Am Friedrich-Ebert-Damm in Wandsbek geht der Neubau von 236 geförderten Wohnungen in die nächste Phase. Nach dem Abriss der ersten Bestandsgebäude wurde nun der Grundstein für vier neue Mehrfamilienhäuser gelegt. Bis 2028 soll der erste Bauabschnitt fertig sein.

Die Fassaden der Neubauten werden aus hochwertigem Klinker gefertigt, wodurch sich das Gebäude mit seiner warmen Farbgebung in das bestehende Quartier einfügen soll. / © Visualisierung: Gerber Architekten
© Titelbild: Gerber Architekten
Am Friedrich-Ebert-Damm in Hamburg-Wandsbek nimmt ein bereits gestartetes Neubauprojekt die nächste Etappe. Nach dem Rückbau der ersten beiden Bestandsgebäude hat die städtische SAGA nun den Grundstein für 236 öffentlich geförderte Wohnungen gelegt. In zwei Bauabschnitten entstehen vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt mehr als 17.000 Quadratmetern Wohnfläche.
Friedrich-Ebert-Damm: Neubauten werden zur Gartenstadt hin niedriger
Das neue Wohnensemble ersetzt vier ältere Gebäude, deren Wohnungen nach Angaben der SAGA nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprachen. Die bisherigen Häuser verfügten über ein bis zwei Zimmer, hatten keine Aufzüge und boten keine wohnungsbezogenen Freiflächen. Zudem waren sie aufgrund der Lage an Friedrich-Ebert-Damm und Stephanstraße stark dem Verkehrslärm ausgesetzt.
Der Neubau soll sich an die unterschiedliche Bebauung im Umfeld anpassen. Zum Friedrich-Ebert-Damm sind sechs Geschosse vorgesehen, zur angrenzenden Gartenstadt reduziert sich die Höhe auf vier Vollgeschosse. Klinkerfassaden sollen die Neubauten gestalterisch in das bestehende Quartier einfügen. Für die Planung ist das Architekturbüro Gerber verantwortlich.
Mehr größere Wohnungen für Familien in Hamburg-Wandsbek
Mit dem Neubau verändert sich auch der Wohnungsmix. Die 236 geförderten Wohnungen verfügen über zwei bis fünf Zimmer. Mehr als 100 Einheiten sind für Haushalte mit vier bis sechs Personen vorgesehen. Damit entstehen insbesondere größere Wohnungen, die im bisherigen Bestand am Standort kaum vorhanden waren.
Alle Wohnungen erhalten eine Loggia und sind über Aufzüge erreichbar. 43 Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt. Für Autos entstehen 40 Stellplätze in einer Tiefgarage, hinzu kommen rund 570 Fahrradabstellplätze. Die Gebäude werden über Fernwärme versorgt. Begrünte Flachdächer mit Photovoltaikanlagen ersetzen die bisherigen Satteldächer und ungenutzten Dachböden.
Erster Bauabschnitt am Friedrich-Ebert-Damm soll 2028 fertig werden
Die Wohnfläche wächst durch den Neubau von bislang rund 11.000 auf mehr als 17.000 Quadratmeter. Gleichzeitig entstehen zwei Gewerbeeinheiten. Auch für die im Quartier bekannte Eckkneipe sind Flächen im Neubau vorgesehen.
Die bisherigen Bewohnerinnen und Bewohner der abgebrochenen Häuser wurden laut SAGA mit individuellen Wohnungsangeboten im Bestand versorgt und beim Umzug begleitet. Für die ehemaligen Mieter besteht zudem ein Rückkehrrecht in die Neubauten.
Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für 2028 vorgesehen. Der zweite Abschnitt soll zeitlich versetzt folgen, sobald die dafür notwendige Baufreiheit besteht.
Friedrich-Ebert-Damm
Quellen: SAGA Unternehmensgruppe
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Das war ja wohl klar für wem die Wohnungen gebaut werden.Immer wieder enttäuscht über diese Politik.