vorhaben regulären Mietwohnungsbau mit öffentlich gefördertem Wohnraum.
Der Neubau erhält nach aktuellem Stand zehn Vollgeschosse. Die Wohnungen sollen Balkone oder Terrassen bekommen. Zusätzlich plant die WBM eine Tiefgarage, Fahrradstellplätze auf dem Grundstück und eine Erweiterung des vorhandenen Spielplatzes. Auch eine kleine Gewerbeeinheit mit 50 Quadratmetern gehört zum Programm.

Der Wohnungsneubau der WBM an der Lebuser Straße Ecke Palisadenstraße entsteht auf einem Parkplatz neben einem Plattenbau. / © Foto: Wikimedia Commons, Gryffindor
Wohnungsbau nahe Strausberger Platz: Nicht alle sind vom Entwurf überzeugt
Das Gebäude entsteht unmittelbar neben einem bestehenden Plattenbau und fügt sich mit seiner zurückhaltenden Architektursprache in das vorhandene städtebauliche Umfeld ein. In der Nachbarschaft wird die Gestaltung teilweise kritisch diskutiert. Einige Anwohnende hätten sich für die zentral gelegene Ecksituation eine architektonisch markantere Lösung oder einen stärkeren Beitrag zur stadträumlichen Aufwertung des Quartiers gewünscht.
Gleichzeitig wird die vormals als Parkplatz genutzte Fläche künftig für zusätzlichen Wohnraum aktiviert und damit zur innerstädtischen Nachverdichtung beigetragen. Der U-Bahnhof Strausberger Platz liegt etwa 200 Meter vom Neubau entfernt. Dort fährt die U5. Außerdem befinden sich die Bushaltestellen U Strausberger Platz und Friedrichsberger Straße im 300-Meter-Radius.
Quellen: WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH, Verkehrliche Untersuchung Lebuser Straße, Architektur Urbanistik
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3 Kommentare
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Die sowas planen, fahren abends in ihre Altbauwohnungen mit Stuckdecken und in den Urlaub nach Italien und Spanien, weil sie die Häßlichkeit, die sie selbst in die Wege geleitet haben und anderen zumuten, nicht auch noch in ihrer Freizeit haben wollen bzw. für sich nicht mehr ertragen…
One Comment! Wer sagt das? Irgendwie ziemlich pauschal.
Warum bauen wir 36 Jahre nach der Wende denn so einen hässlichen Ossiplattenbaublock? Da geht den Ostalgikern das Herz auf. Weil es daneben auch so hässlich ist, darf nichts schönes gebat werden?
Es ist nicht zu fassen, wie Linke diese Stadt weiterhin verunstalten.