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Am Frankfurter Flughafen befindet sich Terminal 3 derzeit im Bau und wird künftig über eine zweigleisige Bahnstrecke mit der S-Bahn-Linie 7 und der Regionalexpress-Linie 70 in das Rhein-Main-Regionalnetz eingebunden. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des Infrastrukturprogramms „Frankfurt RheinMain plus“, das den Schienenverkehr in der Region stärken soll.

Baustellenzaun mit Visualisierung des neuen Busbahnhofs

Am Frankfurter Flughafen entsteht eine direkte Schienenanbindung um das neue Terminal 3 zu erreichen. Zusätzlich befindet sich ein neuer Busbahnhof an Terminal 3 im Bau. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Visualisierung Titelbild: Fraport AG
© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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Im Süden des Frankfurter Flughafens entsteht das neue Terminal 3, das nach aktueller Planung im Jahr 2026 in Betrieb gehen soll. Die Anlage ist auf eine Kapazität von bis zu 21 Millionen Passagieren pro Jahr ausgelegt und wird die Leistungsfähigkeit des Flughafens deutlich erhöhen. Damit Reisende das Terminal künftig nicht ausschließlich über die Straßenanbindung oder bestehende Flughafenverbindungen erreichen, entsteht parallel eine direkte Schienenanbindung und ein neuer Busbahnhof.

Die Deutsche Bahn realisiert dafür eine zweigleisige Verbindung zwischen den Bahnhöfen Zeppelinheim und Walldorf. Geplant ist eine zusätzliche Strecke mit Tunnelabschnitt sowie eine unterirdische Verkehrsstation unmittelbar unter dem Terminal 3. Von dort aus soll der Zugang sowohl aus nördlicher als auch aus südlicher Richtung möglich sein. Damit entfällt für Fahrgäste der bislang notwendige Umstieg am Regionalbahnhof des Terminals 1 oder an der Station Frankfurt am Main Stadion.

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Neue Direktverbindungen: Terminal 3 erhält S-Bahn- und Regionalexpress-Anschluss mit deutlicher Zeitersparnis

Über die neue Strecke wird Terminal 3 direkt in das bestehende Regionalverkehrsnetz eingebunden. Vorgesehen ist ein 15-Minuten-Takt mit der S-Bahn-Linie 7 zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Riedstadt-Goddelau. Zusätzlich wird die Regionalexpress-Linie 70 stündlich zwischen Frankfurt und Mannheim verkehren.

Durch diese Anbindung verkürzt sich die Reisezeit im Vergleich zur bisherigen Erschließung über den Regionalbahnhof erheblich. Gleichzeitig entlastet die neue Verbindung den stark ausgelasteten Flughafen Regionalbahnhof.

Schienenanbindung Terminal 3 eng verzahnt mit der Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim

Das Projekt wird in enger Abstimmung mit der geplanten Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim umgesetzt und betrifft dort den Planfeststellungsabschnitt 1 südlich des Bahnhofs Zeppelinheim.

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Die ersten Vorbereitungen begannen im Jahr 2020, im Jahr 2021 folgte der Start der Vorplanung. Ende 2022 wurde eine Vorzugsvariante festgelegt, seit Anfang dieses Jahres läuft das Planfeststellungsverfahren. Die Finanzierung der Planung übernimmt das Land Hessen.

Teil des Programms „Frankfurt RheinMain plus“: Kooperation von Bund, Land, Stadt und DB für den Schienenverkehr

Die künftige Verkehrsstation unter Terminal 3 soll modern und barrierefrei gestaltet werden und zusätzliche Kapazitäten im Regionalverkehr schaffen. Sie ist Teil des Infrastrukturprogramms „Frankfurt RheinMain plus“, in dem Bund, Land Hessen, Stadt Frankfurt, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Deutsche Bahn gemeinsam Projekte zur Stärkung des Schienenverkehrs umsetzen.

Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Nah- und Fernverkehr im gesamten Rhein-Main-Gebiet langfristig leistungsfähiger zu machen und die Anbindung an den internationalen Luftverkehr zu sichern.

Baustelle hinter Absperrung am Frankfurter Flughafen.

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Bauzaun mit Visualisierung

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Terminal 3

Quellen: Deutsche Bahn, Frankfurt Rhein Main Plus

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