In Frankfurt-Gallus entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Hochbunkers ein Neubau mit 42  geförderten Wohnungen. Die ABG plant die Fertigstellung Ende 2027 und erhält die bestehenden Bäume und Grünflächen.

Herxheimerstrasse-10 Außenansicht

Nach den Plänen des Frankfurter Büros schneider+schumacher entsteht auf dem Grundstück Herxheimerstraße 10 eine lang gestreckte Gebäudezeile, die sich in ihrer Dimension am früheren Bunkerbau orientiert. / © Visualisierung: ABG/schneider+schumacher

© Visualisierungen: ABG/schneider+schumacher

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Wo einst ein Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg das Stadtbild prägte, entsteht in Frankfurt-Gallus künftig geförderter Wohnraum: Die ABG Frankfurt Holding entwickelt an der Herxheimerstraße 10 ein neues Wohngebäude mit 42 Wohnungen.

Das rund 2.000 Quadratmeter große Grundstück blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, denn über Jahrzehnte stand hier ein markanter Hochbunker, der im Jahr 1941 errichtet wurde und das Umfeld nachhaltig prägte. Nachdem das Bauwerk zurückgebaut worden war, wechselte die Fläche zunächst von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in den Besitz der Stadt Frankfurt, bevor schließlich die ABG das Grundstück für die Entwicklung eines Wohnprojekts übernahm.

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Zwischen Geschichte und Gegenwart: Gebäudezeile greift Bunkerstruktur auf

Nun erhält das Areal eine neue städtebauliche Ordnung, die sich bewusst an den Gegebenheiten des Standorts orientiert. Nach den Plänen des Frankfurter Büros schneider+schumacher entsteht eine lang gestreckte Gebäudezeile, die sich in ihrer Dimension am früheren Bunkerbau orientiert. Das Gebäude umfasst vier Vollgeschosse sowie ein zusätzliches, leicht zurückversetztes Staffelgeschoss, während ein Satteldach die gesamte Haustechnik aufnimmt und den Baukörper nach oben abschließt.

Auch gestalterisch greift der Neubau Elemente der Vergangenheit auf, indem ein vorgelagertes Treppenhaus die Formensprache des früheren Treppenturms interpretiert und damit eine visuelle Verbindung zur Geschichte des Ortes herstellt.

Herxheimerstraße 10: Geförderter Wohnraum mit Grünflächen und privaten Außenbereichen

Die 42 Wohnungen der ABG entstehen vollständig als geförderter Wohnraum im ersten Förderweg. Dabei legt das Projekt besonderen Wert auf den Bezug zwischen Innen- und Außenräumen: Die Erdgeschosswohnungen erhalten Terrassen mit eigenen Gartenanteilen, in den oberen Geschossen sind Balkone vorgesehen, und im Staffelgeschoss ergänzen kleine Dachterrassen die privaten Freiräume.

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Auch die vorhandenen Grünstrukturen bleiben erhalten. Die Bäume im südlichen Teil des Grundstücks bleiben stehen, sodass die bestehende Grünfläche weiterhin Teil des Quartiers ist.

Investition von über 16 Mio. Euro: Wohnungen in Frankfurt-Gallus ab Ende 2027 bezugsfertig

Für die Umsetzung des Projekts hat die ABG das Unternehmen Züblin als Generalübernehmer beauftragt. Insgesamt investiert das Wohnungsunternehmen über 16 Millionen Euro in das Vorhaben, wobei die Finanzierung durch die Stadt Frankfurt und das Land Hessen unterstützt wird.

Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen, sodass die ersten Mieterinnen und Mieter voraussichtlich im vierten Quartal desselben Jahres einziehen können.

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Quellen: Stadt Frankfurt, ABG Frankfurt Holding, schneider+schumacher

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