Das SKYPER-Ensemble im Frankfurter Bankenviertel bekommt einen neuen Großmieter: Die ODDO BHF SE wird künftig rund 14.700 Quadratmeter Bürofläche im Hochhaus und der denkmalgeschützten Villa des Ensembles beziehen.

Die denkmalgeschützte SKYPER-Villa aus dem Jahr 1915 ist Teil des Gebäudeensembles an der Taunusanlage. Für den künftigen Einzug von ODDO BHF werden die historischen Räume umfassend modernisiert und neu gestaltet. / © Foto: Wikimedia Commons, Epizentrum, CC BY-SA 3.0
© Titelbild: Wikimedia Commons, JuergenG, CC BY-SA 3.0
Im Frankfurter Bankenviertel zeichnet sich ein bedeutender Wechsel ab: Der SKYPER an der Taunusanlage bekommt einen neuen Hauptnutzer. Die europäische Finanzgruppe ODDO BHF SE wird künftig rund 14.700 Quadratmeter Bürofläche in dem markanten Gebäudeensemble beziehen. Die Vermietung zählt zu den größten Büroabschlüssen des Jahres 2026 in Frankfurt.
Der SKYPER gehört seit seiner Fertigstellung Anfang der 2000er Jahre zu den prägnantesten Gebäuden der Frankfurter Skyline. Das Ensemble besteht aus drei unterschiedlichen Gebäudeteilen: dem 153,8 Meter hohen Hochhaus mit 39 Geschossen, der denkmalgeschützten Villa aus dem Jahr 1915 sowie dem angeschlossenen SKYPER-Carré mit Wohn- und Geschäftsflächen.
SKYPER: Hochhaus und historische Villa werden neu gestaltet
Für den Einzug von ODDO BHF werden sowohl die Flächen im Hochhaus als auch die historische Villa umfassend angepasst. In dem denkmalgeschützten Gebäude an der Taunusanlage 1 sollen künftig repräsentative Kundenbereiche, Arbeitsplätze sowie Aufenthaltsflächen mit Mitarbeiterrestaurant und Café entstehen.
Auch die Büroflächen im SKYPER Tower werden entsprechend den Anforderungen des neuen Nutzers individuell ausgebaut. Der Bezug ist für das Jahr 2029 geplant. Entscheidend für die Standortwahl war nach Angaben der Beteiligten insbesondere die Möglichkeit, unterschiedliche Nutzungsbereiche innerhalb eines zusammenhängenden Ensembles abzubilden, von repräsentativen Räumen in der historischen Villa bis zu modernen Büroflächen im Hochhaus.
Der SKYPER entstand zwischen 2002 und 2004 nach Plänen des Frankfurter Architekturbüros JSK. Das rund 480 Millionen Euro teure Projekt ersetzte den früheren Standort des Baukonzerns Philipp Holzmann und verband den Erhalt der ehemaligen Unternehmensvilla mit einem neuen Hochhausbau. Nach mehreren Eigentümerwechseln wurde das Gebäudeensemble 2021 von Ampega Asset Management für Gesellschaften der HDI Deutschland AG übernommen.
Weiterentwicklung eines prägenden Innenstadtstandorts
In den vergangenen Jahren wurde der SKYPER schrittweise modernisiert. Dazu gehörten unter anderem die Neugestaltung der Lobby und der öffentlichen Bereiche im Erdgeschoss. Eine großformatige LED-Installation im Eingangsbereich sowie die Kunstinstallation „Entangled Emotions“ des dänischen Künstlers Jeppe Hein auf dem Vorplatz prägen heute den öffentlichen Raum rund um das Gebäude.
Auch die Infrastruktur des Ensembles wurde weiterentwickelt. Einzigartig in ganz Frankfurt: Unter anderem wurde eine flächendeckende WLAN-Versorgung in den Aufzügen und bis in die Tiefgarage umgesetzt. Im Spätsommer soll zudem ein neuer Fahrrad-Hub mit Stellplätzen, Umkleiden und Serviceangeboten für Beschäftigte eröffnet werden.
Mit der neuen Großvermietung erhält das Ensemble nun einen weiteren langfristigen Nutzer und bleibt ein zentraler Bestandteil des Frankfurter Bankenviertels.
SKYPER
Quellen: Konii, Wikipedia
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