Nach mehreren Jahren Planung und Bau soll das „The Fizz“ am Markgrafendamm im Frühjahr 2026 offiziell eröffnen. Rund 350 Apartments gehen dann in Betrieb und erweitern das Angebot des Betreibers International Campus.

Luftaufnahme des neuen "The Fizz" am Markgrafendamm

Das neue „The Fizz“ am Markgrafendamm ist bereits das dritte Objekt des Betreibers International Campus in Berlin. / © Foto: International Campus

© Visualisierung Titelbild: TCHOBAN VOSS Architekten

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Am Markgrafendamm in Berlin-Friedrichshain steht ein neues Wohnprojekt kurz vor der Fertigstellung. Im Frühjahr 2026 soll das Studierendenwohnheim „The Fizz“ offiziell eröffnen. Das Projekt ergänzt das Angebot an spezialisierten Wohnformen für Studierende in einem Stadtteil, der in den vergangenen Jahren stark von Nachverdichtung und Nutzungswandel geprägt ist.

„The Fizz“: 350 möblierte Apartments für Studierende in Friedrichshain

Der Neubau entsteht auf einem Grundstück am Markgrafendamm, unweit der Spree und in fußläufiger Nähe zur S-Bahn-Station Ostkreuz. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Tchoban Voss Architekten. Geplant sind rund 350 möblierte Apartments unterschiedlicher Größe, die sich vor allem an Studierende und Auszubildende richten. Das Gebäude umfasst mehrere Vollgeschosse sowie zurückgesetzte Staffelgeschosse und fügt sich damit in die heterogene Bebauungsstruktur entlang der stark befahrenen Verkehrsachse ein.

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Das Konzept folgt dem bei „The Fizz“ etablierten Modell eines sogenannten All-in-Living-Ansatzes. Die Apartments verfügen jeweils über ein eigenes Bad und eine Pantryküche. Ergänzt wird das private Wohnen durch gemeinschaftlich nutzbare Flächen, darunter Lern- und Aufenthaltsräume, Fitness- und Waschbereiche sowie ein Innenhof. Ziel ist es, neben Wohnraum auch soziale und funktionale Angebote an einem Ort zu bündeln.

Markgrafendamm: Nachbarschaft kritisiert Schäden von Bauarbeiten

Der Standort am Markgrafendamm liegt an der Schnittstelle zwischen Wohnquartieren und dem Gewerbeareal Mediaspree. Für den Bezirk Friedrichshain bedeutet das Projekt eine weitere Verdichtung, zugleich aber auch eine funktionale Ergänzung. Das Studierendenwohnheim federt den Wohnraummangel zumindest punktuell im eher höherpreisigen Segment ab.

Während der Bauarbeiten, die 2022 starteten, kam es zeitweise zu Kritik aus der Nachbarschaft. Anwohnende meldeten Schäden an benachbarten Gebäuden, die im Zusammenhang mit den Bauarbeiten standen. Bezirksamt und Projektbeteiligte prüften die Vorwürfe, erklärten jedoch, es habe keine akute Gefährdung bestanden. In der Folge wurden bauliche Anpassungen vorgenommen, um weitere Beeinträchtigungen zu vermeiden.

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„The Fizz“ in Friedrichhain wird dritter Berliner Standort von International Campus

Die Bauphase befindet sich derzeit in den letzten Zügen. Mit der geplanten Eröffnung im Frühjahr 2026 reiht sich das „The Fizz“ am Markgrafendamm neben dem „The Fizz“ in Kreuzberg und dem „Havens Living“ in Charlottenburg als dritter Berliner Standort in das Portfolio des Betreibers International Campus ein.

Angesichts steigender Studierendenzahlen und eines angespannten Wohnungsmarktes setzt das Projekt auf ein standardisiertes, kommerziell betriebenes Modell. Ob und in welchem Umfang solche Projekte langfristig zur Entlastung beitragen, bleibt abzuwarten.

Quellen: Tchoban Voss Architekten, International Campus Group, The Fizz, TAZ, Immobilien Zeitung

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One Comment

  1. Patrick 1. Januar 2026 at 12:35 - Reply

    Bei The Fizz handelt es sich um Studenwohnungen die sich gezielt an Kinder von besserverdienern richtet. Die Wohnungen sind deutlich teurer als das Angebot des AStA.

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