In der Kurhessenstraße im Frankfurter Dornbusch laufen die Bauarbeiten zur umfassenden Grunderneuerung sichtbar an. Erste Umbauten prägen bereits das Straßenbild, während die Stadt den Abschnitt Schritt für Schritt zu einem sichereren, barrierefreien und grüneren Verkehrsraum umgestaltet.

Ein Foto eines Bauarbeiters

Im Frankfurter Stadtteil Dornbusch wird aktuell die Kurhessenstraße ausgebaut. / © Foto: Pixabay, Stefan Schweihofer

© Titelbild: Stadt Frankfurt am Main, Maik Reuß

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Im Frankfurter Stadtteil Dornbusch haben die Bauarbeiten zur Grunderneuerung der Kurhessenstraße begonnen. Seit Ende März wird der rund 300 Meter lange Abschnitt zwischen Höhenblick und Am Schwalbenschwanz umfassend umgestaltet. Erste Fortschritte sind bereits sichtbar.

Die Arbeiten laufen seit dem 30. März und kommen nach Angaben der Stadt zügig voran. Vor Ort ist der neue Gehweg bereits abgesteckt, auch erste bauliche Anpassungen an den künftigen Haltestellen sind erkennbar. Neben dem eigentlichen Straßenabschnitt werden auch die nördlich angrenzenden Knotenpunkte Ludwig-Tieck-Straße, Haeberlinstraße und Kleinschmidtstraße in die Maßnahme einbezogen.

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Verkehrssituation verbessern: Diese Veränderungen stehen der Kurhessenstraße bevor

Ein zentrales Ziel der Umgestaltung ist es, die Verkehrssituation in der Kurhessenstraße spürbar zu verbessern. Die Straße wird bislang häufig als Abkürzung genutzt, wodurch die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung nicht immer eingehalten wird. Um dem entgegenzuwirken, verbreitert die Stadt die Gehwege und verkürzt Querungen für den Fußverkehr. An Kreuzungen entstehen sogenannte Gehwegnasen, die die Sichtbeziehungen verbessern und das Parken im Kreuzungsbereich unterbinden.

Zusätzlich hebt die Stadt die Fahrbahn an Knotenpunkten leicht an, um den Verkehr zu beruhigen und die Unfallgefahr zu reduzieren. Auch die Verkehrsführung selbst wird angepasst. An der Kreuzung Am Schwalbenschwanz ist ein Mini-Kreisverkehr vorgesehen, der den Verkehrsfluss neu ordnet. Gleichzeitig entfällt die Ampelanlage auf Höhe der Hausnummern 124 und 133. Stattdessen entstehen am Knotenpunkt Höhenblick neue, übersichtlich gestaltete Querungsmöglichkeiten.

Infrastruktur-Ausbau: Fokus soll auf verbesserter Barrierefreiheit und ÖPNV liegen

Parallel dazu setzt die Stadt auf einen konsequent barrierefreien Ausbau. Sämtliche Knotenpunkte im Planungsbereich werden entsprechend umgestaltet. Taktile Leitelemente und differenzierte Bordsteinhöhen erleichtern künftig die Orientierung für sehbehinderte und mobilitätseingeschränkte Menschen. Auch der öffentliche Nahverkehr wird aufgewertet. Die vier Haltepunkte der Buslinie 69 an den Stationen Höhenblick und Am Schwalbenschwanz werden vollständig barrierefrei ausgebaut.

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Neben funktionalen Verbesserungen wird der Straßenraum auch ökologisch aufgewertet. Insgesamt entstehen neun neue Baumstandorte mit klimatoleranten Arten. Ergänzend modernisiert die Stadt die Entwässerung. Zusätzliche Straßeneinläufe und eine neue Kastenrinne sorgen dafür, dass Niederschläge künftig besser abgeleitet werden. Auch die Straßenbeleuchtung wird erneuert und auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt.

Straßenbau-Erneuerung in Dornbusch: Bauarbeiten sollen rund zwei Jahre dauern

Die Bauarbeiten erfolgen abschnittsweise und sollen voraussichtlich Ende 2027 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten des Projekts liegen weiterhin bei rund 4,5 Millionen Euro. Mit der Maßnahme will die Stadt die Kurhessenstraße langfristig als sicheren, barrierefreien und zugleich grüneren Straßenraum im Quartier etablieren.

Quellen: Stadt Frankfurt am Main

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