In Friedrichshain-Kreuzberg entsteht im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive ein neuer Sportkomplex. Im Mittelpunkt steht eine modulare Sechs-Feld-Sporthalle, die künftig von mehreren Schulen sowie dem Vereinssport genutzt werden soll.

An der Fredersdorfer Straße entsteht derzeit eine modulare Sechs-Feld-Sporthalle, ergänzt durch Außenanlagen wie ein Kleinspielfeld, Lauf- und Sprungbahnen sowie eine Kugelstoßanlage, die nach Fertigstellung die Sportinfrastruktur im Quartier erweitern sollen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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In der Fredersdorfer Straße in Friedrichshain entsteht derzeit ein neuer Sportkomplex, der Teil der Berliner Schulbauoffensive ist. Das Vorhaben steht im direkten Zusammenhang mit dem Neubau des Heinrich-Hertz-Gymnasiums am Ostbahnhof sowie zwei weiteren Schulstandorten. Damit bündelt die Senatsverwaltung mehrere Bildungsprojekte an einem Ort und reagiert zugleich auf den steigenden Bedarf an Sportflächen im Bezirk.

Beim Richtfest wurde außerdem deutlich, dass die Stadtentwicklung nicht allein den Wohnungsbau in den Fokus stellt, sondern parallel auch die soziale Infrastruktur ausbaut. Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, machte deutlich, dass Berlin auf mehreren Ebenen wachsen müsse, weshalb neben Wohnungen auch Schulen und Sportanlagen entstehen müssen. In diesem Zusammenhang ordnet sich der Sportkomplex als wichtiger Baustein in die gesamtstädtische Entwicklung ein.

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Nutzung des Neubaus in Friedrichshain: Sechs-Feld-Sporthalle für Schulen und Quartier geplant

Die neue Sporthalle organisiert sich auf zwei Ebenen und bietet insgesamt sechs Felder, wobei sich jeweils drei Spielfelder pro Etage verteilen. Durch diese kompakte und zugleich effiziente Anordnung entsteht eine Anlage, die trotz begrenzter Fläche ein umfangreiches Sportangebot ermöglicht. Gleichzeitig schafft die vertikale Organisation zusätzliche Kapazitäten, die in einem dicht bebauten Umfeld besonders relevant sind.

Nach der Fertigstellung sollen drei Schulen die Halle nutzen, darunter das Heinrich-Hertz-Gymnasium. Darüber hinaus öffnet sich die Anlage bewusst für das Quartier, denn auch der Vereinssport soll künftig von den neuen Flächen profitieren. Ergänzend entstehen auf dem Gelände ein Kleinspielfeld, eine kombinierte Lauf- und Sprunganlage, eine Kugelstoßanlage sowie eine Gymnastikwiese, sodass ein vielseitiger Sportstandort entsteht.

Bauweise der Sporthalle an der Fredersdorfer Straße: Modulares Konzept ermöglicht vergleichsweise kurze Bauzeit

Die Sporthalle entsteht in modularer Bauweise, wodurch sich die Bauzeit im Vergleich zu konventionellen Projekten deutlich verkürzen kann. Für den Standort an der Fredersdorfer Straße planen die Beteiligten die Fertigstellung noch in diesem Jahr.

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Als Generalunternehmer verantwortet die Klebl GmbH die Umsetzung des Projekts. Zuvor wurde eine Sporthalle aus DDR-Zeit abgerissen, wodurch zunächst Platz für den Neubau entstand. Anschließend konnte die neue, zeitgemäße Sportinfrastruktur geplant werden, die sowohl funktional als auch räumlich deutlich besser auf die heutigen Anforderungen abgestimmt ist.

Städtebauliche Herausforderungen in Friedrichshain: Dichte Bebauung und Denkmalschutz prägen die Planung

Der Standort liegt in Friedrichshain und damit in einem der am dichtesten bebauten Stadtteile Berlins. Gerade deshalb gestaltet sich die Suche nach geeigneten Flächen für neue Infrastrukturprojekte als schwierig. Die Planer reagieren darauf mit einer mehrgeschossigen Bauweise, die den vorhandenen Raum effizient nutzt und gleichzeitig die benötigten Sportflächen bereitstellt.

Zudem beeinflussen denkmalpflegerische Vorgaben die Planung. Die Karl-Marx-Allee gilt als Flächendenkmal, weshalb auch angrenzende Bereiche teilweise unter Schutz stehen. Diese Rahmenbedingungen mussten die Beteiligten ebenso berücksichtigen wie notwendige Baumfällungen auf dem Grundstück. Dadurch zeigt sich, dass selbst vergleichsweise funktionale Projekte wie eine Sporthalle komplexe Abstimmungen im städtebaulichen Kontext erfordern.

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Innenansicht der Sporthalle, die sich aktuell noch im Rohbau befindet.

Die zweigeschossige Anlage mit insgesamt sechs Spielfeldern entsteht im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive und soll ab 2026 von mehreren Schulen sowie dem Vereinssport genutzt werden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Der Neubau an der Fredersdorfer Straße ersetzt eine frühere Sporthalle aus DDR-Zeit und reagiert mit einer kompakten, mehrgeschossigen Bauweise auf die dichte Bebauung im Bezirk Friedrichshain. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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